Einführung von E10 vorerst ausgesetzt

Wie u.a. „Der Westen“ und die Tagesschau heute berichten wird die Einführung des neuen Treibstoffs SuperE10 vorerst ausgesetzt. Erst heute früh berichtete die Westdeutsche Zeitung von einer Telefonaktion, in der die Verbraucher mehr als verunsichert sind und lieber das teurere Super Plus tanken. In dem Artikel findet man zwar auch die Hotlines der Autohersteller die über die Verträglichkeit von E10 Auskunft geben und gleiches auch schriftlich unter http://www.dat.de/e10, doch die Mehrzahl der Autofahrer haben sich E10 trotzdem verweigert. Weil die Ersatzsorte Super Plus aber nicht in der Menge produziert wurde, wird diese Sorte an einigen Tankstellen bereits knapp.

Der Mineralölwirtschaft sind von Gesetzes wegen Strafzahlungen angekündigt worden, wenn sie nicht genügend E10 verkaufen, daher hat die Mineralölbranche bereits angekündigt, daß diese Strafzahlungen auf die Kunden umgelegt werden. Die Hälfte der Tankstellen ist mitlerweile auf E10 umgestellt, jetzt will man erst einmal abwarten. Mal sehen, wie es nach Aussetzen der Einführung von E10 weitergeht. Egal wie man sich entscheidet, der Verbraucher wird wohl wieder mal die Zeche zahlen.

Hotlines
Audi 0800/28347378423
BMW 0180/2324252
Citroen 02203/44775
Fiat 0180/3000362
Ford 0221/903-3333
Honda 01805/202090
Mercedes 00800/1777 7777
Nissan 02232/572080
Opel 06142/7750000
Peugeot 01801/111 999
Porsche 0800/3560911
Renault 01805/894646-10
Seat 0180/2550055
Toyota 02234/1022690
VW 0800/8655792436

[Update 04.03.2011] Heute hieß es in den Radionachrichten, das das Aussetzen erst einmal wieder zurückgenommen wurde. Ich kann da nur ratlos den Kopf schütteln, wie so manch anderer Tankkunde vermutlich auch.

Energiesparlampen

Umweltbewußt geht es in meiner neuen Wohnung zu, zumindest wenn man die Lampen betrachtet. Viele Energiesparlampen sollten es sein, aber nicht so teuer. Gefreut habe ich mich, als ich Lampen incl. Leuchtmittel bekommen habe und diese sollen ja bekanntlich einige Jahre halten. Der gelungene Start um Strom zu sparen? Pustekuchen.

Allem Anschein nach gibt es Unterschiede bei Energiesparlampen oder wie soll man es sich sonst erklären, daß 4 Glühbirnen + Lampe nur wenig mehr kosten als 4 neue Glühbirnen. Und so haben mich auch schon 2 der Energiesparbirnen im Stich gelassen. Erst heute habe ich für eine kleine (Nacht-)Tischlampe eine neue Energiesparbirne kaufen müssen. Die Lampe kostete bei einem hiesigen Möbelhaus neu 7,95 Euro, die Birne neu 5,99 Euro. Und das ist noch nicht einmal eine Markenenergie- sparbirne, die hätte im Supermarkt sogar noch einen Euro mehr gekostet.

Toll wie man so sparen kann und das Schlimmste, eigentlich müßte ich die alte Energiesparbirne jetzt in irgendeinem Karton horten, um selbige irgendwann zum Recyclinghof oder zum mobilen Sammeldienst zu fahren. Wer tut das schon, kaum einer und so gelangen die Schadstoffe (Quecksilber etc.) in den Hausmüll. Ich liebe unsere Politik. Ihr meint ich hätte eine teurere Lampe kaufen können und eine noch teurere Energiesparlampe dazu? Ja hätte ich, vermutlich hält die auch keine 10 Jahre 😦 .

Serien der 80’er auf DVD

Das waren noch Zeiten, die 80’er leben zur Zeit wieder auf … zumindest in meinem DVD Regal. Erinnert ihr euch noch an Serien wie „Simon & Simon“ (damals im Vorabendprogramm) oder „Auf Achse“ (ebenfalls im Vorabendprogramm)? An Serien wie „Die Straßen von San Francisco“ oder „Magnum“ erinnert ihr euch aber auf jeden Fall, oder? Zumindest wenn ihr in den 80’ern groß geworden seid.

