Gestern habe ich es kaum mehr ausgehalten, so drückend warm war es in der Sonne. Also mußte ein kühles (Weizen-)Getränk her. Aber wohin gehen in Hamburg? Da fiel mir ein, daß ich ja schon immer mal sehen wollte wo die ARD Sendung „Ina’s Nacht“ gedreht wird. „Zum Schellfischposten“ heißt Hamburgs älteste Seemannskneipe, nur unweit vom Fischmarkt. Also ab auf eine der Hafenfähren bis zum Anleger „Altona Fischmarkt“ und noch ca. 5 Minuten zu Fuß. Klein ist sie wirklich, aber auch so wie man sie im Fernsehen zu sehen bekommt. Und sogar „Duckstein“ haben die auf der Karte. Genau der richtige Platz also, um sich ein gemütliches Bierchen zu gönnen. Bilder habe ich auch gemacht, allerdings mit der Digitalkamera. Ein paar Tage Geduld also :-).
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Botanischer Garten
Auch in Hamburg ist das Wetter unverändert sonnig. Daher hält es mich nach Ende meiner Schulung auch nicht drinnen. Heute bin ich mit der S-Bahn nach Klein-Flottbek gefahren und habe dem Botanischen Garten einen Besuch abgestattet. Die Pyramide (ein Geschenk der Araber) habe ich irgendwo schon mal gesehen. Wenn ich mich nicht täusche war es auf der Internationalen Gartenbauausstellung in Rostock.
Abwesenheitsmeldung
Es ist wieder mal an der Zeit, daß ich ein paar Tage auf Dienstreise gehe. Für die kommende Woche steht Hamburg auf dem Reiseplan. Wer dem Blog schon etwas länger folgt, der weiß, ich melde mich bestimmt von unterwegs, hier oder via Twitter. Drückt mir die Daumen, daß der IC eine intakte Klimaanlage hat 😀 .
Springer möchte Geld für Webinhalte
Das Internet nutzen um Geld zu verdienen? Es ist schwierig, aber es geht. Das dachte sich heute wohl auch der Springerverlag und stellte seine Tageszeitungen im Netz auf Bezahlseiten um. 4,95 Euro für 30 Tage Berliner Morgenpost, 7,95 Euro für 30 Tage Hamburger Abendblatt, andere Verlagserzeugnisse werden folgen. Ein Schlag vor den Kopf der treuen Leser, die nicht aus Berlin oder Hamburg kommen und so versuchen Kontakt zur Stadt zu halten.
Vermutlich ist den Damen und Herren das Ergebnis einer GfK-Umfrage in 17 Ländern vom Freitag letzter Woche verborgen geblieben. Nur 13 Prozent wären demnach bereit, für Nachrichten, Unterhaltung und andere Informationen im Internet zu bezahlen. In Deutschland plädierten sogar 84 Prozent der Befragten für kostenlose Webinhalte, nur 9 Prozent würden dafür zahlen. In Schweden wären immerhin 25% bereit, in den Niederlanden 20%, in den USA 17%.
Während die Berliner Morgenpost noch einen Teil der Inhalte kostenfrei anbietet oder zumindest erst bei der vollständigen Ansicht eines Artikels (plus Exclusivinhalten) Geld sehen will ist im Hamburger Abendblatt nur noch die Überschrift frei verfügbar.
Das heißt für mich als erstes @abendblatt_hh bei Twitter raus und den RSS Feed des Hamburger Abendblatts ebenfalls weg. Nur noch Überschriften lesen ist unnütze Zeitverschwendung. Andere Verlagserzeugnisse des Springerverlags (Welt Online, Bild) werden vermutlich folgen.
Ich wage mich mal soweit aus dem Fenster zu lehnen, daß ich sage die Klickzahlen auf die Seiten werden runtergehen, die Werbung dort wird sich nicht mehr so teuer verkaufen lassen, der Schuß wird nach hinten losgehen.
