Oldtimer auf Zollverein

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Nach dem Blogbeitrag zur Extraschicht bliebe noch zu ergänzen, daß am vergangenen Sonntag auch wieder mal Oldtimertreffen auf Zeche bzw. Kokerei Zollverein war. Ich könnte beinahe den Text aus dem Oktober des letzten Jahres zu wiederholen. Während am ersten Sonntag im Juni das Wetter so miserabel war, daß kein einziger Oldtimer und erst Recht kein Besucher das Gelände besuchte, war an diesem Wochenende das Wetter wieder allerbestens. Das Gelände füllte sich und war gegen 12.00 Uhr wieder bis auf den letzten Platz belegt. Das führte abermals dazu, daß sich vor den Toren wieder eine Warteschlange bildete.

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Im nächsten Monat könnte das wieder anders aussehen, denn in der kommenden Woche starten die Sommerferien in NRW. An diesem Sonntag gab’s wieder alte Bekannte, aber auch wieder neue PKW und sogar zwei LKW zu sehen. Spannend finde ich ja immer die Straßenkreuzer, dieses Mal z.B. ein Plymouth, ein Chevrolet oder ein Desoto (solltet ihr euch für eines dieser TV Quizspiele „Autos mit D“ merken 😉 ). Der komplett gelbe Ford erinnerte mich unweigerlich an ZZTop (kennt die Gruppe noch jemand), obwohl die Autos in deren Videos andere Farben hatten. Last but not least war da dann noch dieser Golf I, bei dem ich mich gefragt habe, warum an der Fahrertüre eine Erni Puppe hing.

Eine Auswahl von Fotos hier: Flickr / Sevenload / Picasaweb / Google+

Ein Sonntag mit Oldtimer und Drachenboot

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Manchmal gibt es Tage, da finden an jeder Ecke Veranstaltungen statt, die es lohnen könnte zu besuchen. Letztes Wochenende war so ein Tag. Ich war mal wieder im Krefelder Stadtwald (genauer an der Rennbahn) zum Oldtimertreff und anschließend in Duisburg zum Innenhafenfest incl. Drachenbootrennen.

Die Sonne zeigte sich an diesem Sonntag bereits früh am Morgen, Zeit also den Oldie aus der Garage zu holen. Die Oldtimerfans kamen wieder mal in Scharen an die Krefelder Rennbahn. Der Parkplatz war bereits um 10.30 Uhr gut gefüllt und füllte sich zusehens weiter.

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Leider standen ein paar neue Autos (vermutlich noch vom Vorabend) auf dem Parkplatz, so daß die Stellplätze für Oldtimer um so knapper waren. Auch dieses Mal waren wieder ein paar Schätzchen dabei, ein (restaurierter) Ford von 1903 genauso wie ein Porsche Speedster, ein Renault R4 oder ein Opel Kadett genauso wie ein Renault Alpine oder ein VW KarmanGhia. Ich glaube der Treff spricht sich langsam rum, denn selbst aus dem Ruhrgebiet waren Kennzeichen zu sehen. Fotos gibt’s wieder bei Flickr, Sevenload oder Google+ (Picasaweb).

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Danach ging’s nach Duisburg. Einmal im Jahr ist der Innenhafen nicht nur Liegeplatz von privaten Booten sondern Ziel der Drachenboote. Und neben den Drachenbootrennen gab es dieses Mal auch noch Einzelrennen in Auslegerkanus (ich hoffe man nennt die so). Rundherum hatte die Gastronomie alles aufgeboten, was sich an so einem Sonntag eben aufbieten läßt. Vom Bratwurststand bis zum Restaurant gleich an, um nicht zu sagen auf der Rennstrecke (auf Schwimmpontons). Etwas später am Nachmittag gab es dann noch ein (Gummi-)Entenrennen für einen guten Zweck. Unter den Käufern je eines Loses und einer Ente gab es eine Reise nach Griechenland zu gewinnen. Na ja, für meine Bedürfnisse kein Grund ein Los zu kaufen 🙂 .

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Der Veranstalter behauptet übrigens, daß es sich um die größte Drachenboot-Fun-Regatta Deutschlands mit 170 Mannschaften und 3.500 Teilnehmern in ausgefallenen Kostümen handelt. Also bitte, ich kann es nicht wiederlegen. Die Bilder hierzu liegen im „Ruhr 2012“ Album bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).

