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Beiträge von Michael

Geboren im Ruhrgebiet, wohnhaft am Niederrhein und unterwegs zwischen Dortmund und Köln (meist jedoch zwischen Krefeld, Düsseldorf und Essen).

Opel zeigt sich unnachgiebig

Motor Nochmal zum leidigen Thema „Kanalabschaltung“ als Nachtrag zu meinem letzten Blogbeitrag vom 22.09.2009.

Am Freitag war ich, nach entsprechender Voranmeldung, beim Opel Händler meines Vertrauens. Ich durfte mir das teure Bauteil (das Unterteil des Einlasskrümmers) mal aus der Nähe ansehen und muß sagen, ja es ist vom Material her vielleicht seinen Preis wert. Aber auch meine schriftliche Interventition bei Opel wurde gnadenlos abgeschmettert. Für ein Opel Fahrzeuge im sechsten Betriebsjahr kann keine, auch nicht teilweise, Kostenübernahme angeboten werden. Sechs Jahre alte, in Deutschland gebaute Autos, sind heute also schon sowas wie „altes Eisen“. Traurig traurig liebe Opelaner kann ich da nur sagen.

OpelRechnung

Ach ja der Preis, 770,37 Euro hat der „Spaß“ mich jetzt gekostet, dafür könnte ich rd. ein halbes Jahr lang volltanken oder zwei neue Fernseher kaufen oder mir (je nach Preis des Kastens) mit rd. 600 Liter Bier das Auto wieder schönsaufen den Frust runterspülen.

Am Wochenende gehen die Leserbriefe an die Autozeitungen der Nation raus. Das wird zwar nichts mehr helfen, aber mich würde interessieren, ob es weitere Kunden gibt, die mit diesem Fehler zu kämpfen hatten. Die ersten e-mails habe ich bereits heute Nacht abgeschickt.

Auto Motor u. Sport, AutoBild, Auto Zeitung, Auto Straßenverkehr und an den ADAC. Welche weiteren in Deutschland beheimateten Autozeitschriften kennt ihr noch? Helft mir mit einem Kommentar und mögl. mit entsprechender Webadresse.

Bookcrossing

bc Vor einigen Wochen beschrieb ich euch das Projekt „Bookcrossing“ , einer Art Zweitverwendung von gebrauchten und gelesenen Büchern.

Leider haben meine Bücher bis heute keinen weiteren Eintrag im Internet erhalten. Das könnte an zwei Dingen liegen. Entweder die Bücher wurden als Altpapier interpretiert und entsorgt, die Finder trauen sich nicht etwas ins Internet zu schreiben oder sehen das gefundene Buch einfach als ihres an.

Eigentlich hatte ich mir etwas mehr davon versprochen, aber vielleicht waren es auch die falschen Stellen, an denen ich die Bücher zurückgelassen habe. Ich würde gerne mal jemanden (via Kommentar o.ä.) kennenlernen, dessen/deren Buch gefunden wurde und weitergereist ist.

Deutschland ist mit 5.720 Büchern, nach den USA, das Land, in dem die meisten Bücher freigelassen wurden. Fragt sich nur, ob sie auch jemand gefunden hat. Schaut doch mal nach, ob in eurer Stadt in letzter Zeit ein Buch freigelassen wurde.

Freiballon Festival

1Am letzten Wochenende fand in Moers das 9. Moerser Freiballon Fetsival statt. Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich vorher noch nie davon gehört hatte, obwohl Moers hier gleich bei uns um die Ecke liegt, aber dieses Mal hatte ich in der Zeitung davon gelesen. Zunächst gab es am Nachmittag kleinere Ballons (nennt man die auch Heißluftballons?) zu sehen. Auch diese wurden mit einem Brenner beheizt, faßten in ihrem Korb (oder was halt unten dranhing) aber nur ein paar Stofftiere oder mal einen Fallschirmspringer aus Kunststoff, der fernausgelöst aus 5-6 Metern Höhe wieder dem Boden entgegen sprang. Bereits diese Ballons waren lustig anzusehen obwohl oder gerade weil sie von Freizeitkapitänen gesteuert wurden.

