Farbenrausch (The Color Run)

Vor ein paar Tagen sah ich einen Werbespot, in dem es darum ging, daß sich Leute anscheinend während einer Art Fest mit farbigem Pulver bewerfen. Zuerst dachte ich, es ging um Werbung eines Handyherstellers, jetzt weiß ich aber (wieder), daß es Werbung von Nikon war. Eigentlich logisch, Farbe, Kamera, Fotos usw. Es geht auch nicht um irgendein Fest, sondern um das indische Frühlingsfest Holi, am Vollmondtag des Monats Phalguna (Februar/März). Das „Fest der Farben“ dauert mindestens zwei, in einigen Gegenden Indiens auch bis zu zehn Tage. Während dieser Zeit scheinen alle Schranken durch Kaste, Geschlecht, Alter und gesellschaftlichen Status aufgehoben (vielleicht wäre Farbbeutelwurf ja eine Alternative für den heimischen Karneval 😉 ). Warum erzähle ich euch das? Weil sich dieses Fest, wie viele andere Feste auf der Welt, weiterverbreitet hat. Inspiriert vom indischen Frühlingsfest wurde in den USA der Color Run ins Leben gerufen.

ColorRun

Der erste offizielle Color Run fand 2012 in Tempe(Arizona) statt. Mittlerweile gab es Läufe in 18 Städten der USA und darüber hinaus. Die Läufer starten in einem weißen T-Shirt und werden auf dem 5 km Lauf bei jedem Kilometer mit einer anderen Farbe beworfen. Ziel ist es am Ende als leuchtender Regenbogen durchs Ziel zu gehen. Indien? USA? Alles weit weg? Ja und nein, denn der Color Run kommt nach Deutschland. Aller Voraussicht nach soll es in Berlin, Hamburg, Köln, München, Stuttgart, Dresden, Nünberg, Frankfurt und in der Rhein-Ruhr Region an den Start gehen. Nun ist Sport bei mir ja sowas von geht garnicht, daß ich eigentlich nur als Zuschauer in Frage komme. Aber selbst das würde ich mir nur ungerne entgehen lassen und wenn ich höre, daß es nicht auf Zeit ankommt und man die 5 km auch gehen könnte, könnte ich mir sogar eine Teilnahme vorstellen. 5 km sind bei zügigem Tempo (laufen nicht rennen) innerhalb einer guten Stunde zu schaffen. Noch sind die genauen Daten nicht bekannt, aber so wie ich gelesen habe, steht man bereits in den Startlöchern.

Facebookseite, Twitter Account, Homepage, das ganze SocialWeb Programm steht bereits, jetzt heißt es auf Termine warten. Na wer hätte Lust, sich mit Farbe (vermutlich Mehl + Lebensmittelfarbe) bewerfen zu lassen? Wie so etwas aussehen kann, seht ihr bei YouTube. Sieht zumindest geil aus 😉 .

Drei Tage in Hamburg

Schon mal in einem Supermarkt zu Mittag gegessen oder ein Riesenrad mitten in der Stadt stehen sehen? Schon mal die AIDA blue zunächst im Modell und dann in voller Größe gesehen? Ich war letzte Woche mal wieder in Hamburg und das habe ich zu sehen bekommen.

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Mein Hauptziel in den 2 1/2 Tagen Hamburg war wieder mal der Besuch des Miniaturwundeslandes. Seit im letzten Jahr der Flughafen in Betrieb genommen wurde, gibt es wieder einen Grund mehr Europas größte Eisenbahnausstellung zu besuchen. Mitlerweile ist die Ausstellung so groß, daß der Besucher, der zum ersten Mal kommt, erschlagen sein dürfte. Längst geht es nicht mehr nur um „Modelleisenbahn“. Alles an einem Tag zu sehen ist fast unmöglich, vor allem weil man die vielen „versteckten“ Späße welche die Macher sich haben einfallen lassen erst durch genaues Hingucken entdeckt. Trotzdem beeindruckt ein Besuch jedes Mal aufs Neue.