Mehr und mehr dieser Serien kommen jetzt als ganze Staffel (ggf. auf mehrere DVD Boxen verteilt) auf den Markt. Aber genau hinsehen lohnt sich vor dem Kauf, denn einige geben sich Mühe, bereiten die Serien digital neu auf, fügen seinerzeit rausgeschnippselte Szenen wieder ein oder vertonen die Serien komplett neu. Aber es gibt auch schwarze Schafe, wenn man den Kommentaren bei Amazon Glauben schenken darf.

Damals mußten die Folgen z.B. 43 Minuten lang sein, um ins Sendekonzept zu passen. Da die Originale 48 Minuten waren, wurden kurzerhand 5 Minuten rausgeschnitten. Diese 5 Minuten wurden selbstverständlich nicht synchronisiert. Jetzt wo die Folgen in ganzer Länge auf DVD zu bekommen sind, soll es vorkommen, daß in den fehlenden 5 Minuten, in einer ansonsten deutschen Synchronfassung, plötzlich englisch gesprochen sind. Ein Unding wie ich finde, denn ich schaue, im Vergleich zu manch anderen, lieber die Synchronfassungen.

Auch der Vorspann der ein oder anderen Serie ist ungewohnt, weil der DVD Vorspann der Originale ist, während damals im TV ein eingedeutschter Vorspann vor die Serie geschnitten wurde. Aber auch anders herum geht’s. Zu MiamiVice schrieben die Kommentatoren, daß nach wie vor gekürzte Folgen auf DVD gepresst wurden (die günstigste Möglichkeit eine DVD Staffel zu erstellen), wenn ja wenn seinerzeit die Schnitte nicht so brutal gewesen wären, daß schon bei der Erstausstrahlung die Handlung derart verfremdet war, daß man z.T. den Inhalt der Folge garnicht mehr verstanden hat. Die Serien kommen mir nicht in den Schrank.

Ich habe mich für die DVD’s aus obigem Bild entschieden und werde mir jetzt mein TV Programm selbst gestalten. Das was nämlich zur Zeit im regulären Programm läuft spricht mich so gut wie garnicht mehr an. Vielleicht werde ich zu alt (kein Wunder, wenn man in den 80’ern schon gelebt hat 😉 ).

Bilder im Blog verschwunden

Nur mal so am Rande, die Fotos in meinem Blog verlinke ich i.d.R. mit Flickr oder Sevenload. Leider mußte ich heute feststellen, daß sich die LinkAdressen, insbesondere der Bilder bei Sevenload, geändert haben. Dadurch kann es sein, daß ihr im Blogbeitrag nicht mehr alle Bilder zu sehen bekommt (manchmal auch garkeine mehr 😦 ). Tut mir leid, aber Sevenload hat da anscheinend eigene Gesetze. Leider habe ich mir nicht gemerkt, welche Bilder es genau waren, die ich verlinkt habe und mit sowas wie „http://data48.sevenload.com/p2/slcom/ut/se/edgkhhf/xkeipqllkhoi.jpg~/Camera-Obscura.jpg“ findet man das leider auch nicht wirklich wieder 😦 . Ich versuche mal ein bischen nachzubessern, muß euch ansonsten aber direkt auf die Fotoalben bei Flickr, Sevenload und Picasaweb verweisen.

Willkommen bei der nächsten Katastrophe

Es ist mir unverständlich, warum ich z.B. bei Twitter lese, daß alle das Dschungelcamp hassen, in dem Link „Die Mär vom Unterschichtenfernsehen“ aber anscheinend bestätigt wird, daß die Show quer durch alle Bevölkerungsschichten geguckt wird.

Ihr erinnert euch, vor ein paar Tagen habe ich verschiedene Firmen per e-mail angeschrieben und nach ihren Beweggründen gefragt während des RTL Dschungelcamps Werbung zu schalten. Geantwortet haben vier von insgesamt acht stichprobenartig angeschriebenen Firmen.

