Zoobesuch

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Das Jahr über habe ich vorrangig Zoos im Ruhrgebiet besucht (Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen sowie den Zoo in Dusiburg), jetzt war wieder mal der Krefelder Zoo an der Reihe. Schließlich gibt es z.B. (für mich noch) ganz neu den Schmetterlingsdschungel. Außerdem ist der Krefelder Zoo zentral und stadtnah zu erreichen, was ihn für viele sehr atraktiv macht.

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Den Schmetterlingsdschungel kann ich jedem nur empfehlen, wenn er mal im Krefelder Zoo ist, es sei denn man kann flatterndes um sich herum garnicht leiden. Ein großer runder Raum, kegelförmiges Dach, innen regenwaldartige Pflanzen und dazwischen Schmetterlinge in allen Größen und Farben. Vom schlüpfen bis zum freiem Flug kann alles beobachtet werden. Eine Herausforderung an jeden (kleinen) Fotografen (Dreibeinstaive sind übrigens aus Platzgründen nicht erlaubt).

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Ebenfalls ein paar schöne Bilder konnte ich im Jaguar Gehege machen. Das Gehege ist mit einer Art Drahtzelt gesichert und an der Front zum Zuschauer gibt es eine große Glasscheibe, die einen ganz nah an die Tiere heranbringt. Momentan toben zwei Jungtiere über die Anlage. Mama Jaguar hat jedenfalls einen ganz schön kräftigen Biß.

Ein paar der Schnappschüsse aus dem Zoo findet ihr hier bei Flickr oder bei Sevenload.

Oldtimertreffen Krefeld

Das letzte Oldtimertreffen im Juli war auf Grund der Ferien und des schlechten Wetters entsprechend spärlich besucht, also wieder mal Zeit für einen neuen Anlauf. Das Augusttreffen stand an und war auch wieder wesentlich besser besucht. Dieses Mal waren mehr Sportwagen unter den Gästen sowie auch Fahrzeuge mit einem „NL“ für Niederlande auf dem Heck. Neben ein paar alten Bekannten war dieses Mal ein Rolls Roys das vermutlich teuerste Auto auf dem Gelände. Wenn ich den Fahrer im Gespräch mit anderen Gästen richtig verstanden habe, hätte das Auto einen Wiederbeschaffungswert von rd. einer 1/4 Million … sprich 250.000,- Euro. Ein stolzer Preis, aber auch ein wunderschönes Gefährt.

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Ein Bulli der ersten Baureihe (noch ohne Schiebe- dafür mit aufzuklappenden Türen) mit sportlichen Felgen (wirkte irgendwie tiefergelegt) und ein Goggomobil waren weitere Stars. Unvorstellbar, daß man mit so einem kleinen Auto irgendwann mal in den Urlaub gefahren ist. Und dann war da noch der schöne Aufkleber auf dem Heck des Borgward Isabella „Nimm dir Zeit und nicht das Leben“. Mancher sollte sich den Spruch heute mal wieder zu Herzen nehmen (wenn er mit Lichthupe auf der linken Spur heranprescht).

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Das letzte Treffen der Oldtimerfreunde Egelsberg für 2011 gibt es dann im 18. September 2011. Eine Fotoauswahl dieses Treffens ist bereits seit gestern online und hier zu finden … Flickr / Sevenload / Picasaweb.

P.S.: Seit ich zu GooglePlus gewechselt bin, könnte es sein, daß die Bilder bei Picasaweb nicht mehr ohne weiteres aufzurufen sind. Wenn ihr nicht Mitglied bei GooglePlus seid, ruft doch bitte die Bilder bei Flickr oder Sevenload auf. Danke.

Tief im Osten wo die Sonne noch scheint

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Was fällt euch zu Dortmund ein? Nein nicht der BVB. Was sonst? Dortmunder U, Bergbau? Genau, das und mehr waren die Gründe noch mal ganz weit nach Osten ins Revier vorzustoßen. Bei Herbert Grönemeyer heißt das „Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt!“ ich hingegen habe mich nochmal aufgerafft, tief in den Osten des Ruhrgebiets zu fahren. Mein letzter Besuch in Dortmund hat tolle Bilder aus dem Westfalenpark und der Zeche Zollern hervorgebracht, dieses Mal wollte ich mir das Dortmunder U ansehen und zur Kokerei Hansa (beides Ziele der RuhrTopCard).