[Update] Gerade habe ich gelesen, daß es (noch) ein Schlupfloch gibt.
1. Die mobile (Handy-)Variante der Seite aufrufen
2. Die Artikelüberschrift in eine News Suchmaschine eingeben
Nachtrag aus Hamburg
Wieder einmal ein Kurztripp nach Hamburg in der vergangenen Woche. Dieses Mal ging es auf Grund des guten Wetters auf die Hauptkirche Sankt Michaelis, kurz Michel genannt, dann zum fast gegenüberliegenden alten Elbpark mit weithin sichtbarem Bismarck Denkmal und von dort in die Wallanlagen, einem sehr schönen Park, der für mich direkt südlich an Planten un Bloomen anschließt, während Wikipedia schreibt, daß die Wallanlagen zwischen Millerntor und Dammtor seit 1986 offiziell den Namen Planten un Blomen tragen. Wie dem auch sei, man kann hier stundenlang spazieren gehen.
Ein Springbrunnen reiht sich dabei an den anderen und alle verführen dazu bei sehr warmem Wetter auch mal die Füße reinzustecken 😀 . Ich denke niemand würde etwas sagen, denn auch die Wiesen sind dank einer Reihe von Ruhemöglichkeiten zum Benutzen und nicht nur zum Angucken gedacht. Ich frag mich ja, was das alles für Menschen waren, die dort saßen. Hatten die (auch) alle nichts zu tun 😀 ?
Den Nachmittag habe ich dann genutzt endlich auch mal die Außenalster zu sehen. Bisher war ich zwar schon zig Mal an der Binnenalster (sprich rund um den Jungfernstieg), aber noch nie draußen im Alsterpark. Hier habe ich dann Zeit gehabt eine Zeit lang die Schwäne nebst ihrer Jungen zu beobachten und ein bischen den Booten auf dem Wasser zuzusehen. Hier könnte man es bei gutem Wetter sicherlich den ganzen Tag aushalten. Aber 2 Tage sind knapp. Also bevor es zurück ins Hotel ging noch ein abschließender Abstecher in die Speicherstadt. Am Abend ist es hier ziemlich ruhig. Die Baustellen verweist, die Büros leer und die Hafencity noch im Bau. Also Zeit die Dämmerung ein bischen auf sich wirken zu lassen.
Am zweiten Tag gab es dann noch ein klitzekleines Twitter/Bloggertreffen, denn wie es der Zufall wollte war neben meiner Wenigkeit KRDigital zur selben Zeit auch der Meikel_NMS in Hamburg. Also haben wir uns auf ein/zwei Bierchen am Gänsemarkt niedergelassen. War ein netter Abend (danke Meikel), nur ein bischen wärmer hätte es sein dürfen. Mehr Bilder gibt’s wie sonst auch bei Flickr oder Sevenload.
DB – Kleiner Fehler große Wirkung
Da war er also der Supergau, kleiner Fehler große Wirkung. Ich war, wie ihr vielleicht gelesen habt diese Woche 3 Tage in Hamburg und wie so häufig mit der Bahn unterwegs. Da es bei den letzten Bahnfahrten relativ reibungslos geklappt hat, ließ Murphy nicht lange auf sich warten. Am Freitagnachmittag ist es i.d.R. sowieso schon voll auf den größeren Bahnhöfen und während Berlin für den neuen Hauptbahnhof mächtig rangeklotzt hat, gerät Hamburg an solchen Tagen schon mal an die Grenzen. Und das kommt so …
Erstens fahren (anscheinend) in Hamburg alle Fernzüge in Richtung Süden von Gleis 14a/b ab. Des weiteren fahren lt. Fahrplan manchmal zwei Fernzüge (in dem Fall 1 x Richtung Düsseldorf/Köln und weiter nach Frankfurt und 1 x Richtung München) relativ kurz nach einander ab. Somit kommt es auf dem Bahnsteig zu diesem Gleis schon mal zu einem Engpaß, schließlich stehen dort einige 100 Leute für beide Züge. Darüber hinaus ist das Einsteigen in den üblicherweise geplanten zwei Minuten nicht zu machen.
