Ruhrblicke

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Das letzte Wochenende habe ich dann doch noch für einen kurzen Abstecher zur Ausstellung „Ruhrblicke“ genutzt. Ich darf unumwunden zugeben, daß ich nicht der Museumsbesucher bin, der stundenlang vor einem Bild steht, aber in dem Fall wollte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, gleichzeitig das SANAA Gebäude auch mal von innen zu sehen.

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Es ist schon beeindruckend ein Foto fast wandfüllend hängen zu sehen. Sehr gut gefallen hat mir, obwohl ich kein Fußballfan bin, die Aufnahme des Fanblocks im Westfalenstadion von Andreas Gursky. In der Bildgröße von geschätzt 3-4 qm kam schon ein gewisser Eindruck des Stadions rüber.

Quizfrage, wieviele Fenster hat der Ort der Ausstellung „Ruhrblicke“, das SANAA-Gebäude auf Zeche Zollverein? Genau 134 und nein ich habe sie nicht gezählt, die Info gibt’s im Netz. Ausstellung verpaßt und trotzdem interessiert? Beim WDR gibt’s noch den kleinen Einblick, in Form einer vertonten Bilderschau und auf Flickr, Picasaweb und Sevenload gibt’s ein paar Fotos im Ruhr2010 Album.

The Social Network


Ich war gestern in „The Social Network“ und würde sagen, unterhaltsamer Film. Zugegeben in den ersten Minuten herrscht ein wenig Computersprache vor, aber danach geht’s doch recht kurzweilig zu. „Es ist nur ein Film“ soll Mark Zuckerberg (hier gespielt von Jesse Eisenberg) gesagt haben und wer Wahrheiten mit nach Hause nehmen will ist in dem Film falsch. Es ist eine durch und durch unterhaltsame Geschichte über die Gründung von Facebook (die sich so oder ähnlich abgespielt haben könnte). Es geht um Freundschaften, um Geschäftsinteressen und um Entschädigungen, die Mark Zuckerberg so oder ähnlich gezahlt haben soll.

Der Film spiegelt ein wenig den Web2.0 Hype wieder, der mit Facebook, Napster und anderen Unternehmen aufgewirbelt wurde. Vielleicht wird in ein paar Jahren jeder sagen, so war’s damals, vielleicht wird sich aber auch keiner mehr daran erinnern.

Immerhin sind Begriffe wie „googlen“ oder „facebooken“ („facebook me“) im Sprachgebrauch der Netzgemeinde gängige Begriffe. Der Rest ist eine nette Geschichte der „Generation Google“. Nicht mehr und nicht weniger. Für mich zumindest sind die rd. 2 Stunden vergangen wie im Fluge, Langeweile habe ich keine verspürt und wenn man genau hingehört und hingesehen hat gab’s auch ein paar bissige Bemerkungen z.B. auf die Musikindustrie oder auf Mircosoft.

Anmerkung: Der Song „Creep“ von Scala & Kolacny Brothers habe ich im Film garnicht gehört, ist aber trotzdem gut.

Ruhrmündung

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Im Mai diesen Jahres habe ich euch im Blogbeitrag „Ruhrmündung“ gezeigt, wo die Ruhr in den Rhein mündet. Heute habe ich mich nochmal dort umgeschaut. Leider war es bereits wesentlich kühler als im Mai, aber dafür war der Himmel wunderschön blau. Seht selbst, eine kleine Auswahl der Bilder von „Rheinorange“ habe ich in den Ruhr.2010 Alben ergänzt (Flickr, Picasaweb, Sevenload).

Kokerei Zollverein, Oldtimer und mehr

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Letzten Sonntag war ich nochmal auf Zeche Zollverein in Essen oder um genau zu sein auf Kokerei Zollverein. Zum letzten Mal in diesem Jahr trafen sich dort die Oldtimerfreunde zu ihrem monatlichen Treffen (jeden ersten Sonntag zwischen April und Oktober). Leider war ich dieses mal etwas später dran, so daß ich den ganz großen Andrang nicht mitbekommen habe. Aber es war trotzdem interessant wie (fast) immer. Aktuelle Informationen und noch viel mehr Fotos gibt es (außer in meinen Fotoalben) auf der Seite des Oldtimertreffs.

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Nebenbei hatte ich Gelegenheit mir das mitlerweile wieder in Betrieb befindliche Riesenrad auf der Kokerei Zollverein mal etwas genauer anzusehen. Gefahren bin ich nicht damit (die Fahrt kostet 1,- Euro), aber, da der Treppenaufstieg zum Riesenrad (versteckt zwischen Restaurant und „Schwimmbad“) jetzt wieder geöffnet war, habe ich die Gelegenheit genutzt, mich mal oberhalb der Koksöfen umzusehen. Hier kam man bei meinen letzten Besuchen nur im Rahmen einer Führung vorbei. Jetzt aber ergaben sich vollkommen neue Blickwinkel auf die Kokerei bis hin zur stählernen Brücke über dem Wassergraben.