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Beim Dortmunder U hatte ich keine Vorstellung was mich erwartet, außer, daß das Museum Ostwall Teil des Gebäudes ist. Aber nicht nur das Museum sondern auch das Kulturbüro der Stadt Dortmund, die Fachhochschule Dortmund, die Technische Universität Dortmund u.v.m. Bereits seit dem Kulturhauptstadtjahr war mir die Installation „Fliegende Bilder“ ein Begriff. Dazu geören u.a. die LED-Bildschirme auf der Außenseite der Dachkrone (bei Sonne nicht ganz so gut zu erkennen) oder die „Neun Fenster in der Vertikalen“ im Treppenhaus. Das Museum Ostwall in der 4. Etage war nicht so ganz mein Fall, aber Kunst ist eben Geschmackssache. Interessant war der Tisch, auf dem Besucher Fotos tauschen können. Vor Ort digital einspeisen oder einfach als Papierabzug mitbringen, auf den Tisch legen und ein anderes dafür mitnehmen. Eine ausgefallene Idee für ein interaktives Bilderarchiv („Bildatlas“).

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Nachdem ich dem „U“ den Rücken gekehrt hatte ging mein Weg zur Kokerei Hansa. Ursprünglich wollte ich ja an einer Führung teilnehmen, aber die laufen immer nur zw. Donnerstag und Sonntag. Stattdessen habe ich einen Audioguide bekommen, mit dem ich einen (kleineren) Teil des Geländes alleine erkunden konnte. Auch keine schlechte Idee, denn so kann man fotografieren und wird unterdessen wie mit einer Art MP3-Player informiert. Einen nochmaligen Abstecher zur Zeche Zollern habe ich aus Zeitgründen nicht mehr unternommen.

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Fast schon auf dem Rückweg habe ich stattdessen noch einen Bogen zum Gelände der Zeche Waltrop geschlagen und mir die Halde Brockenscheidt angesehen. Der Weg dorthin war übrigens gespickt mit Blitzern. Festinstalliert und zu erahnen, wenn eine breite gut ausgebaute Straße nur 50 km/h erlaubt aber auch mobil. Bin mal gespannt wieviel ich 100 Meter nach dem Orstschild noch auf dem Tacho hatte. Aber zurück zum Thema. Die Zeche Waltrop ist heute fast vollständig zurückgebaut nur die Gebäude stehen noch und werden inzwischen gewerblich genutzt. Ein kurzer Fußmarsch führt auf einen, man möchte im Vergleich zu Halden in Herne, Essen oder Gelsenkirchen sagen Hügel, die Halde Brockenscheidt. Dort entstand im Jahr 2000 der zwanzig Meter hohe Spurwerkturm, welcher einen kleinen Rundumblick sowie einen Blick zurück auf die Zeche Waltrop gewährt.

Bilder auf Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Zeche Nordstern, Emscherkunst und Rungenberg

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Ein weiterer Bericht über eine weitere Halde? Nicht ganz, aber auch. Diese Woche hat es mich nochmal nach Gelsenkirchen gezogen. Zunächst ging es vom Nordsternpark (der Turm der Zeche Nordstern ist mit der Skulptur des „Herkules“ unverkennbar) via Fahrrad (metropolradruhr) entlang des Rhein-Herne-Kanals zum Emscherkunstprojekt „Monument for a Forgotten Future“ (nördlich der Schleuse in Gelsenkirchen). Der Weg ist vom Nordsternpark in ca. 15 Min. bequem zu erreichen. Das „Monument for a Forgotten Future“ ist die Kopie einer Bergformation aus dem Nationalpark Joshua Tree bei Los Angeles und spielt in seinem Inneren leise Musik, wenn man sich dem Berg nähert.

