Abwesenheitsnotiz

brandenburger_tor_3 Und wieder einmal bin ich für ein paar Tage beruflich auf Achse, obwohl ich mich so kurz nach dem Urlaub noch garnicht wieder ganz an zu Hause gewöhnt habe. Liegt aber vielleicht auch daran, daß mein Umzug diesen Herbst noch ansteht. Wie dem auch sei, das heißt Pause hier im Blog für ausführliche Beiträge und stattdessen wieder Zeit für Bilder und Textzeilen, die via Handy kommen. Mal sehen, ob Flickr2Blog wieder so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Ansonsten liest man sich Anfang September wieder (und natürlich bei Twitter). Ich bin dann mal weg …

24 Stunden Berlin

Ihr wißt ja, daß ich ein gewisses Fable für Berlin habe. Daher finde ich auch das Projekt „24 Stunden Berlin“ ein cooles Projekt. Was ist „24 Stunden Berlin„? Am 5. September 2008 wurde einen Tag lang mit zahlreichen Filmteams gedreht – rund um die Uhr, in ganz Berlin. Alltagssituationen aus Berlin, von Berlin, über Berlin.

Genau ein Jahr später, am 5. September 2009, wird „24 Stunden Berlin“ im rbb, auf ARTE und im finnischen Digitalsender YLE Teema ausgestrahlt – 24 Stunden lang, rund um die Uhr und ohne Unterbrechung. Eine 24 Stunden Berlin Dokumentation, von 6 Uhr früh bis 6 Uhr früh.

Kein Mensch wird sich das 24 Stunden lang antun, aber ich werde auf jeden Fall mal reinschauen (ist ja ein Samstag). Also schon mal vormerken 05.09.2009 (06.00 Uhr) – 06.09.2009 (06.00 Uhr).

Bildquelle: http://www.24hberlin.tv

Ein Pfund sind wieviel Kilogramm?

tv_2Heute mal was aus der Rubrik
Was mir so aufgefallen ist„.

Dieser Tage bei einem dieser Fernsehquizspielsender. Ich bleibe beim Zappen für etwa 2-3 Minuten hägen. Aufgabe: Man soll aus einer Reihe von Obst- und Gemüsesorten die Obstsorten herausfinden und deren Gewichte (Angaben in Kilogramm + Pfund) in Kilogramm addieren. Ein Kandidat nennt eine völlig absurde krumme Lösung, daß selbst der Moderator verblüfft scheint. Auf die Frage, wie man denn an so ein krummes Ergebnis kommen könnte, entgegnet der Telefonkandidat er müsse ja die Pfund in kg umrechnen und (der Moderator versucht noch zu entgegnen 1 Pfd. wäre ja 1/2 kg) sein Rechner sagt ihm 14 Pfund wären 6,83 kg …?! 😀 .

Dann war da der Kunde von freenet, der eine Auftragsbestätigung bekommen hatte, für etwas was er so nicht bestellt hat. Da sich freenet aber resistent gegenüber Anrufen und e-mails zwecks Korrektur des Auftrags verhielt, verkaufte der Kunde im Umkehrschluß der Firma auch etwas, was freenet nicht bestellt hatte … seinen (Garten-)Schuppen 😀 .

Last but not least der Hinweis für alle die gerne mal durch Berliner Straßen laufen wollen, ohne nach Berlin reisen zu müssen. Als einzige deutsche Stadt ist Berlin jetzt fast komplett als 3D Modell bei Google Earth aufrufbar. Die Installation des entsprechenden PlugIns bekommt man hier.

Besuch in Berlin – 2. Teil

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Zwei Tage nach meiner Begegnung mit Jeanette Biedermann durfte ich beobachten wie die Prominenz (in dunklen Limousinen) durch die Stadt gefahren wurde. Standpunkt „Unter den Linden“ / „Friedrichstr.“, zwei Polizeimotorräder postieren sich rechts und links der Friedrichstr. und warten auf das „Go“. Es vergehen so die Minuten, mir wird langsam kalt. Doch plötzlich ist es soweit. Die Polizisten sperren die Zufahrt zur Straße „Unter den Linden“ (ersts Verkehrschaos bricht aus, einer der beiden Polizisten pfeift den auf der Kreuzung steckengebliebenen Verkehr zur Seite). Eine Polizeieskorte (8-10 Motorräder) und die besagten 3-4 Limousinen rauschen kurz darauf vorbei. Dann wird die Kreuzung wieder freigegeben und das Chaos nimmt seinen Lauf.