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Zum Tagesabschluß bin ich dann noch in das Red-Dot-Design Museum. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Museum besucht hätte, wenn es nicht Bestandteil der RuhrTopCard gewesen wäre, aber im Nachhinein muß ich sagen, interessant war es irgendwie doch, vor allem die Kulissen der Industriearchitektur für eine solche Ausstellung zu nutzen sind schon außergewöhnlich. Außerdem gab es so ziemlich alles, was ein normaler Mensch vermutlich selten im Haushalt hat. Obwohl wenn ich es recht bedenke, die Badezimmerarmaturen und Waschbecken waren schon sehr außergewöhnlich. Durchaus in Haushalten zu finden sind jedoch die Öfen und Waschmaschinen genauso wie die Rucksäcke, Staubsauger und der iPod sowie anderes aus dem Hause Apple allemal. Vereinzelt kam ich mir vor wie in der Ausstellungshalle eines großen schwedischen Möbelhauses. Aber wie gesagt, ein paar Designerstücke waren schon außergewöhnlich und den Besuch sicher wert. Am besten gefallen hat mir der Ventilator ohne rotierende Flügel aus dem Hause Dyson (hat wohl 2010 einen Preis gewonnen). Amazon will für den „Dyson AM01 Air Multiplier“ auch nur schlappe 299,- Euro. Da muß ich wohl im Sommer weiter schwitzen 😀 .

Die Bilder vom Oldtimertreff gibt’s hier bei Flickr, Sevenload und Picasaweb, die neuen Bilder der Kokerei Zollverein (und des Red-Dot-Design Museums) gibt’s hier bei Flickr, Sevenload und Picasaweb.

Moerser Freiballonfestival

Da habe ich doch fast vergessen, daß ich letzte Woche auch noch in Moers zum Freiballonfestival war. Das Wetter war an dem Samstag zwar nicht schlecht, aber leider blies der Wind in die falsche Richtung. Daher sind die echten Ballons an dem Tag nicht aufgestiegen. Ist wohl Schicksal bei Ballonfahrern 😦 . Stattdessen gab es ein buntes Unterhaltungsprogramm mit den kleinen Heißluftballons. Die Technik ist die gleiche, aber die Ballons werden von Hand oder an einer Leine am Boden gehalten.

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Um den Zuschauern trotzdem ein interessantes Programm zu bieten wurde ein Ballon am Boden liegend mit einem großen Ventilator mit Luft gefüllt, so daß man zu Fuß darin herumlaufen konnte. Es sind schon gigantische Ausmaße, die so ein Heißluftballon hat. Auf der Bühne gegenüber traten zeitgleich ein paar Bands vom Niederrhein auf. Der Andrang hielt sich in Grenzen, doch gegen 18.00 Uhr wurde es plötzlich voll. Auf der Bühne traten zu meiner Überraschung Monrose auf. Gut 30 Minuten Musik machten die Mädels bevor sie genauso schnell verschwanden wie sie gekommen waren.

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Ach ja, ein Ballon ist zur Freude aller dann doch noch zu einer, wie man hörte, nur kurzen Fahrt gestartet. Ein zweiter Ballon wurde angeheizt als wir dann wieder fuhren. Vielleicht ist das Wetter im nächsten Jahr wieder besser geeignet für eine Ballonfahrt. Bis dahin begügt euch mit ein paar weniger Bildern als üblich Flickr, Sevenload oder Picasaweb. Da gibt’s auch noch die Bilder aus dem Vorjahr.

Ruhrlights (Duisburg)

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Mein gestriger Ausflug ging zu den „Ruhrlights“ ein Lichtkunstfestival, daß sich an diesem Wochenende über den Duisburger Innenhafen erstreckt. Den ganzen Monat September waren die „Ruhrlights“ in verschiedenen Städten entlang der Ruhr zu sehen, an diesem Wochenende endet das Festival. Wenn ihr noch die Möglichkeit habt, schaut mal vorbei. Wirklich sehenswerte Lichtkunstwerke.

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Ja natürlich, Eindrücke sind sehr subjektiv, aber zwei meiner Highlights waren die Wassertanks, die zu einem bunt beleuchteten Kubus „Kubik“ zusammengestellt wurden (eine Art leuchtender Club für elektronische Musik) und natürlich die Bilder auf der Salvatorkirche. Hier beschreiben die Bilder eine eigene kleine Geschichte.

Mehr Bilder wie immer im Ruhr2010 Album bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

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