Oldtimer, Krupp und andere museale Objekte

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Das hatten sich die Oldtimerfreunde wohl etwas anders vorgestellt. Der erste Sonntag im Monat sollte für mich dieses Mal sowohl in Krefeld als auch in Essen einen Oldtimertreff bieten, aber der Himmel zeigte sich bewölkt statt frühlingshaft. Da es für Krefeld das erste Treffen für 2012 war, kam die Fans trotz des mäßigen Wetters und dieses Mal waren die Wagen aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts der Hingucker. Ansonsten geriet mancher Reifen in Gefahr das Gelände an der Rennbahn etwas vermatscht zu verlassen. Aber weitere, hoffentlich sonnigere Termine folgen am 17. Juni, 15. Juli, 26. August und 23. September 2012.

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Wie ihr wißt, war ich schon des öfteren zum Oldtimertreff in Essen an der Zeche Zollverein. So manches Mal gab es hier keinen freien Platz mehr auf dem Gelände der Kokerei, so daß weitere Wagen am Eingang warten mußten. Vermutlich war das miese Wetter dieses Mal Schuld, daß keine 100 Autos zusammenkamen. Eigentlich schade, aber durchaus verständlich. Als ich gegen 12.00 Uhr kam brachen die ersten Fahrzeuge schon wieder auf und kurz darauf setzte auch der Regen ein. Zum Vormerken, die weiteren Termine für dieses Jahr am 3. Juni, 1. Juli, 5. August, 2. September und 7. Oktober 2012. Bilder aus Krefeld und Essen gibt’s bei Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

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Da ich nun mal in Essen war, habe ich die Gelegenheit genutzt und mir die Krupp Ausstellung im Ruhrmuseum angesehen. Leider mußte ich trotz RuhrTopCard für die Ausstellung 3,- Euro (statt 6,- Euro) dazuzahlen, dafür ist die Ausstellung ziemlich umfangreich und jeder muß für sich entscheiden, was er sich dort anschaut. Ich war des öfteren erstaunt, welche Dokumente, bis hin zum Schulheft von Alfred Krupp, hier noch existieren. Ich habe aus meiner Schulzeit kein einziges Heft mehr 😉 .
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Da ich den Rest des Ruhrmuseums schon mehr als gut kenne, habe ich die restliche Zeit lieber genutzt noch ein paar Fotos in dem fantastischen Treppenhaus des Ruhrmuseums zu machen. Wer die gelb-orange-rot glühende Treppe, welche den Weg des flüssigen Stahls wiederspiegeln soll, noch nicht kennt, klickt mal hier. Auch hier gibt’s Bilder (auch aus der Krupp Ausstellung) bei Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

Düsseldorf von oben

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt besucht. Hier findet ihr ein paar bewegte Bilder, denn ich habe dieses Mal das Carsharing Produkt „Car2Go“ ausprobiert und anschließend Düsseldorf von oben betrachtet. Für “Car2Go” war es meine Jungfernfahrt. Zum ersten Mal im Smart gesessen, zum ersten Mal ein Auto einfach so am Straßenrand ausgeliehen. Vielleicht kennt ihr schon die Möglichkeit ein Fahrrad zu leihen, das an bestimmten Punkten auf den Kunden wartet. Fahrradfahren ist für die Kurzstrecke oder den Ausflug. Was aber wenn man etwas weiter fahren und sogar etwas transportieren muß? Ein Auto wäre nicht schlecht. Und hier kommt „Car2Go“ zum Einsatz. Nach Anmeldung (z.B. über die Webseite) und Vorlegen des Führerscheins und einer EC oder Kreditkarte, kann man jederzeit ein Auto nehmen. Handy Apps erleichtern Auffinden und Buchung. Für die erste Fahrt, incl. Hilfe durch das installierte Navigationsgerät, hat eigentlich alles gut geklappt. Ach ja, Benzin, Versicherung, Parkgebühren alles inclusive, nur den Parkplatz suchen müßt ihr noch selbst. Die Konkurrenz schläft übrigens nicht, sie heißt „DriveNow“.

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Apropo Auto, vielleicht erinnert ihr euch, daß ich mal über das „Meilenwerk“, eine Art Autogarage in einem alten Lokschuppen, berichtet habe. Mit ein bischen Kleingeld findet ihr hier alles vom Oldtimer bis zum Ferrari. Seit einiger Zeit nennt sich die Autoschau „Classic Remise“. Ein neuer Name, aber gleiches Konzept. Nach wie vor gilt, gucken ist frei und kostet nichts (wie im Autogeschäft um die Ecke), nur daß hier viel interessantere Autos stehen 😀 .