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Gegen 17.00 Uhr wurde es dann wuselig auf dem Platz, denn die echten Heißluftballone wurden ausgepackt und aufgeheizt. Ich hätte nie gedacht, daß das so schnell geht, aber binnen ca. 15 – 20 Minuten waren die ersten Ballons in der Luft und innerhalb etwa einer Stunde stiegen 15 Ballons samt Fahrgästen in den Himmel. Ich war zum ersten Mal so hautnah bei einem Heißluftballonstart dabei. Auch die Kinder waren beeindruckt. Ich denke die Bilder bei Flickr und Sevenload sprechen für sich.

Kanalabschaltung

Motor Vor 14 Tagen schrieb ich „Wißt ihr, was eine Kanalabschaltung ist“. Zugegeben, das war mehr eine hypothetische Frage, aber heute frage ich „Wer von euch fährt einen Opel, genauer einen Opel Astra 1,6 ltr., Baujahr 2004 (noch das alte Modell)“? Wie im Blogbeitrag vom 08.09.2009 erwähnt, blinkt seit kurzem die Reparaturanzeige (Schraubenschlüssel mit Auto). Ergebnis der Untersuchung, Fehler bei der Kanalabschaltung.

Es soll jetzt allen Ernstes ein Saugrohr, welches den Sensor für die Kanalabschaltung enthält, getauscht werden. Preis des Ersatzteiles, knapp 600,- Euro. Dazu noch die Arbeitsleistung der Werkstatt, macht vermutlich rd. 750,- Euro. Das alles, weil der Twinportmotor spritsparender fahren soll, wenn diese Kanalabschaltung aktiv ist.

Liebe Opelaner ich weiß ja, daß es euch momentan nicht gut geht, aber ich bin jetzt im 20. Jahr Opelkunde und wenn ihr eure Motoren so baut, daß der Kunde nach 5 Jahren 750,- Euro in sein Auto stecken muß, kann ich gut verstehen, warum euch nach und nach die Kunden weglaufen.

Vielleicht sind die Japaner und Koreaner nicht besser, aber die Autos sind billiger. Ich muß mir ernsthaft überlegen, ob mein nächstes Auto wieder ein Opel sein soll. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwähren, daß die Probleme die auch im OpelForum geschildert werden nicht nur einmalig und zufällig aufgetreten sind, sondern Ergebnis eines falschen, zu billigen oder nicht ausreichend getesteten Bauteils sind, für das der Kunde nun gerade stehen muß.

Bei 15.000 km Fahrleistung / Jahr dürfte das m.E. nicht vorkommen. Die Werkstatt wartet jetzt auf mein o.k. und Opel selbst hält es bisher nicht für nötig auf meine e-mail zu zu antworten. Eines ist sicher, ich werde den Fall öffentlich machen, Autozeitschriften, ADAC etc. Nichts für ungut liebe Opelander, aber wenn euch die Kunden nichts mehr wert sind, dann gute Nacht.

P.S.: Ich habe heute noch die Opel Hotline bemüht (leider wieder so eine verhaßte 0180 5’er Nummer, zum Glück gibt’s ja Teltarif), aber dort war man in keinster Weise bereit mir entgegenzukommen.

Spätsommer in Berlin

Endlich ist der Blogbeitrag fertig, schließlich bin ich schon 2 Wochen wieder zu Hause. Aber besser spät als nie heißt das ganze dann auch „Spät(!)sommer in Berlin“ 😀 .

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Mein erster Besuch führte mich, wie es der Zufall wollte zum Hauptbahnhof und dort geradewegs zur Sandkunstausstellung „Sandsation“. Es war der letzte Tag dieser Ausstellung die bereits über den ganzen Sommer gelaufen war. Thema „City Of Future“, also Berlin der Zukunft. Wie würde Berlin (aus Sicht der Künstler) wohl im Jahre 2222 aussehen. Einige der Skulpturen muteten schon recht abstrakt an. Trotz der „schwarzen“ Zukunft haben mir aber auch diese Skulptuen wieder mal gut gefallen.