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Von der Speicherstadt zur Hafencity sind es nur wenige Meter und natürlich wächst die Hafencity langsam, aber wenn man zwei Jahre nicht mehr da war, sieht man schon die Unterschiede zum letzen Besuch. Die neue Einkaufsstraße (Überseeboulevard) kam mir noch etwas verlassen vor, wenn ich mal vergleiche welche Besuchermengen einem z.B. am Jungfernstieg entgegenkommen. Vermutlich braucht die Hafencity noch etwas Zeit und vor allen Dingen die U-Bahn. Wer momentan in die Hafencity möchte (oder muß) ist auf den Bus angewiesen. Zwar gibt es 3 Buslinien, die aus verschiedenen Ecken vor der Speicherstadt zusammenlaufen, zur Hauptzeit sind aber selbst die so rappelvoll, daß die Türen nicht mehr schließen (ihr wißt schon Sardienenbüchse 😉 ). Vielleicht werden die neu erbauten Wege interessanter, wenn eine annehmbarere Möglichkeit besteht, die Hafencity zu erreichen. Wenn ich mir die Lokale und Bäckereien im ersten Bauabschnitt ansehe, scheint die Akzeptanz mitlerweile ganz o.k.

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Bereits im letzten Jahr stand das größte transportable Riesenrad in der Hafencity und dieses Jahr hatte ich das Glück, daß es wieder dort stand. Die Gelegenheit also Hamburg, na sagen wir mal einen Teil Hamburgs, aus 60 Metern Höhe zu betrachten. Eigentlich schade, daß die Fahrt mit dem Riesenrad so schnell wieder zu Ende war. Also auf zu einem leckeren Langneseeis, frisch zubereitet im Unileverhaus. Man glaubt ja garnicht, was Unilever so alles herstellt. Von der Salatsauce bis zum Deo, von der Tütensuppe bis zum Shampoo, im Unilevershop gibt es alles zu kaufen, was das Unternehmen herstellt.

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Mittag essen, kein Problem. Restaurants gibt’s in Hamburg wie Sand am Meer, aber ich hatte wenig Lust mir eine ganze Stunde Zeit rauben zu lassen. Aber auch da gibt’s ungewöhnliche Abhilfe. Da die Hafencity tagsüber von vielen Berufstätigen bevölkert wird hat sich der neu eröffnete Edeka etwas einfallen lassen. Vom Lieferdienst bis zum Stehimbis (frisch gekocht) wird alles angeboten. Im hinteren Teil des Ladens gibt es eine kleine Theke mit frischem Mittagessen wie in einer Kantine. Man nimmt das Essen unkompliziert an Stehtischen ein, wohlgemerkt mitten im Supermarkt zwischen den Joghurts und den Käseschachteln … z.B. Frikadelle mit Bratkartoffeln für 4,15 Euro. Nach einem Kaffee in der nächsten Bäckerei geht es zum nächsten Fotoobjekt, dem Horizon Field.

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Eine riesige schwarz glänzend lackierte Platte in den Maßen 4890 x 2490 x 206 cm (LxBxH), an 8 Stahlkabeln, 7,4 Meter vom Boden entfernt aufgehängt. Gesamtgewicht 67 Tonnen (39,4 Tonnen Stahl + 22,9 Tonnen Holz + 4,7 Tonnen PU-Beschichtung), frei schwingend. Man fühlt sich oben wie auf einem Schiff und muß (als Teil des Kunstobjektes) sein Gleichgewicht bewahren. Besonders interessant war ein Versuch, den eine Schulklasse durchgeführt hat. Alle Schüler stehen in einer Reihe, auf drei werden drei Schritte vor gemacht, denn drei zurück dann drei vor … und das Ganze dreimal. Ich sage euch das Horizon Field kam ganz schön in Schwingung. Wenn ihr Interesse habt, das ganze befindet sich in einer der Deichtorhallen, der Eintritt ist frei und die Ausstellung dauert noch bis zum 9. September 2012. Betreten wird das Horizon Field übrigens nur barfuß oder mit Socken.

Ach ja, bevor ich’s vergesse, mehr Bilder im speziellen Hamburg Album bei Flickr, Sevenload oder Google+ / Picasaweb.

Floriade (ein Tag in Venlo)

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Am Tag vor dem ersten Mai habe ich Bundes- und Eurobahn bemüht mich nach Venlo, genauer gesagt zur Weltgartenbauaustellung „Floriade“ zu bringen. Vielleicht habt ihr ja schon ein paar Bewegtbilder in „Rheingespült Folge 11“ gesehen, hier folgt der passende Bericht.

Da der Eintritt für Erwachsene (ab 13 Jahre) stolze 25,- Euro kostet und auch das Parken nochmal 10,- Euro, habe ich mich für die bequeme Anreise per Bahn entschieden. Das Sonderticket des VRR (am Automaten unter VRR gucken) kostet zwar auch zw. knapp 40,- und gut 50,- Euro (je nach Preisstufe im VRR), enthält aber Fahrt mit der DB / Eurobahn, Shuttlebus und Eintritt in den Park. Von der Kasse geht es über eine neue Brücke zum Parkeingang, an dem man nach Manier eines Freizeitparks bereits von verschiedenen Maskottchen begrüßt wird.