Was mir erst in diesem Momant auffällt, die Ampelanlagen waren während der Durchfahrt abgeschaltet und als alles vorbei ist, bleibt die Ampel auch noch für ca. 60 – 90 Sekunden aus. Von 4 Seiten quellen jetzt Autos, Fahradfahrer und Fußgänger alle gleichzeitig (und ohne Ampel) auf die Kreuzung. Ein Hupkonzert ertönt und es sieht aus, wie ein Film, den man kurz angehalten hatte. Nach ca. 2-3 Minuten hat sich das Chaos gelichtet und alles läuft wie vorher.

Überhaupt sind die Berliner das Chaos vermutlich gewöhnt und auch die Busfahrer sind immer wieder nett und freundlich. Eines Abends, der Bus der Line 200 war wieder mal sehr voll und stand schon länger an der Haltestelle. Man muß wissen daß die Linien 100 und 200 sehr häufig von Touristen genutzt werden, weil sie quer durch die Stadt fahren und diverse Sehenswürdigkeiten passieren. Der Bus stand also schon länger als eine Durchsage ertönte …

„Wenn Sie an der zweiten Türe genügend frische Luft geschnappt haben, treten Sie doch bitte von den Türen zurück. Wir könnten dann nämlich die Türen schließen und vielleicht losfahren“. Allgemeine Erheiterung, die Türe wurde „freigegeben“, der Bus konnte seine Fahrt fortsetzen.

2Das erinnert mich an mein kleines Quiz vom Anfang der Woche, „Touch and Travel“ nennt sich das elektronische Handyticket, das zur Zeit erprobt wird. Mit speziellen Mobilfunkgeräten können sich Fahrgäste praktisch an jedem (teilnehmenden) Bahnhof ein- und wieder ausloggen. Am Ende des Monats kommt dann die Rechnung, ähnlich einer Telefonrechnung ins Haus. Der Bildausschnitt war Teil des o.g. Fotos. In der Probephase benötigt man jedoch noch ein zusätzliches Handy, welches den Testteilnehmern m.W. zur Verfügung gestellt wird. Der Normalnutzer wird auf die Technik vermutlich noch etwas warten müssen.

Alle Fotos aus Berlin wie gesagt auf verschiedenen Plattformen, die Links gab es im 1. Teil. Für die nicht Blogleser gibt es in wenigen Tagen einen Reisebericht bei Pervan (da die Redaktion dort die Texte gegenliest, kann die Veröffentlichung vermutlich noch ein paar Tage dauern) und JoinMyTrip.

Nachtrag zum 1. Teil: Heute Mittag sah ich bei SAT1 einen Trailer, der die Werbung einläutete, der von der Requisite in etwa so aussah, wie das, was ich mit Jeanette Biedermann auch am Potsdamer Platz gesehen habe. Ich vermute also, daß dort (am Potsdamer Platz) eher ein weihnachtlicher Trailer zum Einleiten eines Werbeblocks gedreht wurde, statt Szenen aus der Telenovela. Wenn ich ihn mal im Programm entdecke werde ich drüber berichten.

Besuch in Berlin – 1. Teil

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Wie angekündigt heute der erste Teil meines Berlinberichtes. Mein diesjähriger Besuch in Berlin fiel leider bereits in einen sehr herbstlichen Monat, nämlich in den Oktober. Dennoch gibt es ein paar Bilder auf denen auch das Tageslicht zu sehen ist, denn wir hatten ja noch Sommerzeit. Außerdem hatte ich dieses Jahr erstmals die Möglichkeit dem „Festival of Lights“ beizuwohnen. Seit einigen Jahren, jeweils im Oktober, erstrahlt Berlin bei Dunkelheit in bunten Lichtern. Diverse Gebäude werden dafür mit Licht angestrahlt und weil einfach weißes Licht ja langweilig wäre gibt es das Spektakel vielerorts in bunten Farben.