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Einmal in der Nähe des Hauptbahnhofs habe ich mir dann gleich die neue U-Bahn (U55) mit Start/Ziel im Hauptbahnhof angesehen. Die kürzeste U-Bahnstrecke (vermutlich in ganz Deutschland) hat zur Zeit nur drei U-Bahnhöfe. Hauptbahnhof, Bundestag und Brandenburger Tor. Fahrzeit keine 5 Minuten. Besonders interessant gestaltet wurde der U-Bahnhof Brandenburger Tor, weil dort versucht wurde die Teilung der Stadt vom Mauerbau bis zum Mauerfall abzubilden.

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Der Sonnenuntergang des ersten Tages führte mich vom Pariser Platz zum Holocaust Denkmal, das bei Sonnenuntergang eine ganz besondere Magie hat und große und kleine Schatten wirft. Der Folgetag führte mich dann zum Ostbahnhof und von dort, vorbei am Yaam Club, zur East Side Gallery. Die East Side Gallery ist, wie der Name vermuten läßt, der östliche Mauerteil, also die Hinterlandmauer auf DDR Seiten. Vor 20 Jahren wurde diese Mauer von Künstlern bemalt, aber der Zahn der Zeit und einige Touristen haben an der Wand genagt. 2009 wird diese Mauer wieder renoviert und ich empfehle euch den Besuch dort auf jeden Fall. Am Ende der Mauer schwirrt euch der Kopf.

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Ganz im Osten war ich dann nochmal (auch nicht zum ersten Mal) am Ostkreuz (nicht Ostbahnhof). Ein Bahnhof wie aus dem Dornröschenschlaf, über 100 Jahre alt und rostig bis zur letzten Niete. Daher erfolgt z.Zt. der Neubau eines modernen Bahnhofs, der den Namen Ostkreuz verdient. Aber die Nostalgie geht dabei verloren, Gelegenheit also für eine ganze Hand voll Hobbyfotografen sich ein „letztes Bild“ zu machen. Ganz neu ist hingegen der riesengroße Platz gleich gegenüber dem Berliner Dom. Früher stand hier mal der Palast der Republik. Übriggeblieben ist nur ein riesiger Rasenplatz und ein paar Holzstege. Genügend Platz sich vom Stadtspaziergang auszuruhen, sitzend oder liegend die Schäfchenwolken zählen.

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Den Tag beendet habe ich auf der Terasse des Hotel „Park In“. Von hier hat man mit 3,- Euro Eintritt einen weitreichenden Blick vom Alexanderplatz bis zum Regierungsviertel. Zum guten Schluß habe ich im 20. Jahr des Mauerfalls nochmal einen Teil des Mauerwegs abgeschritten. Von der Bernauer Str., wo der breite Mauerstreifen langsam zuwächst und zugebaut wird, vorbei am Mauerpark, wo Graffitisprayer ihr Werk hinterlassen (haben) zum Schedter Steg einer auffälligen Fußgängerbrücke, welche die Schwedter Straße an die Behmstraßenbrücke anschließt. Am letzten Tag habe ich dann noch ein paar Bilder im U-Bahnhof Rüdesheimer Platz gemacht und am Potsdamer Platz ein paar Aufnahmen rund um’s Sony Center bei Nacht.

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Mehr Bilder auf Flickr oder auf Sevenload.

1. (Blog-)Geburtstag

Am kommenden Wochenende (19./20.09.2009) findet in Krefeld zum 18. Mal die „Größte Straßenmodenschau der Welt“ statt.

Die Stadt verwandelt sich am Samstag und Sonntag wieder in eine überdimensionale und deutschlandweit einzigartige Fashion-Bühne. Auf sieben Großbühnen erlebt das Publikum in der Krefelder City über 100 Stunden Mode-Präsentation mit zahlreichen Fashion-Shows, dazu Entertainment, Musik und Unterhaltung (soweit der Werbetext 😀 ).

Warum ich euch das erzähle? Nun erstens weil ich euch einlade nach Krefeld zu kommen und euch das Spektakel selber anzusehen und zum anderen, weil ich vor genau einem Jahr meinen Blog mit den Bildern der Straßenmodenschau 2008 begonnen habe. Ich feiere also am Wochenende meinen ersten Blog Geburtstag. Damals hätte ich nicht gedacht, daß mir solange immer wieder etwas einfällt, was ich hier schreiben könnte.

