Zeche Zollverein

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Herrlich so ein Feiertag wie Karfreitag, die meisten schlafen lange, die Autobahn ist leer und ich habe mich bereits gegen 09.00 aufgemacht Richtung Ruhrmuseum / Zeche Zollverein nach Essen. Ich gehörte zu den ersten ca. 20 Besuchern auf dem Parkplatz und dank RuhrTopCard hatte ich den Eintritt ja auch schon mit dem Kartenkauf bezahlt.

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Nach kurzem Rundumblick ging es dann die riesig lange Rolltreppe hoch in die ehemalige Kohlenwäsche, 24 Meter über dem Erdboden. Eine Fahrt mit der 68 Meter langen Rolltreppe dauert ca. 90 Sekunden und ist bereits das erste optische Erlebnis. Was sich dann im einzelnen im Ruhrmuseum befindet könnt ihr bei Wikipedia nachlesen, vielleicht nur soviel, die Ausstellung ist sehr vielschichtig denn sie zeigt sowohl die aktuelle Geschichte des Ruhrgebiets, aber auch die Erdgeschichte und die Sozialgeschichte der Industrialisierung.

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Besonders fotogen ist der Eingangsbereich, in dem man von der 24 Meter Ebene auf die 17 Meter Ebene heruntersteigt. Die Treppe in dem ansonsten dunklen Raum symbolisiert fließenden Stahl und von oben hat man einen durchgehenden Blick bis ganz nach unten. Iposant kann ich da nur sagen. Zwischen
den einzelnen Ausstellungsstücken finden sich die Rest der riesigen Maschinen, der Kohlenrutschen usw.

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Einige Ausstellungsteile wurden sogar regelrecht in die alten Trichter der Materialbunker integriert. Kiosk mit Wasserverkauf? Nein hier seht ihr die aus dem Ruhrgebietsraum stammenden Wassersorten. Wer hätte gedacht, daß es soviele sind? In weiteren Vitrinen Fußballrequisiten, Arbeitsgeräte eines Bergmanns und der halbvolle Teller mit Suppe. Auf Grund von Bergschäden sind einige Häuser abgesackt, so daß alle Räume schief stehen. Mehr Suppe paßt nicht rein, sonst läufts aus dem Teller wieder raus.

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Im Anschluß an meinen Besuch des Ruhrmuseums habe ich mir dann noch einen Überblick auf dem Gelände der Zeche Zollverein verschafft. Alles und noch mehr (z.B. wie man festgestellt hat ob auch alle Bergleute die eingefahren sind ihre Schicht auch wieder beendet haben oder warum die Kokerei Zollverein ein Riesenrad hat) gibts auf Bildern bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Von Duisburg nach New York

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Was hat Duisburg mit NewYork zu tun? Nicht viel? Doch, tolle Bilder. Ein Bild vom Innenhafen könnt ihr euch selber machen (oder in meine Alben bei Flickr & Co. schauen), die Bilder aus New York gibt es zur Zeit in einer kleinen aber feinen Ausstellung im Foyer der Werhahnmühle in Duisburg zu sehen. Noch bis zum 21.03.2010 (jeweils Do. – So. von 14.00 – 18.00 Uhr) könnt ihr die Bilder, bei freiem Eintritt, betrachten.

Erstellt worden sind die „NEW YORK STORIES“ in einer einwöchigen Fotoreise im September 2009 durch Friedhelm Kirscher und Tobias Lühe. Wer keine Chance hat hinzukommen schaut mal hier. Ein Dank geht an den Ruhrpott2010 Blog, wodurch ich u.a. auf die Ausstellung aufmerksam geworden bin.

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Tiere der Eiszeit


Heute waren wir in einer kleinen, feinen Ausstellung mit dem Titel „Tiere der Eiszeit“. Das Museum in der Nähe der Burg Linn (Rheinbabenstraße 85, Krefeld) zeigt bis zum 02. August 2009 wie unsere Heimat vor 12.500 Jahren ausgesehen hat. Ich zitiere mal von der Seite Archaeologie-Krefeld.

Das Eiszeitalter begann vor etwa zwei Millionen Jahren und gehört zu den spektakulärsten Zeitabschnitten. Zum einen ist die Entwicklung des Menschen eng mit diesem Erdzeitalter verknüpft, zum anderen ist die Vorstellung, dass große Teile Europas zeitweise durch über 1000 Meter mächtiges Eis bedeckt waren, von einer großen Faszination […]. In der Ausstellung werden die charakteristischen Tiere dieser Zeit, in lebensgroßen Nachbildungen sowie als Originalpräparate und Abgüsse gezeigt […]„.

Das riesige Mammut ist der Star der Ausstellung. Vor ihm kommt man sich wie kleinwüchsig vor und das bin ich mit 1,81 nun bestimmt nicht. Mammuts konnten bis zu 3 Meter groß werden. Auch die anderen Tiere waren z.T. sehr lebensecht. Einziger Negativpunkt, die Ausstellung hätte ruhig größer sein dürfen. Weitere Bilder könnt ihr bei Interesse bei Flickr oder bei Sevenload betrachten.