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Der Park selbst ist recht weiträumig und wird von einer Seilbahn überspannt (die im übrigen 5,- Euro extra kostet und von mir nicht genutzt wurde). Die Floriade ist unterteilt in 5 Themenbereiche verteilt auf 66 Hektar (1 Hektar = 10.000 m²). Dazwischen liegen immer wieder kleinere Waldstücke, welche die Teilbereiche voneinander trennen. Wer sich vom Eingang aus links hält, kommt in den Bereich, in dem sich diverse Länder mit ihren mal mehr, mal weniger großen Pavillons präsentieren. Jeder der Pavillons kann betreten werden, mal bekommt man eine Filmvorführung geboten und mal eine Art Basar. Ich war nur in den wenigsten Pavillons drin, aber wer sich für Tunesien, Sri Lanka, die Türkei, Italien, Spanien oder Belgien interessiert (um nur mal einige zu nennen) wird bestimmt fündig.

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Vom Eingang aus geradeaus findet man die Repäsentation NRW’s und nur weniger Meter weiter die von Azerbaijan. Empfehlen kann ich auch den Rabo Earthwalk gleich gegenüber. Eine Art Globus, um den ein Serpentinenweg nach oben führt. Auf halber Höhe gibt es ein Kino mit einem kleinen ca. 5 minütigen Film. Das Besondere, der Film läuft auf dem Glasboden, unter den Füßen der Besucher. Ein tolles Erlebnis. Natürlich gibt es auch Blumen zu sehen, momentan ist Tulpensaison, im Sommer werden es wohl andere Pflanzen sein, die blühen. Der große Platz über den man am Eingang läuft dient verschiedenen Vorführungen.

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Gut gefallen hat mir auch das Tropical Treasures Haus, einer Art Blumen- oder Gewächshaus mit tropischen Blumen und Pflanzen. Sehr schön gestaltet, wenn ich das richtig verstanden habe von einem Garten- und Landschaftsplaner, der auch für eine Reihe von CenterParks verantwortlich ist. Bereits im Vorfeld hatte ich vom Pavilon der Niederlande „My Green World“ gehört. Ein wahrhafter Blickfang der Ausstellung, von außen wie von innen und eine Einladung an Fotografen aus dem Muster zw. Holz und Glas etwas herauszuholen.

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Ich hatte mich, was Park selbst betrifft nicht vorbereitet, aber das Angebot ist so vielfältig, daß ein zweiter Besuch in Frage käme, um sich nochmal in Ruhe umzusehen. Leider sind mir aber nochmal 25,- Euro zu teuer. Wenn ihr euch mal umschauen wollt, klickt hier oder werft einen Blick auf meine Bilder, wie immer bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).

Murmeltiertag

Gerade wenn es so kalt ist wie in den letzten Tagen, träumen wir vom Frühling, aber wenn ich den Wetterbericht richtig deute wird es wohl noch etwas länger kalt bleiben. Während wir eher hoffen (und bibbern) schauen die Einwohner von Punxsutawney im amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania einmal im Jahr auf ein kleines Nagetier namens „Phil“. Ihr wißt wovon ich rede, denn ihr kennt Bill Murray, der als mürrischen Reporter die Geschichte in „Und täglich grüßt das Murmeltier“ bekannt gemacht hat.

Heute war es wieder soweit. In Punxsutawney sagte „Phil“ einen noch mindestens 6 Wochen andauernden Winter voraus. Gottseidank wird „Phil“ einen Metrologen nicht ersetzen, wer trotzdem wissen will, wie die Geschichte des „Groundhog Days“ entstanden ist, schaut mal hier auf die Seite der FAZ oder wie immer bei Wikipedia vorbei. Uns bleibt unterdessen nur uns weiterhin dick anzuziehen.

Sommerliches Hamburg

In der vergangenen Woche war ich mal wieder in Hamburg. Ich habe die freie Zeit genutzt und mich wieder mal in der Hafencity umgesehen (alleine schon deßhalb, weil das Seminargebäude welches ich aufsuchen durfte, sich dort befindet), ich war mal wieder im MiniturWunderLand und zum ersten Mal im Botanischen Garten in Klein Flottbek. Aber der Reihe nach …

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Am Ankunftstag habe ich gleich einen Abstecher ins MiWuLa gemacht. Schließlich wurde vor einiger Zeit die Schweiz dort eröffnet und ich hatte selbige noch nicht gesehen. Alleine zwei Stunden habe ich mich in unserem „Nachbarland“ aufgehalten bevor ich dann nochmal in die bereits bekannten Bereiche des MiniaturWunderLandes gegangen bin. Besonders witzig fand ich die Darstellung eines Stausees mit den darin versunkenen Häusern und den niedlich spukenden Gespenstern. Die Zeit in der Ausstellung vergeht regelrecht wie im Fluge. Auch wenn’s 10,- Euro Eintritt kostet, das lohnt immer wieder.