Die ehrlichste Antwort kam von der Firma Carglas. Man ist sich dort des Sendekonzeptes sehr wohl bewußt, geht aber davon aus, daß die Menschenrechte nicht verletzt werden und die Kandidaten freiwillig dort sind. Da die Einschaltquoten hoch sind möchte man die Werbebotschaft dort platzieren.

Nun ja, der Grad zwischen Menschenrechte und Menschenwürde ist sicherlich eng gesteckt, aber diese Antwort zeigt, daß es, wie bereits im Ursprungsbeitrag angedeutet, nur um Quote und Geld geht. Sendeinhalte scheinen nebensächlich, solange es genügend Voyeuristen gibt.

Saturn, Danone und Mazda haben sich mehr oder weniger nur für die Kritik bedankt und wollen sich (Danone) damit befassen oder sich (Mazda) nicht weiter dazu äußern. Keine Antwort gab es bis heute von Mars, Stern, Ritter Sport und Mentos.

In einem Focus Artikel erklärt ein gewisser Georg Franck, daß der Erfolg der Sendung mit dem menschlichen Phänomen zusammenhängt, sich auch außerhalb des Fernsehens vor allem für Katastrophen, Perversionen und Skandale zu interessieren. Für mich das Ergebnis, ich schalte RTL einfach nicht mehr ein und muß akzeptieren, daß Fernsehen nicht mehr das Niveau von früher hat. Willkommen liebe Voyeuristen bei der nächsten Katastrophe.

P.S.: Hier noch ein interessanter Focus Artikel zum Thema Werbevermarktung bei RTL. Er spiegelt in etwa das wieder was ich schon vermutet habe.

Das feuerrote Spielmobil

Dieser Blogbeitrag betrifft euch, die ihr Ü30 vielleicht sogar Ü40 seid. Ihr erinnert euch, vor ein paar Tagen hatte ich über meine Kindheitserinnerungen geschrieben. Mitlerweile hat sich meine DVD Sammlung noch etwas erweitert, wie auf dem Bild zu sehen ist. Nachdem die Sendung mit der Maus in diesen Tagen 40 Jahre alt wird wollte ich unbedingt mal die Peanuts und Das feuerrote Spielmobil wiedersehen. Erinnert ihr euch noch an Charlie Brown, Snoopy, Woodstock, Sally, Lucy, Linus, Schroeder, Peppermint Patty, Marcie und wie sie alle hießen? Und wer erinnert sich nich an diese Zeilen …

Kiri-Kra- Krokodil, wir fahren mit dem Spielmobil
Ri-R- Regenwurm, Spielmobil fährt auch bei Sturm
Pi-Pa- Pelikan, Spielmobil geht ran
Ki-Ka- Cowboyhut, Spielmobil macht Mut

Als Teil des Spielmobils lief „Das Haus mit der Nummer 30“ von 1977 bis 1979 mit 41 Folgen. In einem Mehrfamilienhaus (mit Wohnungen alle ohne Klingel oder Türknauf) wohnten das Ehepaar Koch (gespielt von Heidrun Polack und Jörg Hube), die Kinder Claudia (Claudia Kleiber) und Thomas (Clemens Kleiber), das Rentnerehepaar Griesbeck (Elisabeth Bertram und Erich Kleiber) und der beliebte Junggeselle Josch (Josef Schwarz).

Nachdem das Internet ja allwissend ist, habe ich mich via Suchmaschinen etwas auf Recherche begeben, um zu sehen, was die Schauspieler heute machen. Leider war das, was ich gefunden habe überraschend und zugleich betrüblich.

Also zunächst war Herr Griesbeck (Erich Kleiber) der echte Vater der beiden Kinder aus der Familie „Koch“. Der Schauspieler ist 1985 verstorben, den Rentner hat er allerdings nur gespielt, 1985 war er gerade mal 56 Jahre alt. Über seine (TV-)Frau Elisabeth Bertram habe ich genausowenig gefunden wie über Frau Koch (Heidrun Polack).