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Danach habe ich wieder mal die Graffitiwand im Nordsternpark besucht, um zu sehen, was sich seit dem letzten Besuch verändert hat. Die Mauer am ehemaligen Kohlehafen darf ganz offiziell besprüht werden und wandelt sich alle paar Monate. Einmal in Gelsenkirchen bieten sich zwei Halden an besucht zu werden. Im Süden der Stadt (unweit der A40) die Halde „Rheinelbe“ über die ich im letzten Jahr hier berichtet habe und zum anderen die Halde „Rungenberg“ im Norden (unweit der A2), die ich bisher noch nicht kannte. Also ging der Ausflug dorthin.

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Die Straße führte mich zunächst durch die Siedlung Schüngelberg, die ebenfalls zur Route der Industriekultur gehört. Zweigeschossige Häuser die zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut wurden mit zum Teil getrennt liegenden Gärten und einem später integrierten Mulden-Rigolen-System zur Ableitung des Regenwassers. In den 90’er Jahren kam dann ein Neubaugebiet hinzu, daß mit Verlaub etwas künstlich wirkt. Von der Siedlung Schüngelberg aus führt eine Treppe (ca. 300 Stufen) hinauf zur Halde. Diese hat zwei Spitzen, an denen je ein Scheinwerfer steht. Die Scheinwerfer formen (soweit ich weiß) Nachts mit ihren Strahlen aus einer zerschnittenen Pyramide optisch eine ganze Pyramide. Bilder auf Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Auffe Zeche malochen gehen

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Auffe Zeche Zollverein malochen heute immer noch Bergleute und das, obwohl die Zeche bereits seit 1986 keine Kohle mehr fördert. Wußtet ihr nicht? Ich auch nicht, obwohl ich im letzten Jahr bereits eine Führung auf Zeche Zollverein mitgemacht habe. Dank RuhrTopCard ist die Führung inclusive und was liegt da näher, als dieses Jahr nochmals an einer Führung teilzunehmen. Auch wenn sich die Wege durch die Zeche z.T. gleichen, anderer Führer, andere Geschichten.

Wir erfuhren, ähnlich wie es die FAZ im April diesen Jahres in einem (wie ich finde) sehr interessanten Bericht schrieb, daß es noch bis in alle Ewigkeit dauern wird das Grubenwasser aus Tiefen von bis zu 1400 Meter abzupumpen. Eine Aufgabe für die nächste(n) Generation(en). Knapp zwei Stunden Führung vergingen nach einigem Treppauf und Treppab über das Gelände der Zeche Zollverein wieder wie im Fluge.

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Man erfuhr, warum der Bergmann z.B. ausschließlich Kleidung aus Baumwolle trägt oder warum es gefährlich war zwischen den Kohlewagen schnell mal über die Schienen „zu hüpfen“, warum Kohlestaub aus den Hallen abgesaugt wurde und für die Koksverarbeitung äußerst wichtig war oder warum die Kohlenwäsche eben Kohlenwäsche heißt.

Ich war erstaunt, daß die Zeche Zollverein nach wie vor eine hohe Anziehungskraft auszuüben scheint, denn an diesem Sonntagmittag waren es gut 50 interessierte Personen, die in zwei Gruppen aufzuteilen waren. Übrigens hat der Parkplatz A1 jetzt auch eine Station der MetropolradRuhr. Wer also ein Fahrrad für das große Gelände benötigt, anmelden und ausleihen einfach per Telefon. Ich habe 1,- Euro/Std. investiert, denn ich wollte noch einen Abstecher zu Riesenrad und Schwimmbad machen.

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Nebenbei habe ich, auf den Beginn der Führung wartend, endlich mal den Skulpturenwald gegenüber von Parkplatz A1 gesucht und gefunden. Dort stehen z.T. auf freier Fläche, zum Teil im Wald die Granitskulpturen von Ulrich Rückriem. Ganz ehrlich, Kunst ist ja immer Geschmackssache, aber insbesondere die Skulptur „Castell“ (hier auf dem Wikipedia Bild zu sehen) gleicht im Inneren einer Müllsammelstelle, bei der man vergessen hat die Tonnen wieder hinzustellen 😦 .