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Nach dem Besuch ging es auf den Rheinturm. Für 4,- Euro (für Erwachsene) geht es im Aufzug mit 4 Meter pro Sekunde auf knapp 170 Meter Höhe. Von hier geht der Blick über ganz Düsseldorf und bei gutem Wetter auch noch darüber hinaus. Der Clou des Rheinturms, die Scheiben (45 mm dick) sind nach außen geneigt und bieten so die Möglichkeit am Turmschafft herunter zu gucken, so als wenn man vor dem Turm schweben würde. Der Blick geht auf den Landtag, den Promenade, die Altstadt, aber auch über den Medienhafen, das Funkhaus des WDR und weiter entfernt auf den Düsseldorfer Flughafen. Schaut euch die Fotos an und entscheidet selbst, ob die Aussicht ein Fall für euch ist. Ihr müßt ja nicht bis ganz nach vorne an die Scheibe treten 😉 . Bilder findet ihr hier bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb (Google+).

Oldtimersaison auf Zollverein gestartet

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Sie sind ein eindeutiges Zeichen, daß der Frühling da ist. Egal ob zwei oder vier Räder, sie rollen wieder zur Kokerei Zollverein. Das erste Oldtimertreffen des Jahres 2012 ist eingeleitet und der PLatz rund um die Kokerei war gut gefüllt. Eigentlich geht es ja erst um 11.00 Uhr los, aber als ich gegen kurz vor 11.00 Uhr kam, waren die ersten Reihen schon gefüllt. Mercedes neben Opel, Chevrolet neben Ford, VW neben Jaguar. Und jeder findet seinen Platz. An eingen Wagen fachsimpeln wieder die, die was von Oldtimern verstehen, diskutieren ob der Motor noch Original ist oder ob es die Farbe im Auslieferungszustand jemals gegeben hat.

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Die Kennzeichen der Fahrzeuge zeigen, daß der Ruf dieses Treffens vom Niederrhein bis ins Ruhrgebiet geht und ich freue mich jedes Mal aufs neue, wenn die Saison wieder startet. Ich darf mal von der Zollverein Oldtimer Homepage zitieren: „Markenunabhängiges Oldtimertreffen für Fahrzeuge ab 30 Jahren an jedem 1. Sonntag in den Monaten April bis Oktober von 11.00 Uhr – 15.00 Uhr […]. Die Termine für dieses Jahr: 1. April, 6. Mai, 3. Juni, 1. Juli, 5. August, 2. September und 7. Oktober 2012“. Vielleicht sieht man sich ja mal auf Kokerei Zollverein. Eine Fotoauswahl gibt’s hier zu sehen: Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

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Nebenbei, nachdem ich soviel guterhalte Oldies gesehen hatte, habe ich noch einen Abstecher ins RedDotDesign Museum gemacht. Falls ihr noch nicht dort gewesen seid, ich kann das Museum durchaus empfehlen. In der Architektur der früheren Zeche Zollverein (genauer im ehemaligen Kesselhaus) befindet sich auf 4.000 qm Fläche alles was aus dem Red Dot Designwettbewerb hervorgegangen ist. Vom iPhone bis zur Herrenhandtasche, vom Sofa bis zum Rucksack, vom Winterski bis zur Straßenlaterne. Das Regal da unten rechts ist übrigens eine iPhone Docking Station 🙂 .

Oldtimer auf Zollverein

Ich glaube dieses Mal hat der Andrang der Oldtimerfahrzeuge alles in den Schatten gestellt. Baustellen schränken den Parkraum auf der Kokerei Zollverein momentan leider mehr und mehr ein, aber trotzdem ist der Andrang riesig. Selbst die geringe Parkgebühr kann die Oldtimerfreunde nicht schrecken.

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Dieses Mal schien dann auch noch der Wettergott allen hold zu sein, denn mit rd. 25 Grad an einem Oktoberwochenende hatte vermutlich keiner gerechnet. Ich war zeitig so gegen 11.15 Uhr vor Ort und schon da waren viele Parkplätze mit Oldtimern belegt. Aber es kamen mehr und mehr, so daß sich, als ich gegen 12.40 das Gelände verlassen wollte, bereits eine Warteschlange vor den Toren gebildet hatte. Drinnen war alles bis auf den letzten Platz belegt.