Der Junge Thomas (Clemens Kleiber) hat in einigen Hörspielproduktionen mitgespielt, ist aber bedauerlicherweise mit nur 31 Jahren 1998 früh verstorben. Über seine Schwester Claudia (Claudia Kleiber) habe ich wiederum nur wenig gefunden. Sie hat wohl in einigen unbekannten bayrischen Filmen mitgespielt.

Richtig überrascht war ich bei der Suche nach Jörg Hube (der den Herrn Koch gespielt hat). Als ich das Bild von ihm gesehen habe, wurde mir klar, daß ich diesen Schauspieler in diversen Filmen vorzugsweise Krimis gesehen habe. Leider ist auch er 2009 verstorben.

Einzig Josef Schwarz scheint heute noch als Theaterschauspieler mit „Theater im Bus“ tätig zu sein, umso netter ist es mit den alten Folgen des Spielmobils nochmal an seine eigene Kindheit zu erinnern.

Und die Peanuts? Die sprechen meines Erachtens für sich. Schließt die Augen und hört das „Peanuts-Theme“. Na, werden die Bilder wieder wach?

An der Tankstelle gibt’s demnächst „E10“

Derzeit liegt der Ethanolanteil im Benzin in Deutschland bei fünf Prozent. Das dürfte sich im Januar 2011 aber ändern, denn ab dann gibt’s eine neue Sorte an der Zapfsäule. Neben Super (5%) und SuperPlus (5%) ein Super E10 mit 10% Ethanolanteil.

„E10“, „Normal E10“, „Super E10“, „Super Plus E10“ so oder ähnlich könnte die neue Sorte gekennzeichnet sein. Ein zusätzlicher Hinweistext auf der Zapfanlage soll Autofahrer vor einer möglichen Fehlbetankung bewahren. Was könnte der Grund sein, Super E10 zu tanken? Aus Umweltsicht die Schonung der Erdölvorkommen, was aber wenn im Gegenzug der Verbrauch steigt? Der Umwelt zu liebe mehr Bio im Sprit, verträgt mein Auto das überhaupt?

Eine erste Übersicht bietet vermutlich die Homepage des eigenen Fahrzeugherstellers oder diese Seite des ADAC. Auch die Deutsche Automobiltreuhand (DAT) bietet unter dieser Adresse eine Liste zum Download an.

Kleiner Trost, bis 2013 bleibt Super (mit 5%) noch erhalten, danach wird’s kritisch. Dann bleibt nur noch das teurere Super Plus (wenn das eigene Auto „Super E10“ nicht verträgt 😦 ).

Kostbarer Glühfaden

Stell dir vor, es ist Winter und eine Glühbirne geht kaputt. Zuhause kein Problem, neue eingeschraubt und fertig. Am Auto … tja da ist das so eine Sache. Früher, neue eingesteckt und fertig, heute … geht das nicht mehr so einfach.

Da der Motorraum so eng und voll geworden ist, muß man, um an die Glüh-/Hallogenbirne zu kommen die ganze Lampe ausbauen oder zumindest lockern. Bei einigen Fahrzeugen muß man sogar unter dem Kotflügel herumfummeln um an die Birnen ranzukommen. Eigentlich doch ein Unding. Da nützt es auch nicht, wenn man Ersatzbirnen dabei hat, wenn man erst mal Werkzeug braucht um den Wagen zu demontieren.

Außerdem früher (sagen wir mal vor 5 Jahren) kostete eine Halogenbirne um die 6,- Euro, heute Preissteigerung sei Dank sind es schon um die 10,- Euro. Dazu kommen dann noch die Kosten für den Lampenwechsel. Hier habe ich dieser Tage sage und schreibe 15,- Euro bezahlt, dann noch die MwSt macht mal eben 30,- Euro nur weil ein Glühfaden seinen Geist aufgegeben hat.

Dabei gibt es doch eine seit 1.08.2006 gültige EU-Verordnung die sagt:

– das serienübliche Bordwerkzeug muss für den Lampenwechsel ausreichen
– der Lampenwechsel muss durch den Kfz-Besitzer selbst in angemessener Zeit erfolgen können, ohne dass dabei fachspezifische Kenntnisse notwendig sind
– Verletzungen sind auszuschließen

Die Verordnung findet Anwendung auf alle nach dem 1.8.2006 neu auf den Markt gebrachten Kfz-Typen.