Zu allem Unglück war an diesem Freitag eine Weiche kurz vor Hamburg Hauptbahnhof (Sternschanze) kaputtgegangen, so daß der komplette Bahnverkehr über ein Gleis laufen mußte und damit ziemlich aus dem Ruder lief. 5 Minuten, 10 Minuten, 15 Minuten rund um Gleis 14 waren alle Ansagen dabei. Ein paar Stockungen unterwegs taten dann bei meinem Zug ihr übriges, so daß am Ende (ich mußte in Duisburg umsteigen) 30 Minuten Verspätung herauskamen.
Ein Besuch in Hamburg
Hier endlich der seit ein paar Tagen versprochene (Dienst-)Reisebericht aus Hamburg. Zunächst habe ich mich mal wieder ausführlich mit der Digitalkamera in der Hafencity umgesehen. Vor zwei Jahren lagen die ersten Gebäude dort noch mitten in einer riesigen Baustelle. Vor einem Jahr konnte man erste Konturen entdecken und dieses Jahr hatte ich zum ersten Mal das Gefühl hier entsteht etwas. Die Hafencity, für alle die Hamburg nicht so gut kennen, ist das ehemalige Hafengebiet welches jetzt zu einem komplett neuen Stadtteil heranwächst.
Eine gewisse Herausforderung an die Architekten ist nicht nur die Form der Gebäude, sonden auch, daß sie gegen Hochwasser gesichert sind, denn in den Hafenbecken steigen und fallen die Pegelstände der Elbe auf Grund der Gezeiten (der Nordsee) um rund 3,50 Meter zwischen Ebbe und Flut. Wer Glück hat entdeckt am Kreuzfahrtkai vieleicht eines der Traumschiffe, als ich dort ankam lag das neueste Schiff aus der AIDA Flotte vor Anker.
Am Sandtorkai liegen mitlerweile die Pontons für den Traditionsschiffhafen und warten darauf, daß Besucher und Einheimische dort flanieren. Auch die ersten Schiffe schienen zu dem Zeitpunkt als ich dort war bereits aus dem Winterschlaf zu erwachen. Sie bieten fototechnisch gesehen, zusammen mit den neuen Gebäuden ausgefallene Motive.
Nur 100 Meter entfernt auf der anderen Straßenseite befindet sich die Speicherstadt, nach wie vor noch ein Warenumschlagplatz vom Kaffee bis zum Teppich. Sehr schön und weithin sichtbar ist der Kaiserspeicher, der mitlerweile ein Maritimes Museum beherbergt. Zu erreichen über eine langgestreckte Brücke oder über einen Parkplatz auf der Rückseite.
Daß Hamburg eine Hafenstadt und die Speicherstadt weltbekannt ist habe ich also gerade beschrieben, aber einen Strand entlang der Elbe? Der ist weniger bekannt, wenn man nicht in Hamburg wohnt. Mit der Hafenfähre (Nr. 62) geht es zum Ticketpreis des HVV, von den Landungsbrücken in weniger als 10 Minuten nach Oevelgönne. Dort befindet sich gleich an der Anlegestelle der Hafenfähre der Museumshafen. Kleine und mittlere Kähne warten dort auf Besucher und ein kleines Schiffsrestaurant läd zum Essen ein. Dazu ein Blick auf die Hafenschlepper, die auf ihren Einsatz warten, auf einen Schwimmkran und auf Containerschiffe, die Hochhausgleich an einem vorbeischwimmen.