Neue Oldtimerfreunde mußten warten, bis andere das Treffen verlassen und dadurch wieder ein Parkraum frei wurde. Erst dann konnten sie auf das Gelände der Kokerei rollen. Während es in den Sommermonaten (auf Grund von Urlaubs- und Reisezeit) mal etwas mau aussah, waren dieses Mal wieder Fahrzeuge aus so ziemlich allen Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts dabei.

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Hätte man im Laufe des Jahres nicht die Parkgebühr von 3,-/PKW und 2,-/Motorrad eingeführt, vermutlich würde das Gelände aus allen Nähten platzen.

Für Besucher ist der Gang auf das Gelände der Kokerei natürlich nach wie vor kostenfrei und das macht vermutlich den Reiz aus, das Treffen mehrmals im Jahr zu besuchen. Parkplatz C der Kokerei Zollverein ist gleich gegenüber (keine 200 Meter entfernt) und selbst von Parkplatz A (jeweils kostenfrei) ist das Treffen keine 10 Minuten zu Fuß entfernt. Bevor man in Gefahr gerät unter die Räder eines Autos zu kommen, ist vermutlich eher die Gefahr gegeben vor die Linse eines Fotografen oder Videofilmers zu geraten 😀 . Für dieses Jahr sind die Termine vorbei, aber ich bin sicher im April 2012 streben alle wieder nach Essen. Die neuen Termine gibt’s dann im neuen Jahr hier.

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Spielzeugautos, die von den Jüngsten an der einen oder anderen Ecke platziert wurden, sind übrigens von der Parkgebühr befreit 😉 . Zum Abschluß noch das Bild des Tages … ich glaube dieses Fahrzeug hatte genug PS für zwei Autos unter der Haube 😉 . Eine Auswahl weiterer Fotos gibt’s hier: Flickr / Sevenload / Picasaweb.

Oldtimer, Zeche und Industriekultur

In den letzten Tagen war es in Sachen neuer Fotos etwas ruhiger, denn ich war beschäftigt mit Erstellen des Audio- und Videopodcasts „Reingespuelt“ Ausgabe 4. Die Audiofolge ist seit gestern online, die Videofolge folgt kurzfristig. Aber das schöne Wetter hat mich trotzdem rausgezogen. Fast schon vergessen habe ich über das letzte Oldtimertreffen im Krefelder Stadtwald zu berichten. Da sich die Fotoausbeute auf wenige Bilder beschränkte hier dieses Mal nur eine Collage. Es war schon gut besucht, keine Frage, aber die meisten Fahrzeuge kannte ich dann schon. Neue Termine für 2012 gibt es dann mit Sicherheit wieder hier zu finden.

Dann war ich nochmal auf Zeche Zollverein, um mir die Ausstellung „A40“ von Sebastian Mölleken anzusehen. Er hat mit seinen Bildern hinter die Schallschutzmauern und unter die Brücken der A40 geblickt. Die Ausstellung findet derzeit im „Portal der Industriekultur“ statt.
Neben dem regulären Eintritt von 2,- Euro kostet die Ausstellung nichts extra, aber wenn ich ehrlich bin, ich war auch ein wenig enttäuscht. Irgendwie hatte ich mir mehr erwartet, als z.B. ein paar Kühe und Pferde, einen Heuballen und einen schmucklosen Hinterhof. Wer trotzdem möchte, die Ausstellung geht noch bis zum 30. November 2011. Und da ich nun einmal da war, bin ich auch nochmal rauf aufs Dach der Zeche, weil an dem Tag wieder mal der Zeppelin über Essen kreiste. Außerdem fiel mir auf, daß die „Mannschaftsbrücken“ genannten Hochwege wieder frei zugänglich sind (diese waren Anfang des Jahres aus Sicherheitsgründen gesperrt).

Last but not least war ich dann auch nochmal im Bochumer Westpark („Jahrhunderthalle“). Auch hier habe ich noch ein paar Fotos gemacht, die ihr dann auch im entsprechenden Album unter Flickr, Sevenload oder Picasaweb finden könnt. Dieses Mal habe ich mein Hauptaugenmerk auf die Erzbahntrasse gelegt, denn über die Brücke (Erzbahnschwinge genannt) führt ein gut ausgebauter Radweg (einer der wenigen gut ausgebauten in Bochum, wie man munkelt). Der Park war an dem sonnigen Tag jedenfalls gut gefüllt, nicht nur mit Radausflüglern sondern mit Sonnenhungrigen am vielleicht letzten Sommertag diesen Jahres.

