StreetArt

[Update:] Verlorengegangene Links wurden korrigiert.

Lange Zeit war StreetArt als Schmiererei verschrien und wenn wir mal ehrlich sind, auch heute gibt es noch Hauswände, die über Nacht mit unansehnlicher Schmiererei versehen werden. Wer aber mal etwas genauer hinguckt, der wird feststellen, daß StreetArt mehr sein kann als Schmiererei. Bereits im letzten Frühjahr hatte ich über meine Führung durch Köln Ehrenfeld berichtet, als ich mich in die hohe Kunst der StreetArt habe einführen lassen.

Im Laufe des Jahres bin ich dann über ein Projekt namens Transurban gestolpert, welches verschiedene bereits existierende Projekte unter einem Dach zusammenfaßt. Dazu gehören z.B. das Urban Fine Art Meeting (kurz UFAM) Ruhr welches ich in Essen kurz besucht habe (Schützenbahn/Am Porscheplatz) und auch gleich mit einem UFAM Katalog ausgestattet wurde 🙂 , das 40 Grad Urban Art Festival in Düsseldorf (das 2017 etwas kleiner ausfiel als 2015) und das CityLeaks Festival in Köln, zu dem ich es leider nicht geschafft habe.

Transurban hat während des Festivals begonnen ein Archiv aller vorhandenen Murals und Skulpturen anlegen. Soweit ich gesehen habe, sind bereits einige Kunstwerke eingetragen, aber wenn euch noch eines einfällt, vielleicht wollt ihr es ja ergänzen. Murals, Cut-Outs, Kacheln, Graffiti oder Stencils nicht jedes StreetArt Kunstwerk fällt einem gleich ins Auge, wenn man nicht gerade einen bestimmten Stadtteil durchläuft, in dem sich die Kunst konzentriert …

… aber Murals, also großformatige, meist ganze Häuserwände füllende Kunst, sind es wert betrachtet zu werden. Das genialste was ich jemals gesehen habe, war das Urban Art Festival 2015, als man in Düsseldorf, dort wo jetzt der Kö Bogen 2 gebaut wird, ein ganzes Haus für die Kunst freigegeben hatte. Leider ist es mit Start des Kö Bogens 2 abgerissen worden. Das 40 Grad Urban Art Festival 2017 fand rund um den Kamper Acker in Düsseldorf Holthausen statt.

Dort hat man dieses Mal etwas Farbe auf Wand (Kölner Landstraße bei Lidl) und Boden (Kamper Acker) aufgebracht. Mal sehen was ich dieses Jahr so neues entdecke, die nächsten Festivals sind bei einem zweijährigen Rhythmus dann erst wieder 2019.

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