Haus Scheppen am Baldeneysee

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Was hat einen Motor, wird gerne am Wochenende ausgeführt und fühlt sich am Wasser zu Hause? Wie Motorboot, wie seid ihr denn drauf? Gemeint ist ein Motorrad an Haus Scheppen 😉 ? Aber wartet, ich fange mal vorne an. Wenn ich das Wort „scheppen“ höre, denke ich als gebürtiger Ruhrgebietler umgangssprachlich ja erstmal an „schaufeln“, „schippen“ (z.B. Sand oder Kohle) oder „aufscheppen“ im Sinne von Teller füllen. Das Haus Scheppen hat damit natürlich nichts zu tun, denn hier geht es um einen ehemals adligen Lehnshof der Abtei Werden im Essener Stadtteil Fischlaken. Erster Lehnsherr war 1344 ein gewisser Gillburg von Scheppen. Heute ist hier nur noch eine Teilruine mit rechteckigem Grundriss, die von Wassergräben umgeben ist. Weiterlesen →

Baldeneysee – Essen im Grünen

Es war Samstag und draußen zogen noch ein paar Wolken über den Himmel. Ich konnte das Samstagsfrühstück mit frischen Brötchen, einem Kaffee und der Zeitung also in aller Ruhe genießen. Was könnte ich denn heute mal unternehmen?

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Habt ihr auch so einen Ort, an den ihr immer wieder gerne zurückkehrt? Trotz diverser Ausflüge auf Halden, zu Zechen oder in Parks zieht es mich in gewissen Abständen immer wieder ans Wasser. Während ich bis vor einigen Jahren wiederholt Urlaub an der Ostsee gemacht habe, ist selbige für einen Kurztrip vom Niederrhein doch ein paar Stunden zu weit entfernt. Aber einen anderen See kann ich in gut einer ½ Stunde von Krefeld aus erreichen, den Baldeneysee in Essen. Manchmal vergeht mehr als ein ½ Jahr, bis ich wieder mal dort bin, aber sobald ich aus dem Auto steige, vorausgesetzt man bekommt an schönen Tagen einen Parkplatz, fühle ich mich irgendwie wie zu Hause. Fehlt nur noch die passende Unterkunft in Seenähe 🙂 .

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Der Baldeneyseee, eigentlich ja ein Stückchen aufgestaute Ruhr, ist mit 2,64 km² der größte Ruhrstausee und wurde ursprünglich mal als Absetzbecken für Schwebstoffe eingerichtet. Heute ist er Trinkwasserspeicher und produziert mit zwei Turbinen durchschnittlich 28 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr. Das war mir garnicht so bewußt. Es hat schon Besuche meinerseits gegeben, da habe ich nur auf der Zuschauertribüne an der Regattabahn gesessen (oder gelegen) und auf den See hinaus geblickt oder die Flugzeuge im Anflug auf Düsseldorf am Himmel beobachtet.

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Diesen Samstag habe ich mal etwas für die Figur getan 😀 und bin in Richtung Stauwehr, über selbiges hinweg und dann am gegenüberliegenden Ufer in östliche Richtung gelaufen. Wenn man den Fahrplan der Weißen Flotte Essen im Kopf hat, wäre z.B. ein Fußmarsch Spaziergang bis zum Haus Scheppen möglich (vom Regattaturm lt. Google Maps rd. 4,5 km) und von dort eine Fahrt zurück mit dem Schiff. Ich hatte mir jedoch vorgenommen einfach nur zu laufen, solange ich Lust habe und sich Fotomotive ergeben und anschließend kehrt zu machen.

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Am Ufer gegenüber thront gut sichtbar die Villa Hügel und als ich gerade fototechnisch ungünstig unter einem Baum entlanglaufe höre ich relativ laut ein weiteres Flugzeug über mich hinwegfliegen. Erst in letzter Sekunde erspähe ich die A380 der Emirat Airlines (auf dem Flugzeugbild unten links). Wenn ich meinen ungefähren Wendepunkt auf Google Maps einkreise, würde ich sagen ich bin ca. 3 km hin und (Überraschung 😉 ) genauso viel zurück gelaufen. Eine schöne Strecke für einen Samstagnachmittag. Begleitet wurde ich dabei von einer Entenfamilie mit zwei größeren und vier ganz jungen Enten(küken) sowie einer Blesshuhnfamilie, eine Hand voll Windsurfern, zwei Ruderbooten, verschiedenen Segelbooten und einer Hand voll Standup Paddlern 😀 .