Oldtimer auf Zollverein

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Am vergangenen Sonntag trafen sich die Oldtimerfreunde das vorletzte Mal in diesem Jahr an der Kokerei Zollverein in Essen. Ich dachte schon es wäre das letzte Mal, aber ein Blick auf die Homepage erinnerte mich nochmal an die Termine. Jedem 1. Sonntag in den Monaten April bis Oktober von 11.00 Uhr – 15.00 Uhr. Es war Gewitterwetter angesagt und so war auch die Anzahl der Fahrzeuge geringer als sonst üblich. Außerdem schränken Bauarbeiten mitlerweile den Parkraum auf dem Gelände der Kokerei ein. Trotzdem war der Besucherstrom der Sonntagsspaziergänger fast so groß wie immer. Nach einer Stunde wurde der Himmel allerdings bedenklich dunkel und erstes Donnergrollen war zu hören. Dementsprechend habe ich mich, nachdem einige Fotos gemacht waren, wieder auf den Rückweg begeben.

Gerne hätte ich die Gelegenheit wahrgenommen, noch die „Gourmet-Meile Metropole Ruhr“ zu besuchen und etwas leckeres aus der Bergmannsküche zu probieren, aber kaum daß ich 500 Meter vom Parkplatz der Zeche Zollverein entfernt war, gab’s auch schon eine kräftige Gewitterschauer, anscheinend der Standart nach ein bis zwei heißen Tagen in diesem Sommer 2011.

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Ich gebe zu, ich schaue nicht nach jedem Oldtimertreffen wieder auf die Internetseite, denn ich bin ja häufig selbst auf dem Treffen, daher habe ich auch erst heute gelesen, daß Oldtimer seit Juli diesen Jahres eine Art Parkgebühr bezahlen müssen. Warum das so ist könnt ihr hier lesen. Die Zufahrt für Oldtimer (mind. 30 J.) kann nur noch gegen eine Parkgebühr von 5,- € für PKW, LKW, Traktoren und 2,- € für 2-Räder erfolgen. Für Besucher ist der Eintritt nach wie vor frei, weil eine Absperrung des gesamten Geländes viel zu kostenintensiv wäre.

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Somit kann ich mir jetzt aber auch erklären, warum der Andrang bei den letzten Treffen etwas zurückgegangen ist. Der Höhepunkt war das Maitreffen, denn an diesem Sonntag waren (lt. Homepage) über 700 Fahrzeuge auf dem Gelände. Aber ich kann auch verstehen, daß Planung, Personaleinsatz, Logistik, Sicherungseinrichtungen, Versicherungen, Security, Sanitätsdienst usw. Kosten verursachen. Echte Oldtimerfreunde wird das nicht schrecken, schließlich ist die Location der Kokerei Zollverein einmalig. Dementsprechend also vormerken, letzter Termin für 2011 ist der 02. Oktober 2011. Eine Auswahl der Fotos gibt’s hier: Flickr / Sevenload / Picasaweb

Oldtimertreffen Krefeld

Weiter geht’s mit der Aufarbeitung von Blogbeiträgen, denn ebenfalls am letzten Wochenende gab es wieder ein Oldtimertreffen im Krefelder Stadtwald. Dieses Mal war kein Fahrzeug dabei, das sich auf die Fahne schreiben durfte über 100 Jahre alt zu sein, dafür war es dieses Mal richtig voll. Der vorderste Parkplatz war incl. Wiesenfläche bereits gegen 11.40 Uhr gefüllt, so daß die Autos auf den angrenzenden Kiesplatz ausweichen mußten. Es war etwas drückend und die Sonne wollte auch noch nicht so recht durch die Wolken kommen, aber den Besucherzustrom konnte das Wetter nicht bremsen.

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Passend zum Sommerwetter waren dieses Mal ein paar Cabrios dabei z.B. ein Mercedes SL oder ein Porsche Speedster. Ebenso ein Londoner Taxi und ein Peugeot, der seine Lebensgeschichte im Fenster hängen hatte. Von seinem Erstbesitzer, der verstorben war, von seinem Sohn, der das Auto lange in der Garage verstauben ließ bis hin zu seinem neuen Besitzer, der es liebevoll direkt in Paris abgeholt hat.