Gleich hinter dem Museumshafen startet der Elbstrand. Im März noch nicht so einladend wie im Sommer, aber man kann sich vorstellen, wie an heißen Tagen hier die Kinder spielen und die Erwachsenen die Sonnenstrahlen bei einem kühlen Blonden genießen. Dazwischen laufen ein paar Hunde und immer wenn wieder mal ein großer Frachter vorbeifährt schwappen die Wellen an den Strand (was je nach Schiffsgröße nicht ganz ungefährlich ist).
Positiver Nebeneffekt des Besuchs in Oevelgönne – wer die Hafenfähre benutzt hat die Möglichkeit Hamburg einmal von der Wasserseite aus kennenzulernen, ohne gleich die große Rundfahfart buchen zu müssen. So kommt man an dem futuristischen Bürogebäude „Dockland“ vorbei, an dem Fischmarkthallen von St. Pauli und an den berühmt berüchtigten Häusern der Hafenstraße. Da die Hafenfähre auf der Rücktour von Oevelgönne ziemlich weit ausholt, um auf der anderen Elbeseite zu fahren (auch auf der Elbe gilt Rechtsverkehr) kann man einen kurzen Blick in das Trockendock von Blohm und Voss werfen.
Am folgenden Abend habe ich dann nochmal einen Blick in den alten Elbtunnel geworfen, der nach wie vor eifrig genutzt wird (in den rd. 15 Minuten, die ich für Fotos dort unten verweilte fuhren mindestens 6 oder 7 Autos an mir vorbei, ebenso wie eine Reihe von Fußgängern den Tunnel nutzten).
An diesem Abend gab es bei fast wolkenlosem Himmel einen sehr sehenswerten Sonnenuntergang über der Elbe. Von meinem Standpunkt an den Landungsbrücken konnte ich längst der Elbe, mit direktem Blick auf Blohm und Voss, einen fast orangefarbenen Himmel erleben. Auf dem Rückweg zur U-Bahn habe ich dann noch einen Abstecher zur Rickmer Rickmers gemacht. Die Rickmer Rickmers sieht im dunkeln aus wie ein Priatenschiff in schummriger Beleuchtung (finde ich zumindest).
Bevor ich mich auf die Rückreise gemacht habe, hatte ich noch Gelegenheit einen Blick auf den Innenhof des Hamburger Rathauses zu reskieren. Wenn es das Wetter erlaubt, sollte man seinen Blick u.a. auch in Richtung Himmel wenden, um die wunderschönen Figuren zu betrachten, die weit oben auf den Dachfirsten stehen. Fast schon zu schade, sie soweit oben aufzustellen.
Wer mehr Bilder sehen möchte klickt bitte einen der folgenden Links bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb an. Viel Spaß dabei.
Ein schöner Tag

Schneller als erwartet kam gestern die Berichtigung der Steuererklärung bezügl. Pendlerpauschale. Werte Damen und Herren des Finanzamtes, vielen Dank für die schnelle Bearbeitung und die damit zusammenhängende freudige Mitteilung (Rückzahlung). Das Geld wird, sobald es auf dem Konto eintrifft, schon mal für den Sommerurlaub beiseite gelegt.
[Update] Wie auf Heute.de zu lesen ist, wird die Pendlerpauschale nur unter Vorbehalt zurückerstattet. Vielleicht muß man sie irgendwann wieder einzahlen. Da kratzt sich der Bürger doch nur noch am Kopf.
Außerdem habe ich heute meine Lehrgangsbestätigung für März erhalten, so daß ihr lieber Blogleser (so nebenbei) demnächst mal wieder mit neuen Bildern aus Hamburg rechnen könnt. Ich hoffe, daß das Wetter nach Lehrgangsende nicht ganz so bescheiden ist, wie in den letzten Tagen (ist ja noch 6 Wochen hin). Last but not least hat mich mitlerweile auch das iPod Fieber gepackt. Ich glaube ich muß mich auch mal nach so einem Player umsehen. Der Nachwuchs hätte gerne den „Shuffle“ und für mich so ein netter kleiner „8 GB Nano“.










