Herbstliche Dessous mit Achterbahn und Pimpernuss

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Ich wollte mich mal kurz bei euch bedanken. Bedanken für die Blogbesuche, bedanken für den einen oder anderen Kommentar und für eure tollen Instagram Aktionen an denen ich in letzter Zeit teilgenommen habe. Warum ich das gerade jetzt schreibe? Weil mir soviel im Kopf rumgeht, daß ich es nur schwer in wenige Sätze fassen kann. Bald kommt wieder die Zeit, in der es früh dunkel wird. Dann sitze ich sonntags mit einem heißen Kaffee (oder Tee) auf der Couch, gucke mir alte Bond Filme o.ä. Kram an und finde in manchen Phasen alles doof. Arbeit doof, Wetter doof, Winter doof, Leben doof. Das klingt so’n bissken wie bei Omma, oder? Liegt aber daran, daß in meinem Kopf momentan so ein bisschen Unaufgeräumtheit vorherrscht. So ähnlich wie in diesem Blogbeitrag, den ich jetzt zum 3. Mal umformuliere. Seht es mir einfach nach ;-).

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Zurück zum Herbst. Was macht ihr an so einem Spätersommerwochenende, das sich teilweise wie ein frühherbstliches Wochenende anfühlt? Ich bin raus um die letzten Sonnenstunden diesen Jahres zu 100% auszunutzen. In den letzen Jahren habe ich mir häufig das Fahrrad geschnappt und bin über Feld-, Wald- und Wiesenwege gehoppelt, immer auf der Suche nach dem richtigen Fotomotiv. Da sich die Bilder aber wiederholten, was klar ist, denn es waren jedes Jahr dieselben Bäume, mußten ein paar neue Motive her. Also bin ich diesmal in die Knie gegangen (auch wenn’s schwerfällt) und unter Büschen und Bäumen entlanggekrabbelt. Ihr glaubt garnicht was sich da alles findet. Leere Coladosen, Reste von Butterkeksen … ach ne Moment, wollte sagen Eicheln in verschiedenen Größen, Kastanien, andere grüne Knubbel, deren botanische Herkunft ich nicht benennen kann und jede Menge bunte Blätter. Bilder davon gibt’s noch den ganzen September bei Instagram.

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Und, ich bin eindeutig ein Stadtkind. Ich kann locker Laub- von Nadelhölzern unterscheiden, Eicheln von Eichen und Kastanien von selbigem Baum erkennen, aber dann wird’s schon schwierig. So kommt es, daß die Beschäftigung mit dem Herbst dazu führt, daß man sich plötzlich mit der Botanik auseinandersetzt, auf Webseiten wie Baumkunde.de landet und prüft, was man da gerade wieder unter einem Baum oder Gebüsch hervorgezogen hat. Wußtet ihr z.B., daß es eine Chinesische Pimpernuss gibt. Ok, schon gut, war auch mehr eine rethorische Frage ;-).

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Und was gabs sonst so zu sehen an diesem Herbstwochenende? Dicke Kleidung und Dessous. Gleichzeitig? Na ja fast, denn am letzten Wochenende tobte mal wieder die Fashionworld (früher bekannt als „Größte Straßenmodenschau der Welt“) in Krefeld. Ich frag mich ja, warum zu den Dessoushows gerade die vorwiegend männliche Jugend (sagen wir mal im Alter zw. 12 und 15) die Bühnen umlagert. Die kaufen das Zeug doch garnicht ;-). Einzig das Wetter war dieses Mal nicht ganz so Fashion like. Ein paar Eindrücke auch dieser Sicht auf den Herbst habe ich euch mitgebracht, den Rest müßt ihr in den gängigen Modehäusern selbst auskundschaften.

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Schließlich habe ich den Sonntag noch, oder wieder mal, auf der höchsten (begehbaren) Achterbahn des Ruhrgebiets verbracht. Die Wolkenberge traten wie so häufig unvermittelt hinter den sieben Bergen mit den sieben Zwergen hervor und verwirbelten den schönen blauen Himmel in ein grollendes Tohuwabohu. Man hatte das Gefühl, die Wolken wollten in der Achterbahn rückwärts fahren … Ihr meint das wäre etwas übertrieben? Na gut, aber der Himmel wurde wirklich dunkler und ich habe mich erstmal über die Currywurst aus dem kleinen roten Wägelchen unterhalb der Achterbahn hergemacht. Übrigens wärmstens zu empfehlen :-).