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Den nächsten Abend habe ich dann im Botanischen Garten verbracht (S-Bahn bis Klein Flottbek). Ein riesengroßes Gelände in dem man sich ebenfalls 2-3 Stunden aufhalten könnte. Highlight war die Pyramide der Vereinigten Arabischen Emirate wiederzusehen, der ich seinerzeit auf der IGA 2003 in Rostock schon begegnet war.

Morgens bietet sich immer mal die Gelegenheit einen Abstecher zu den neuen Gebäuden der Hafencity zu machen. Ich war jetzt ein Jahr nicht dort und seitdem ist wieder eine Menge gebaut worden. Aber trotzdem wird es noch Jahre dauern, bis alle Bauabschnitte fertig sind. Dort wo noch Bagger und Kräne rollen fehlen z.Zt. noch die Grünflächen, aber es macht trotzdem Spaß immer wieder nach neuen Blickwinkeln und neuen Persektiven zu suchen.

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Den dritten Abend bin ich auf den Spuren von Ina Müller gewandelt. Wer schon mal die Sendung „Ina’s Nacht“ gesehen hat, weiß, daß die Sendung in einer ganz kleinen Kneipe in Altona produziert wird, kaum Platz für 10 Leute und genau dorthin habe ich mich begeben. „Zum Schellfischposten“ heiß Hamburgs älteste Seemanskneipe unweit der Köhlbrandtreppe und als ich sah, daß es dort auch noch Duckstein im Ausschank gab, wußte ich wo ich an dem Abend ganz in Ruhe mein Feierabendbierchen genießen durfte 🙂 .

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Am letzten Abend war das Wetter dann nicht mehr ganz so gut, aber endlich habe ich mal Zeit gefunden mir den Sprinkenhof von außen und vor allem von innen anzusehen. Das Treppenhaus war in einem Reiseführer als sehenswert gekennzeichnet, aber bisher war das Haus immer zu, wenn ich dort war. Seht selbst, fotographisch in der Tat ein Leckerbissen.

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Das soll’s für dieses Mal gewesen sein, Bilder gibts im „Hamburg 2010“ Album bei Flickr, Sevenload und Picasaweb.

Nebel in Berlin

Auch aus Berlin habe ich mal wieder etwas zu berichten. Ein beruflicher Abstecher hat mich nach einem ¾ Jahr Pause in der letzten Woche wieder hingeführt. Leider war das Wetter dieses Mal nicht so toll. Nieselregen, 12 Grad und Nebel.

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Die wenigen Sonnenstrahlen habe ich genutzt und bin endlich mal über das Gelände der Charité gelaufen. Ich kannte bisher nur das weithin sichtbare Hochhaus, aber auf dem Gelände stehen noch eine Reihe gut erhaltener Gebäude aus rotem Backstein, die mitlerweile unter Denkmalschutz stehen. Die Eingänge liegen ein bischen abseits der üblichen Touristenrouten, so dass sie mir bisher nicht aufgefallen sind. Aufgefallen ist mir stattdessen, daß es am schönsten Platz Berlins, am Gendarmenmarkt, immer noch ein Café Achteck gibt.

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Café Achteck ist eine scherzhafte Bezeichnung für bestimmte öffentliche Pissoirs, hier sogar mit getrennten Eingängen für Herren und für Damen. Auf dem Rückweg habe ich schließlich am Brandenburger Tor noch zwei (musizierende) Indianer geftroffen 🙂 .

Am zweiten Abend habe ich endlich mal die Chance genutzt, um mir das neu eröffnete Gelände „Topographie des Terrors“ anzusehen. Wie so oft, wenn es um die Dokumentation und Aufarbeitung des Terrors in der NS Zeit geht, ging auch diesem Projekt politischer Streit voraus. Der Wikipedia Artikel gibt das ganz gut wieder.