Daher auf diesem Weg auch einmal ein herzliches Dankeschön an alle meine Leserinnen und Leser. Ihr seid immer willkommen und wenn ihr Lust verspürt 😀 hinterlaßt mir ruhig mal eure Meinung. Auch wenn ich nicht immer sofort antworte, jeder Kommentar wird gelesen.

Erinnerung an das JaBoG43

navi_kompass Geht es euch auch schon mal so, daß ihr plötzlich in Erinnerungen schwelgt? Einfach so, irgendein Reiz löst den Gedanken an etwas aus und man muß unaufhörlich daran denken.

Schon vor ein paar Wochen hatte ich mal die Idee nach meiner alten Bundeswehreinheit im Internet zu suchen. Nicht, daß es mich jetzt unbedingt dorthin zurückzieht (es war ja nur der Grundwehrdienst von seinerzeit 15 Monaten, 3 in Appen bei Pinneberg und 12 in Oldenburg), aber die 12 Monate sind doch nicht vergessen. Schließlich hatte man eine gute Kameradschaft und wie es der Zufall wollte waren damals geschätzt zwei Hand voll Kameraden aus dem Ruhrgebiet und vom Niederrhein, also aus meiner Heimat.

Wieviele Stunden haben wir gemeinsam auf der Autobahn verbracht jeden Sonntag Abend Richtung Norden und jeden Freitag Mittag wieder zurück. Ich hätte die genaue Adresse der Einheit (26127 Oldenburg, Alexanderstraße 461) nicht mehr gewußt, aber wie es der Zufall will gibt es seit (wie man mir schrieb) rd. 2 Monaten eine Seite „JaBoG43 e.V.“ – JagdbomberGeschwader43. Nein, die Piloten habe ich nicht gekannt, aber ich erinnere mich noch genau, daß wir in der Grundausbildung den militärischen Gruß geübt haben und dann … die Jungs da auf dem Fliegerhorst (in der Stammeinheit nach der Grundausbildung) waren ganz locker und kaum einer wollte die Hand an der Mütze (pardon am Schiffchen) sehen.

Es war eine Zeit, in der ich viel gelernt habe, schließlich war ich ein junger Spund, gerade mal 21 Jahre alt. Ich kann noch heute 1a Hemden falten und Betten machen 😀 . Nein mal im Ernst, klar gab es ungeliebte Jobs … Fahrzeuge reinigen am Freitag Nachmittag, Wachdienst am Wochenende aber es gab auch schöne Tage. Sommertage, die ich in Oldenburg verbracht habe, weil es sich nicht lohnte an einem Feiertag mitten in der Woche für 2 1/2 Stunden auf die Autobahn zu gehen. Also lieber ab ins Schwimmbad, den Badenixen hinterhergucken.

Aber das ist ja alles schon soooo lange her und daher freue ich mich immer wie ein Schneekönig, wenn mir das umfangreiche Internet wieder mal eine Erinnerung zurückbringt. Daß die Bundeswehr ausschlaggebend dafür war, daß ich den nördlichen Bundesländern zugeneigter bin als den südlichen ist allerdings ein Gerücht 😀 .

Achtung – Bücher kreuzen den Weg

bc Wer mir via Twitter folgt hat vielleicht schon gelesen, daß ich in der letzten Woche meine ersten Bücher in die Freiheit entlassen habe. Was aber heißt „In die Freiheit entlassen“?

Habt ihr schon mal ein Buch gefunden, das auf dem Deckblatt oder auf der ersten Seite das links stehende Bild enthielt? Nein? Habt ihr schon mal von BookCrossing gehört? Als ich vor längerem mal einen Artikel darüber gelesen habe, fand ich das furchtbar interessant. Leider bin ich nicht der große Buchleser, so daß ich das Thema erst mal auf Seite gelegt habe. Erst jetzt habe ich mich wieder mal daran erinnert.