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Danach habe ich dann aber doch noch ca. 100 50 neue Fotos gemacht, weil das Himmels Tohuwabohu doch ein hübsches (Foto-)Schauspiel war. Außerdem habe ich Leute beobachtet, wie die wiederum Leute beobachtet haben, die auch wieder … na ja ihr wißt schon ;-). Sonntag ist offizieller Herbstanfang, bis dahin (und danach) noch ganze viele Fotos für die Aktion #halloherbst13 machen. Los, ich will ein Foto der Chinesischen Pimpernuss sehen :-D.

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Herbstanfang mit #halloherbst13

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Schon wieder ein neuer Hashtag? Yeah, dieses Mal geht es bei Juli im Blog heimatPOTTential um den gemütlichen Einstieg in den Herbst. Unter dem Hashtag #halloherbst13 werden diesen Monat Bilder und Berichte gesammelt, die irgendwie etwas mit Herbst zu tun haben. Wie das genau geht, könnt ihr hier lesen. Dort wird auch behauptet das Wort „Herbsthysterie“ stände nicht im Duden, ich behaupte was anderes 😉 Nachdem der Hashtag auch noch bei EinsLive erwähnt wurde, mache ich mir über den Verlauf der Aktion keine Sorgen.

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Warum erzähle ich das jetzt hier? Weil ich mir angeregt dadurch, am Sonntag überlegt habe, ob ich nicht im meinem Wohnzimmer auch etwas Herbstdekoration platzieren soll. Dazu müßt ihr wissen, daß ich nicht so der Dekokönig bin, ich habe zu Weihnachten nicht mal einen Weihnachtsbaum, aber so ein bis zwei Herbstkürbisse, ein paar Blätter, getrocknete Schalen und das alles in einem Körbchen platziert, das ich noch von einem Apfelkauf im Supermarkt übrig hatte, ja das gefiel mir. Der Kerl da oben auf dem Bild ist übrigens Harry Herbst :-). Während ich also im Discounter und im Supermarkt um die Ecke die Deko zusammensuche (wie es der Zufall will, gibt’s das beim Discounter ja gerade jetzt) gärt in meinem Kopf so ein Gedanke.

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Was, wenn ich jemandem mit dem reichlich gekauften Dekozeug zusätzlich noch eine Freude mache :-D? Also habe ich am Dienstagabend zunächst mein Apfelkörbchen dekoriert und zusammen mit einem fertig gekauften Körbchen und Harry Herbst auf dem kleinen Tisch an der Seite meines Wohnzimmers platziert. Wie erwartet, war noch reichlich Material über. Also habe ich einen leeren amazon Karton ausgelegt mit dieser Knubbelfolie, dazu ein paar Herbstservierten … und das ganze schließlich zu einem Herbstpäckchen zusammengepackt. Dabei habe ich mich amüsiert wie Bolle (man könnte auch sagen ich habe „gegiggelt“), denn mir war klar, daß die Empfängerin dieses Herbstpaketes damit niemals rechnen würde :-D.

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Jetzt wollt ihr wissen, wer diese Person ist, die ich da mit dem Paket beglückt habe, richtig? Dann stelle ich euch noch eine Frage … „Wie war das noch, wie konnte man bei der #halloherbst13 Aktion noch gleich mitmachen? Das war per Facebook, per Instagram und … öhm … per Päckchen ;-). Ihr ahnt es, das Päckchen ging nach Essen ins heimatPOTTential Hauptquatier und wurde wie erwartet nicht erwartet. Was drin war im Päckchen, darüber berichtet die gute Juli vielleicht irgendwann selbst. In diesem Sinne einen schönen Herbstanfang und ich wette mit euch, das Wort „Herbsthysterie“ steht im Duden, nicht wahr Juli ;-).

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Herbstfarben

Dunkel ist er der November, dunkel, diesig und kalt und doch gibt es Tage, da muß ich einfach vor die Türe. Einfach raus und sei es nur für eine Stunde. Ein Ausflugsziel für Familien ist an sonnigen Tagen der Hülser Berg in Krefeld. Auf Grund begrenztem Parkraums schnell überlaufen, hatte ich heute keine Probleme einen Parkplatz zu finden. Berg ist übrigens auch etwas übertrieben, aber mit 63 Metern ist er immerhin die höchste natürliche Erhebung in der Stadt Krefeld. Und es geht noch höher, denn der 29 Meter hohe Aussichtstrum bietet einen wunderschönen Rundumblick.