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Zu der Freiluftausstellung gehört ein umfangreiches Dokumentationszentrum, für das man sich aber Zeit nehmen sollte. Leider hatte ich an diesem Abend nicht mehr nicht mehr genug Zeit und auch nicht die Kraft, die man für eine solche Ausstellungen braucht. Die knappe Zeit war stattdessen reserviert, unserem ehemaligen NRW Landesvater und Bundespräsidenten a.D. Johannes Rau einen Besuch an seinem Grab abzustatten.

Der dritte Abend, wiederum Nieselregen, bewog mich Madame Tussauds zu besuchen. Seit 2008 befindet sich eine Ausstellung dieses Namens auch in Berlin („Unter den Linden“, unweit vom Brandenburger Tor). Nicht ganz billig, habe ich die CityTourCard für einen zumindest etwas vergünstigten Eintritt genutzt. Die Ausstellung startet mit dem Otto von Bismarck, geht über die 30’er Jahre (Karl Marx, Sofie Scholl, Anne Frank und Adolf Hitler) …

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… weiter zu den Kanzlern der Bundesrepublik und schwenkt dann zu Persönlichkeiten aus dem Kulturbereich (Einstein, Grass, Dietrich), zeigt uns die Fernsehschaffenden (Jauch, Gottschalk, Raab), Sportgrößen wie Becker, Graf, Maske und zum guten Schluß Größen aus Musik und Film.

Die Ausstellung ist kurzweilig und kann rd. 2 Stunden „Unterhaltung“ bringen (ich musste mich auf Grund des späten Besuchs etwas ranhalten). Der späte Besuch hatte aber auch den Vorteil, dass es keine Wartezeit und keine Schlangen an der Kasse gab und auch nicht vor den Wachsfiguren.

Fotos im Berlin 2010 Album auf Flickr, Sevenload und Picasaweb.

Kulturhauptstadt

Momentan gibt’s nicht viel neues bei mir, Schnee und Eis lassen mich möglichst wenig Zeit draußen verbringen, denn zumindest heute war es richtig ungemütlich. Schnee gehört zum Winter, habe ich auch kein Problem mit, aber jetzt ist langsam genug. Es darf wieder wärmer werden … bitteschön 😀 .

Am letzten Wochenende, ebenfalls im Schnee, wurde die Kulturhauptstadt „Ruhr.2010“ eröffnet. Vielleicht habt ihr es im Fernsehen verfolgt, vielleicht seid ihr sogar vor Ort dabei gewesen. Ihr wohnt weit außerhalb von NRW? Gut dann ist das Ruhrgebiet für euch vielleicht nicht Reiseziel Nr. 1, aber ich glaube die Wahl das Ruhrgebiet zur Kulturhauptstadt zu machen, war grundsätzlich nicht verkehrt.

Für viele ist das Ruhrgebiet nach wie vor der Kohlenpott, der Ruhrpott oder einfach nur der Pott. Ich komme gebürtig selbst aus dem „Revier“ und auch wenn ich schon ziemlich lange nicht mehr dort wohne habe mir für 2010 vorgenommen einen Streifzug durch die verschiedenen Städte zu unternehmen. Nicht durch alle 53, das wäre wohl auch zeitlich nicht zu schaffen, aber durch einige. Ich erhoffe mir auf diesem Weg einen Einblick zu verschaffen in Kohleförderung und Stahlerzeugung. Ich werde Hochöfen besteigen und unter Tage fahren.

Im Laufe des Jahres werde ich immer wieder mal an dieser Stelle davon berichten und eine Reihe von Fotos veröffentlichen. Wenn ihr das nächste Mal nach NRW kommt, überzeugt euch selbst, daß das Ruhrgebiet nicht mehr die schmuddelige Kohleregion ist, welche sie im letzten Jahrhundert vielleicht mal war.

Mein Buchtip passend dazu: Ruhr Kompakt 717 Seiten für 9,95 Euro.

Ruhr.2010

ruhr2010 Erinnert ihr euch an meinen Blog Beitrag zur „Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010“ im kommenden Jahr? Das Jahr 2010 rückt näher und der Veranstaltungskalender für’s erste Halbjahr ist mitlerweile online.

Am 9. Januar 2010 startet das Projekt „Kulturhauptstadt Europa Ruhr.2010“ mit einer Eröffnungsshow auf der Zeche Zollverein in Essen. Im Ruhr.2010 Shop kann das Programm von Januar bis Ende Juni 2010 in Buchform bestellt werden. Das Buch selbst scheint kostenlos zu sein, lediglich Versandkosten fallen an. Auch ein Download des sogenannten „Buch zwei“ als PDF ist möglich.

Jede Menge weitere Informationen und Downloads gibt es auf der Seite Ruhr.2010.de oder direkt hier.