Gut mein Auto ist von 2004, aber trotzdem, es ist doch schwachsinnig, daß sowas überhaupt geregelt werden muß. Zu Hause rufe ich doch auch nicht den Elektriker der mir die Lampe von der Decke schraubt, nur weil ich eine neue Glühbirne einschrauben möchte. Was sagt ihr? Da steckt Kalkül dahinter? Na na, wer wird denn den Herstellern hier Absicht unterstellen 😮 .

Manche Röstereien tricksen

Ihr seid Kaffeetrinker? Ja ich auch, in Maßen allerdings. Trotzdem gehört der Kaffee morgens zum Wachwerden. Während ich früher mal Kaffee selber gemalen habe, bin ich irgendwann zu den gängigen Angeboten im Supermarkt übergegangen. Eine Lieblingsmarke habe ich nicht, i.d.R. kaufe ich so zwei bis drei Sorten im Wechsel. Mal Onko Mild, mal Melitta Harmonie und auch schon mal vom Discounter.

Und was ist in einem 500g Paket so drin? 500g Kaffee eben? Denkste. Neuerdings sind es mitunter nur noch 88% Kaffee und der Rest sind Maltodextrine und Karamellextrakt. Ganz überrascht sah ich heute einen Bericht der Senung Markt im NDR. Dort wurde darüber berichtet, daß die Hersteller erstens den Kaffee mit diesen Zusatzstoffen strecken und zusätzlich noch Steuern sparen, weil ja weniger Kaffee drin ist und Kaffeeersatzstoffe geringer besteuert werden.

Das müßte man im Supermarkt doch erkennen dachte ich und schaute auf ein Paket Onko Kaffee, daß ich vor kurzem gekauft habe. Und siehe da, auch das Paket, das bei mir ungeöffnet im Schrank steht ist so ein Kaffee mit Ersatzstoffen. Ich werde das Paket morgen öffen und probieren. Das Ergebnis lest ihr in den nächsten Tagen hier. Ggf. geht der Schuß nach hinten los, denn wenn’s mir nicht schmeckt kaufe ich die Marke nicht mehr, keine Sorte, auch die ohne Karamell nicht mehr.

Rabatte auf Kunden- oder Mitgliedskarten

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Wann seid ihr das letzte Mal in einem Museum, einem Freizeitpark oder Zoo gewesen? Und habt ihr den vollen Eintrittspreis bezahlt? Mitlerweile füllt meine Tasche eine Hand voll Kunden- und Mitgliedkarten und die dienen längst nicht mehr nur der Kundenbindung. Wer mal auf die Webseiten der Mitglieds- und Kundenkarten schaut wird feststellen, daß viele mitlerweile auch Vorteilspreise beim Eintritt in Museen, Zoos oder Freizeitparks bieten.

Aber einfach einen Vorteil von 10, 15 oder 20 Prozent, das wäre zu einfach. Es ist mitlerweile ein regelrechtes Abenteuer, wenn man mit seinem Kartenwust an der jeweiligen Kasse steht. Jede Karte hat einen anderen Rabatt. Im Sommer kommen dann noch Gutscheine aus Zeitungen, Zeitschriften oder Werbeaktionen im Internet dazu. Ein ganzer Katalog, ähnlich dem Verzeichnis der Obst- und Gemüsepreise an der Supermarktkasse, steht da neben den Kassiererinnen.

Ich habe mich beim letzten Besuch kurz mit der Dame hinterm Schalter unterhalten. Nur kassieren, das wäre ja kein Problem, aber die diversen Angebote auseinanderzuhalten ist schier kaum möglich. Hier eine Karte des Automobilclubs, dort eine Karte eines schwedischen Möbelhauses, dann eine Karte des lokalen Stromanbieters, dazu ein Gutschein der nur im Sommer in der Tageszeitung ist, Gutscheine aus Freizeitführern usw. Beim Besuch an der Kasse stellt sich unweigerlich die Frage, welcher Gutschein und welche Karte ist jetzt in unserem Fall am günstigsten, denn auf die Ersparnis (Familien sparen da schnell mal 15,- bis 20,- Euro) will man ja nicht verzichten.