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Gut heute war davon wenig zu sehen, Moers und Neukirchen Vluyn waren ebenso nur zu erahnen wie Duisburg auf der anderen Rheinseite, aber deßhalb war ich ja auch nicht hergekommen. Ich wollte den Blätterwald von oben sehen, wunderschöne Herbstfarben waren es wert hinaufzusteigen. Ja ich habe die Herbst-(Laub-) einstellung meiner Kamera benutzt, aber schöne Farben wollen ja auch zur Geltung gebracht werden 🙂 . Mehr Bilder findet ihr bei Flickr oder Sevenload.

Herbststimmung

Anfang Oktober habe ich ein paar Herbstimpressionen eingefangen, aber danach war ich wohl etwas abgelenkt, denn ich habe verpaßt diesen Blogbeitrag zu vollenden. Vielleicht lag es daran, daß wir plötzlich nochmal 24 Grad hatten und es einem garnicht vorkam wie Herbst. Hat euch der Sommer 2012 gefallen? Metrologen behaupten so schlecht war er garnicht, aber das persönliche Empfinden sagt einem doch irgendwie etwas anderes, oder? Wie dem auch sei, die Blätter sind in diesem Jahr im Eiltempo von den Bäumen gefallen und das hier ist jetzt ein bebilderter Blogbeitrag einmal rund um Krefeld geworden.

Einmal gibt es Bilder von der Uerdinger Rheinbrücke über die ihr bestimmt schon mal gefahren seid, wenn ihr von Krefeld nach Duisburg (oder umgekehrt) über die B288 gefahren seid, dann gibt’s ein paar bunte Bilder aus dem Krefelder Stadtwald und last but not least ein Besuch im Park rund um die Burg Linn, der nebenbei bemerkt, zu fast jeder Zeit einen Besuch wert ist. Der Park ist im Gegensatz zur Burg frei zugänglich und kostet keinen Eintritt, es sei denn, es findet eine Großveranstaltung wie z.B. der Flachsmarkt statt. Ich wünsche euch also noch ein paar sonnige Herbsttage, laßt uns dem Winterblues entgegen wirken.

Ihr habt dieses Mal die Wahl, entweder ihr schaut hier auf die Slideshow …

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… oder ihr schaut euch in aller Ruhe die Bildergallerie an. Ein Doppelklick auf ein Bild euere Wahl sollte die Großansicht öffnen.

Krefeld Fashionworld

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Neu sollte es werden, anders als die 20 Jahre zuvor. So alt ist bzw. war nämlich die “Größte Straßenmodenschau der Welt” in Krefeld. Dem Traditions-Event wurde 2012 ein komplett verändertes Outfit verpaßt. Als ich vor Monaten davon gelesen habe war ich skeptisch. Alleine schon der Name “Krefeld Fashionworld” gefiel nicht auf Anhieb. Warum müssen wir alles auf englisch ausdrücken und was wird aus den Bühnen, die in der Stadt verteilt die Mode präsentiert haben? Die niederländische Agentur Studio Baan bekam den Auftrag der Straßenmodenschau neuen Wind einzuhauchen und das erste was man lesen konnte, war etwas von kuppelförmigen Zelten, sogenannten Domes. Man muß wissen vorher standen die Leute in der frischen Luft und jetzt ab in die Zelte? Aber es sollte mehr werden als nur Modezelte, von kombinierten Themenwelten aus Licht, Dekor, Düften, Musik und Gastronomie war die Rede. Vier Themenwelten nebst Bühne wurden präsentiert.

Green Life – Natürlich chic
Urban Superior – Es lebe die Stadt
Reformed Colours – Bunt wie das Leben
Classic Perfection – Erstklassik

Es fällt schon etwas schwer, den Bühnennamen im Kopf etwas passendes zuzuordnen. Aber ich finde trotzdem es hat sich gelohnt. Selbst die gewohnt immer wiederkehrenden Models waren dieses Mal andere. Während die Bühne an der Königstraße (Classic Perfection) nach wie vor offen daherkam, befand sich der erste Dom auf dem Dionysiusplatz (Green Life). Dort wurde dem jüngeren Publikum u.a. die junge Mode von C&A präsentiert, während das Publikum im zweiten Dom auf dem Platz an der alten Kirche (Urban Superior) doch überraschend gemischt war. Hier wurde Mode von Sinn Leffers und Ansons genauso geboten wie Mode von Basler und Gerry Weber. Die Bühne auf dem Neumarkt (Reformed Colours) wurde wieder offen gestaltet während der Platz davor großzügig überdacht wurde. Die wasserfeste Überdachung ließ den Weg auf der Einkaufsstraße frei, obwohl ein Durchkommen trotzdem kaum möglich war. Hier gab’s u.a. Mode der Galleria Kaufhof oder Calvin Klein.