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Auch ein 1969’er Kadett B war dabei und wenn man sieht, wie liebevoll die Heckablage mit Utensilien aus der Kinderzeit des Autos dekoriert ist, weiß man genau, daß der Besitzer stolz auf sein mehr als 40 Jahre altes Auto ist. Willkommen auf dem Krefelder Oldtimertreffen, wieder am 24. Juli 2011. Eine Fotoauswahl des Treffens gibt es hier Flickr / Sevenload / Picasaweb.

Oldtimer auf Zollverein + Ruhrmuseum

Neuer Monat, neues Treffen. Wieder mal war es der erste Sonntag im Monat und damit Zeit für ein Oldtimertreffen auf Kokerei Zollverein. Dieses Mal ging allerdings ein Feiertag voraus (langes Wochenende) und eine Gewitterfront war auch angekündigt. Vielleicht waren das die Gründe, daß dieses Mal wesentlich weniger los war als im Monat zuvor. Trotzdem waren wieder ein paar ausgefallene Raritäten unter den ausgestellten Autos und auch wenn man ein paar Fahrzeuge mitlerweile kennt, irgendwie sind doch immer wieder neue Teilnehmer oder zumindest neue Autos mit dabei.

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Gleich zu Beginn standen dieses Mal gleich zwei LKW und „begrüßten“ die Besucher, die durch den Haupteingang kamen. Am meisten Aufsehen erregte außerdem ein Militärfahrzeug, das locker aus dem 3. Teil von Indiana Johnes hätte stammen können. Wenn ich richtig recherchiert habe ein Mercedes-Benz 170, Baujahr 1937 in anthrazit (armeegrau). Dazu ein Anhänger mit Suppenküche. Wenige Meter weiter zogen die geöffneten Flügeltüren eines Delorean („Zurück in die Zukunft“) genauso die Blicke auf sich wie das kleinste Auto, das aussah, als wäre es vom Kinderkarussell „entflohen“.

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Leider war es drückend und schwül, so daß die erste Wasserflasche nach kurzer Zeit leer war. Also habe ich es vorgezogen dem Ruhrmuseum noch einen Besuch abzustatten. Zwar war ich bereits im Kulturhauptstadtjahr dort, aber vielleicht sieht man beim zweiten Besuch ja Dinge, die einem beim ersten Besuch verborgen blieben. Nach wie vor beeindruckend finde ich die orange beleuchtete Treppe (flüssigem Stahl nachempfunden), welche von der 24m Ebene auf die 17m Ebene hinunterführt. Auch neu entdeckt habe ich die Gallerie, die man erreicht, wenn man im Treppenhaus, nach durchqueren der 17m Ebene, nicht nach unten sondern einen Treppenabsatz nach oben geht. Da dank RuhrTopCard alle Sonderausstellungen im Preis inclusive waren, mußte ich mir keine Gedanken darüber machen, wo ich rein gehen durfte und wo nicht.

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Aktuelle Sonderausstellungen: „Alles wieder anders. Fotografien aus der Zeit des Strukturwandels“ (12m Ebene) und „Schwarzes Revier. Fotografien von Heinrich Hauser“ (21m Ebene, Gallerie)

Ich muß zugeben, daß ich den beiden Sonderausstellungen jetzt nicht so viel abgewinnen konnte, weil ich die fotografierten Ecken nur in den seltensten Fällen kannte, aber interesaant war es trotzdem. So wurden aus anvisierten zwei doch schnell drei Stunden und ich landete mitten im dicken Gewitter als ich das Ruhrmuseum wieder verließ. Im Laufschritt ging es zum Auto (wo wie so häufig mein Schrim lag). Auf dem Weg zurück zur Autobahn kamen mir wahre Sturzbäche auf den Straßen entgegen. Hatte der Wetterbericht mit der Gewitterfront doch Recht behalten.

Eine Fotoauswahl des Oldtimertreffens gibt es hier Flickr / Sevenload / Picasaweb, ein paar neue Fotos aus dem Ruhrmuseum gibt es hier Flickr, Sevenload, Picasaweb (bei Flickr und Picasaweb im Ruhr 2011 Album bis ans Ende scrollen).