Bücher die man einmal gelesen hat und die viel zu schade sind, um sie wegzuwerfen verstauben zu Hause im Regal. Jedoch nochmal lesen will man sie meist auch nicht mehr und genau da setzt BookCrossing an. Man registriert sein Buch auf der Seite von BookCrossing.com bzw. auf dem deutschen Pendant BookCrossers.de. Anschließend schreibt man die „Registriernummer“ in das Buch, klebt vielleicht noch einen Hinweis auf die Aktion drauf („… ich wurde nicht verloren, sondern mit Absicht hier abgelegt …“) und legt es an eine Stelle, wo andere es finden können. Der Finder wiederum gibt die Reg.Nr. im Internet ein, schreibt seine Meinung dazu und legt das Buch (nachdem er es gelesen hat) an anderer Stelle wieder ab. So kreuzt das Buch von einem Besitzer zum anderen und das Internet protokolliert den Weg des Buches.

Die ganze Welt als Bibliothek – das ist die Idee, die hinter Bookcrossing steckt. Dafür stehen auch die drei „R“: „Read, Register, Release – Lesen, Registrieren, Freilassen“. Ich habe jetzt meine ersten Bücher (so eine Art spezielle Reiseführer über Berlin) freigelassen. Gefunden habe ich allerdings noch nie ein Buch und ich fürchte auch, daß ein Teil der Bücher in irgendeinem Papierkorb verschwindet. Vielleicht auch meine Bücher, denn je nach Ablageplatz des Buches könnte es trotz entsprechendem Aufdruck für Altpapier o.ä. gehalten werden.

Kanalabschaltung

Heute wird’s mal technisch. Wißt ihr, was eine Kanalabschaltung ist?

a) eine Beschränkung der TV Kanäle an Röhrenfernsehern
b) eine veränderte Luftzuführung am Ottomotor
c) eine Vorrichtung an einer Schleuse im Nord/Ostseekanal

Motor
Die richtige Antwort lautet „B„, mittels Kanalabschaltung wird die Luft- und Abgaszuführung am Zylinderkopf durch einen Zwischenflansch geändert (ja ich weiß, das ist das, was der Mensch wissen muß 😀 ). Bei Lastwerten unter 50% ist der Füllungskanal geschlossen. Die Luft strömt jetzt nur durch den Drallkanal, was die Strömungsgeschwindigkeit beträchtlich erhöht. Bei hohen Drehzahlen wäre die Strömung zu hoch, der Ansaugkanal zu eng daher schaltet bei hoher Last (ab 50%) eine unterdruckgesteuerte Sperrklappe auch den Füllungskanal hinzu. Der Motor hat nun die maximale Füllung und kann seine Leistung und sein Drehmoment ausschöpfen. Aha … ca. 6% Energieersparnis soll das bringen.

Ich glaube ich habe ansatzweise verstanden um was es geht. Warum ich euch das erzähle? Nun diese Kanalabschaltung ist an meinem Opel Astra defekt oder zumindest suggeriert die Elektronik es wäre so. Letzte Woche hatte ich den Wagen in der Werkstatt, weil die Bremsen (Scheiben/Klötze) ersetzt werden mußten, als einen Tag zuvor zum ersten Mal das Lämpchen im Armaturenbrett blinkt. Leider scheint es keine geeignete Lösung zu geben oder nur eine sehr teure, so daß meine Werkstatt erstmal Kontakt zu Opel aufgenommen hat.

Unterdessen habe ich am Wochenende mal ins Internet geguckt, was sich da so bietet und siehe da im Opel Forum gibt es unter der Rubrik „Astra/Kadett“ auch andere Leidensgenossen mit diesem Fehler. Ein zugegeben nicht alltägliches Problem, aber allem Anschein nach bin ich nicht der Einzige. Jetzt bin ich mal gespannt, aber ich fürchte der Einsatz eines neuen Steuerelementes / Sensors o.ä. ist da nicht angesagt. Im äußersten Fall könnte die Reparatur um die 600,- Euro und mehr kosten.

Ich bin eigentlich nicht bereit, das alleine zu bezahlen, denn ein Problem im Motor kann man ja wohl kaum mir alleine anlasten. Ich werde weiter berichten.