Was alle Bühnen gemeinsam hatten war die Präsentation. Während früher feste Zeiten für die Show existierten und die Bühnen durch eine(n) Moderator(in) präsentiert wurde, wurde jetzt fast ohne Pause Mode und vieles mehr präsentiert. Eine 5 Minuten Show jagte die nächste und einen Moderator oder eine Moderatorin habe ich auf der Bühne nirgendwo gesehen. Die Stimmen kamen weitestgehend aus dem Off und teilweise hatte ich sogar das Gefühl, daß die Moderation vorab eingesprochen war und zusammen mit der Musik eingespielt wurde. Das fand ich eher etwas unpersönlich. Außerdem war die Musik in den Zelten auch eher etwas zu laut. Zum Glück schien der Luftaustausch halbwegs zu funktionieren, da die Zelte große Ein- und Ausgänge an zwei Seiten hatten. Im Doppeldom auf dem Platz an der alten Kirche hätte die Luft trotzdem etwas besser sein können. Sonntag war dort kaum ein Durchkommen. Geschickt war der Einsatz großer Flachbildschirme, Videowände und Beamer, weil diese in Sekunden die Show bebildern und den Sponsor zeigen konnten. Früher mußte auf der Bühne zwischendurch immer umdekoriert werden. Außerdem blieb in den kurzen Pausen immer noch Zeit für etwas Werbung.

Nun war das Wetter ja, wie so häufig zur Straßenmodenschau auch, trocken um nicht sogar sonnig zu sagen, aber die Zelte könnten zukünftig auch bei bescheidenerem Wetter die Fashionworld stattfinden lassen. Ich denke die Fashionshow kann als gelungen bezeichnet werden, vielleicht sollte man nur beim nächsten Event 😉 nochmal darüber nachdenken, ob wirklich alles in englisch sein muß. Ob es sich auch für die Geschäftsleute gelohnt hat kann ich nicht sagen. Am Sonntag war auf der Hochstraße jedenfalls ein schnelles vorwärtskommen kaum möglich. Nachfolgend gibt’s noch eine Gallerie, klickt auf ein Bild für eine größere Anzeige …

Wieder fallen die Blätter

1Der Oktober geht zu Ende, am Wochenende wurde die Zeit auf Normalzeit (von manchen auch Winterzeit genannt) zurückgestellt, nur die Temparaturen erinnern noch nicht so ganz an die kalte Jahreszeit. Aber spätestens wenn es jetzt wieder früher dunkel wird und man von der Arbeit zurück erstmal das Licht einschaltet, erinnert man sich daran, daß es nicht mehr lange dauert bis der Winter wieder Einzug hält. Nächste Woche kommen meine Winterreifwen wieder rauf, die dicke Jacke hängt auch schon in Startposition, lediglich die bunten Blätter erfreuen da noch ein bischen. Der Herbst hat auch seine schönen Seiten, vor allem wenn er so sonnig endet wie der heutige Tag.

Morgen ist dann wieder Halloween. Die alljährliche Frage, warum heißt Halloween überhaupt Halloween „(All Hallows‘ Eve)“ und warum verdrängt dieses Fest mehr und mehr das Martinssingen in der zweiten Novemberwoche? Ein paar Bilder aus der Herbstsaison 2011 gibt’s hier Flickr / Sevenload.

Die größte Straßenmodenschau

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Das Wochenende ist vorbei und wieder einmal waren hunderttausende Besucher aus NRW und dem benachbarten Ausland in der Stadt. Die größte Straßenmodenschau fand zum 20 . Mal in Krefeld statt. Insbesondere der Sonntag war wettertechnisch besser als erwartet. Trocken, 18 Grad und leichter Sonnenschein luden zu einem verkaufsoffenen Sonntagnachmittag in die Geschäfte der Innenstadt ein. Wie man lesen kann, war die Show wohl wieder ein Erfolg (obwohl es auch ein paar kritische Stimmen in der lokalen Presse gab).

Ich habe für euch ein paar Fotos gemacht, diese in Collagen verarbeitet und stelle sie euch heute mal als (WordPress-)Diashow vor. Dazu gibt es auch ein paar bewegte Bilder in meinem Videopodcast. Wenn ihr ihn noch nicht entdeckt habt lade ich euch ein mal bei der 2. Folge oder 3. Folge reinzuklicken.

In der Gallerie gibts die Bilder in voller Größe (einfach draufklicken) …