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Jetzt eine kleine Quizaufgabe, bei der ich die Antwort noch nicht kenne. Auf dem Gelände der Zeche Zollverein (und wie der Führer sagte auch an anderen Stellen in Essen) fielen mir kleine grüne Quadrate mit vier weißen Ecken auf, meist 2 – 3 nebeneinander. Weiß jemand von euch, wofür diese Quadrate zuständig sind?

Auf dem Rückweg habe ich schließlich noch einen Abstecher ins vermutlich kleinste Museum des Ruhrgebiets gemacht, dem Museum der Siedlung Eisenheim in Oberhausen. Über die Siedlung Eisenheim habe ich ja bereits hier etwas geschrieben.

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Im Museum Eisenheim, dem ehemaligen Waschhaus der ältesten Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets, erfährt man etwas über die Gründung und Entwicklung der Siedlung. Dazu gut zwei Hand voll Einrichtungsgegenstände der damaligen Zeit, vom Kohleofen bis zum Waschzuber. Für 1,50 Euro Eintritt kann man neben dem Waschhaus auch ein Original Zechenhaus, oder besser eine spezielle Wohnung innerhalb dieses Hauses, besuchen. Wer auch mal Lust hat, Sonntags von Ostern bis Oktober zwischen 10.00 und 17.00 Uhr, Berliner Str. 10 A, 46117 Oberhausen.

Bilder auf Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Düsseldorf (Medienhafen)

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Ich muß euch noch einen Bericht nachtragen, zu dem ihr vielleicht schon ein paar Bilder in meinen Fotoalben gesehen habt. Vorletzten Freitag war ich mal wieder in der Ladeshauptstadt NRW’s in Düsseldorf. Es war eigentlich gutes Fotowetter, denn es gab eine Menge Wattewolken und somit gute Gelegenheiten in Richtung Himmel zu fotografieren. Vor ca. 4 Monaten hat das neue Hyatt Hotel im Medienhafen eröffnet und wie das so mit neuen Gebäuden ist, sie bestehen aus jede Menge Glas(-scheiben) in denen sich die Umgebung wunderbar spiegelt. Außerdem sind dort zwei Gebäude (von denen ich nicht weiß, ob sie beide zu dem Hotelkomplex gehören) mit einer Art Zwischenhof so nah beieinander, daß ich auf dem Rücken liegend(!) Fotos geschossen habe, von denen ich später nur noch schwer sagen konnte wo rechts und links ist. Lediglich eines dürfte klar sein, die Wolken waren oben 😀 .

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Die beiden Häuser sind unten schmaler gebaut als oben, so daß sich eine Art Überhang ergibt, der von unten wiederum wie ein Spiegel wirkt. Vermutlich haben mich die Menschen im Haus für verrückt gehalten, als ich unter dem Vorsprung lag und Fotos nach oben gemacht habe. Aber das war mir vollkommen egal 🙂 . Auch das Cafe (oder die Bar) auf der Terrasse sieht futuristisch aus. Man könnte meinen, daß ein Ufo dort gelandet ist. Die Front dieses freistehenden Anbaus ist komplett mit einer Art Spiegelkachel versehen, ähnlich wie einer der Gerybauten auf der anderen Hafenseite.

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Als dann die Regenwolken doch noch aufzogen, habe ich das Filmmuseum (auf der Schulstraße) besucht. Ich hatte das schon länger in Betracht gezogen, bisher aber nie Zeit dafür gefunden. Leider durfte man drinnen nicht fotografieren, so daß sich mein Eindruck auch etwas bedeckt hält. Die Kostüme und Filmausschnitte bezogen sich weitestgehend auf ältere Filme aus dem 30’er – 60’er Jahren des letztzen Jahrhunderts. Interessanter dann schon die Techniken des Films, verschiedene alte Geräte von der Kamera bis zum Filmprojektor. Wer schon mal die Camera Obscura besucht hat (siehe auch Blogbeitrag aus 2010) dürfte einiges wiedererkennen. Zum Abschluß habe ich, etwas versteckt, dann noch ein Denkmal für den Hoppeditz entdeckt.