Ich habe also versucht so viele Gebäude wie möglich zu fotografieren. Leider haben die Lichtverhältnisse nicht überall ausgereicht, um adäquate Fotos zu bekommen, aber was rede ich lange herum, schaut euch das Ergebnis einfach mal an. Wie immer habe ich Bilder auf verschiedenen Plattformen abgelegt. Nutzt einfach die, die euch am besten zusagt, die Bilder sind überall die gleichen. Ihr findet die Fotos unter Flickr, Sevenload oder Picasaweb, wobei die letzten beiden bereits knapp 50 Berlinbilder aus dem Frühjahr 2008 enthalten.

2An einem der Tage in Berlin hatte ich das große Glück, den Dreharbeiten für die SAT Telenovela „Anna und die Liebe“ auf dem Potsdamer Platz beizuwohnen. Nein ich kenne die Sendung nicht näher, aber als ein Haufen von Teenies kreischend und wild tuschelnd stehen blieb habe ich mich auch mal umgesehen. Das Kamerateam war mit dem ganzen Equipment ja nicht zu übersehen. Aber es waren wohl nur kleine Sequenzen die hier gedreht wurden, dann einen Text hatten weder Jeanette Biedermann noch die Statisten drumherum von sich zu geben. Aber es war durchaus interessant zuzuschauen und vor allem die fragenden Blicke der Touristen zu beobachten. Ist das eine berühmte deutsche Schauspielerin fragte ein Niederländer im Vorbeigehen? Nun ja … :-).

An einem Regennachmittag habe ich die Gelegenheit genutzt einen bisher noch ungenutzten U-Bahnhof zu besichtigen. Vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor sind die Schienen schon verlegt, aber der Bahnhof selbst am Brandenburger Tor läßt noch auf Fertigstellung warten. Also nutzt man den Bahnhof Bundestag (also den Bahnhof dazwischen) zwischenzeitlich z.B. für Opernaufführungen oder wie zur Zeit für Ausstellungen. Ein ungewöhnlicher aber interesanter Besuch eines U-Bahnhofs.

Hinweis:
Bitte beachtet, daß ich meine Reisebilder nicht in Originalgröße ablege und versucht doch auch mal eine Diashow anzustarten. Mich würde interessieren, welche euch am ehesten zusagt (wobei bei Flickr auch nur die aktuellen Bilder – ohne Frühjahr – gezeigt werden).

Klickt für die Diashow bitte hier auf Flickr (mein Favorit), auf Sevenload oder auf Picasaweb.

Teil 2 des Berichts folgt in ein paar Tagen … to be continued …

Tag der deutschen Einheit

Heute gibt es eine kleine Geschichtsstunde, denn heute ist Feiertag in Deutschland. Der Kalender zeigt den 3. Oktober, Tag der deutschen Einheit. Die Deutsche Wiedervereinigung feiert damit ihre Volljährigkeit.

Fünf „neue“ Bundesländer (auf dem Gebiet der ehemaligen DDR) traten der Bundesrepublik Deutschland an jenem 3.Oktober 1990 bei. Seitdem besteht die Bundesrepublik Deutschland aus 16 Bundesländern. 18 Jahre sind seitdem vergangen, das heißt, eine ganze Generation von heute Volljährigen hat die Bundesrepublik Deutschland nie anders erlebt. Kleines Grundschulquiz am Rande, wie heißen die 16 Bundesländer und welches sind die Landeshauptstädte? Na, wer bekommt’s zusammen?

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Und welche Stadt ist 18 Jahre nach der Wiedervereinigung die Stadt, in der Touristen am häufigsten nach „Resten“ der Teilung suchen? Richtig Berlin, und wie in den letzten Jahren ist die Bundeshauptstadt auch 2008 wieder Treffpunkt der Feierlichkeiten. Die Bühne am Brandenburger Tor präsentiert ein gratis Showprogramm auf der Straße des 17. Juni.

Der Bundespräsident hingegen befindet sich dieses Jahr in Hamburg. Die zentrale Einheitsfeier findet auf der Festmeile zwischen Speicherstadt und HafenCity statt. Ich wünsche allen viel Vergnügen, auch wenn es verdammt herbstlich zugehen wird.