Düsseldorf Bilder hier: Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Grimberger Sichel (Nachtrag zur Haldentour)

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Auf dem Rückweg von der Haldentour bin ich bewußt nicht gleich auf die Autobahn, sondern wollte noch einen Abstecher zum Rhein-Herne-Kanal machen. Nur ein paar Autominuten von den Halden entfernt befindet sich die „Grimberger Sichel“, eine Brücke über den Rhein-Herne-Kanal, Baujahr 2009. Wer schon mal im Gelsenkirchener Zoo (der Zoom Erlebniswelt) war hat die Brücke vielleicht schon mal gesehen. Sie befindet sich außerhalb des Zoo Geländes, aber in unmittelbarer Nähe, gleich auf der Rückseite des Zoogeländes. Die Brücke ist in einer Halbkreisform gebaut (eben in Form einer Sichel) und das besondere, sie hängt nur an einem einzigen Pylon (ich hoffe man nennt das so). Von hieraus startet eine Radtour immer entlang der (ehemaligen) Erzbahntrasse bis zur Jahrhunderthalle in Bochum. Ich bin die Strecke noch nie gefahren (bräuchte auch ein Fahrrad an der Stelle), aber sie soll sehr schön und weitestgehend ebenerdrig sein. Wenn ihr die Strecke kennt hinterlasst doch mal einen Kommentar.

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Auch hier noch schnell ein paar Bilder gemacht. Schaut auf Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Zeche Ewald + Haldentour

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Auf der Halde Hoheward war ich mitlerweile mindestens zweimal (siehe z.B. hier), aber bisher habe ich stets den Treppenaufstieg gewählt. Dieses Mal sollte es die fotogene Drachenbrücke an der Cranger Straße sein. Von hier an geht der Weg in Serpentinen relativ gemächlich den Hang hinauf bis man schließlich am Obelisken das Plateau erreicht. An diesem Sonnenmontag war ich, neben einigen unverdrossenen Radfahrern so ziemlich der einzige der auf die Idee gekommen ist bei 30 Grad auf eine Halde zu spazieren 😀 . Aber ich war ja nicht nur wegen der Halde Hoheward nach Herten gekommen. Das eigentliche Ziel war zum ersten die Zeche Ewald. Während sich das Viertel rund um die Zeche zu einem Industriestandort ausweitet, stehen die Reste der ehemaligen Zeche wie Monumente in der Landschaft. In der großen Halle unter dem Förderturm klafft ein riesengroßes Loch und der Malakowturm hat auch schon mal bessere Zeiten gesehen (und ähnelt eher einem verfallenen Schloß). Aber das Gelände der Zeche Ewald wird fleißig genutzt. Gerade werden die Reste der Gourmetwoche abgebaut und der RevuePalast Ruhr macht von außen auch einen guten Eindruck.

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Hinter der Zeche geht es gleich ein paar Stufen berauf zu einer Art Balkon am Berg, von dem man einen Überblick über das Zechengelände bekommt und von hieraus kann man auch in Richtung Halde Hoheward oder Halde Hoppenbruch starten. Die Tafel am Aufgang gibt einen recht guten Überblick, trotzdem habe ich es vorgezogen wieder hinunter zu steigen und das Auto mit zur Halde Hoppenbruch zu nehmen. Fünf Autominuten entfernt erwartet mich ein Aufstieg durch bewaldetes Gebiet, so daß es einem vorkommt wie in der hügeligen Eifel. Nach wenigen Minuten kommt bereits die Windkraftanlage in Sichtweite und weißt den Weg, der im oberen Bereich leider etwas arm an Schildern ist. Es ist schon ein komisches Gefühl direkt unter dem sich drehenden Rotor der Windkraftanlage zu stehen. Ein leises *wupp* verkündet den jeweils vorbeidrehenden Flügel. Rund um die Windanlage stehen eine Hand voll Skulpturen, die alle irgendwie mit Wind zu tun haben. Leider schienen eben jene Skulpturen schon etwas in die Jahre gekommen, so daß dieses Haldenplateau trotz schönem Aufstieg nicht zu den schönsten gehört, die ich bisher besucht habe.

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Zum Abschluß ging es dann noch auf die schon erwähnte Halde Hoheward, auch wenn ich dort schon alles wichtige kenne, außer eben die Drachenbrücke. Bilder der Haldentour wie gehabt bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Oldtimertreffen Krefeld

Weiter geht’s mit der Aufarbeitung von Blogbeiträgen, denn ebenfalls am letzten Wochenende gab es wieder ein Oldtimertreffen im Krefelder Stadtwald. Dieses Mal war kein Fahrzeug dabei, das sich auf die Fahne schreiben durfte über 100 Jahre alt zu sein, dafür war es dieses Mal richtig voll. Der vorderste Parkplatz war incl. Wiesenfläche bereits gegen 11.40 Uhr gefüllt, so daß die Autos auf den angrenzenden Kiesplatz ausweichen mußten. Es war etwas drückend und die Sonne wollte auch noch nicht so recht durch die Wolken kommen, aber den Besucherzustrom konnte das Wetter nicht bremsen.

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Passend zum Sommerwetter waren dieses Mal ein paar Cabrios dabei z.B. ein Mercedes SL oder ein Porsche Speedster. Ebenso ein Londoner Taxi und ein Peugeot, der seine Lebensgeschichte im Fenster hängen hatte. Von seinem Erstbesitzer, der verstorben war, von seinem Sohn, der das Auto lange in der Garage verstauben ließ bis hin zu seinem neuen Besitzer, der es liebevoll direkt in Paris abgeholt hat.

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Auch ein 1969’er Kadett B war dabei und wenn man sieht, wie liebevoll die Heckablage mit Utensilien aus der Kinderzeit des Autos dekoriert ist, weiß man genau, daß der Besitzer stolz auf sein mehr als 40 Jahre altes Auto ist. Willkommen auf dem Krefelder Oldtimertreffen, wieder am 24. Juli 2011. Eine Fotoauswahl des Treffens gibt es hier Flickr / Sevenload / Picasaweb.

Drachenbootrennen

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Zwei vor, drei zurück, eins zurück .. are you ready? Go!! So oder ähnlich schallte es am Wochenende über den Duisburger Innenhafen. Sommerzeit, Drachenbootzeit. Der Duisburger Innenhafen verwandelt sich an einem Wochenende im Juni immer zu einer großen Festmeile, denn dort findet dann das Innenhafenfest statt. Für die Kleinen gibt’s Clowns und Jongleure, Hüpfburg und Kinderkettenkarusell und für die Großen Bratwurst, Bier und zum Vergnügen aller das Drachenbootrennen.

Ich zitiere mal von der Seite Drachenboot-Duisburg: „Ein Drachenboot ist (ohne Kopf und Schwanz) 12,49 Meter lang und 1,16 Meter breit. An der Spitze ist ein Drachenkopf befestigt, das Heck bildet ein Drachenschwanz. Moderne Boote sind aus Kunststoffvariationen und wiegen etwa 250 Kilogramm, klassische Bootstypen werden aus massivem Holz gefertigt und bringen fast eine Tonne auf die Waage“.

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Auch wenn es sich nur um einen großen Spaß handelt, ins Zeug gelegt haben sich alle Teilnehmer. Dieses Mal war es die Polizei aus Duisburg, die unter Blaulicht und Sirene der Kammeraden an den Start ging, angefeuert wurden aber auch die anderen Teams. Da ich fern der Ziellinie stand kann ich nicht sagen, wer letztendlich gewonnen hat, aber es schien allen viel Spaß zu machen. Wer noch mehr über Geschichte oder Regeln der Drachenboote wissen will schaut mal hier, wer nur ein paar Bilder sehen will der schaut mal hier bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.