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Na gut, die waren nicht ausschließlich wegen mir dort, im Gegenteil Blesshuhn und Ente hatten ein sehr wachsames Auge darauf, daß ich ihrem Nachwuchs nicht zu nahe kam, aber irgendwie gibt es an so einem See immer was zu sehen. Wenn ich so mal wieder am Baldeneysee entlang schlendere, kann ich mich nur schwer wieder lösen. Am liebsten wäre ich dort unendlich lange sitzengeblieben, um den Sonnenuntergang zu genießen, aber meine 1,5 Liter Wasser gingen langsam zur Neige und ein bisschen Müdigkeit überkam mich. Also riß mich doch wieder los und übergab meinen PKW Parkplatz an den nächsten, der schon wartete. Wenn ich mal im Lotto gewinne miete ich mir für ein Wochenende die Villa Hügel, kann doch nicht die Welt kosten 😉 . Mehr Fotos bei Flickr oder Google Fotos

Ruine Neue Isenburg und der bunte Strommast

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Was kann es schöneres geben, wenn die Sonne vom Himmel lacht und der Frühling um die Ecke guckt, als sich auf den Weg zu seiner „Heimlichen Liebe“ zu begeben 😉 . Hi hi, getz abba ma im Ernst. Eigentlich wollte ich bereits im letzten Jahr zur Burgruine „Neue Isenburg“ nach Essen, aber das Strumtief Ela stürzte im Juni 2014 u.a. das Waldgebiet im Essener Süden derart ins Chaos, daß dort lange Zeit kein Durchkommen mehr war. Bereits einmal war ich vergeblich auf der Suche nach einem kleinen Parkplatz in der Nähe der Heisinger Straße. Ein unscheinbarer Abzweig führt in den Drosselanger, aber meine heimliche Liebe war nicht in Sicht 😦 . Dieses Mal wähle ich die Sackgasse namens Baldeney und erreiche tatsächlich den Parkplatz unweit des Cafés/Restaurants, das einige von euch unter dem Namen „Heimliche Liebe“ kennen 🙂 .

Wald in Essen

Allem Anschein nach heißt aber nur noch das Hotel „Heimliche Liebe“ und das Café/Restaurant heißt jetzt „Hüttenzauber„. Zitat der Webseite – „Wo, wenn nicht hier, erleben Sie die echte, unverfälschte Atmosphäre einer alpinen Almhütte“? – Öhm hüstel, eine Almhütte hoch oben im Ruhrgebiet, mitten in Essen? Aaaah ja?!? Egal, ich will ja nicht rein, sondern spazieren, immer schön entlang des Hangs mit Blick auf den Baldeneysee. Ihr könnt auch vom Haus Schellenberg (zwei Straßenecken weiter) starten oder vom Café/Restaurant Schwarze Lene (dazu gleich mehr). Ein schöner, leicht abschüssiger Waldweg, dem man die Folgen des Sturms noch immer ansieht, gibt immer wieder den Blick frei auf den tief unten liegenden See. Hier und da stehen noch ein paar Bäume schief oder stehen Wurzeln aus dem Boden. Ab und an knarzen die stehen gebliebenen Reste. Was der Wind für eine Kraft entfaltet haben muß.

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Nach ca. 15-20 Minuten komme ich an eine Weggabelung. Rechts Neue Isenburg 0,4 km, links auch Neue Isenburg 0,1 km. Ich wähle zunächst die 0,1 km stehe aber vor einem Wohnhaus und bin verwirrt. Gut dann eben die 0,4 km. Ich umwandere die komplette Burgruine. Öhm … jetzt möchte ich aber auch mal rein. Sollte ich den falschen Weg gewählt haben? Hinter einer Kurve taucht das Café/Restaurant „Schwarze Lene“ auf, bis zu dem man sogar mit dem Auto fahren kann. Von hier sind es abermals 0,1 km bis zur Neuen Isenburg. Jetzt aber, ich biege in den Weg ab und … vermutlich ist dies der einzige im Umkreis von 50 km, der noch nicht vom Sturm geräumt war. Also gings ans Klettern, rauf auf den Baumstamm, rüber, wieder runter, der Boden ist matschig. Ich sehe mich und die Kamera schon im Modder, schaffe es aber irgendwie doch wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Ich finde (irgendwann) überall hin, aber gib mir die 50/50 Chance, ich wähle instinktiv den komplizierteren Weg 😉 . Nach weiteren 100 Metern stand ich dieses Mal hinter o.g. Wohnhaus *grrmmff*.

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Guck einer an, nachdem ich den Ruine einmal umrundet habe komme ich zum Eingang, schreite über die renovierte Brücke und komme auf den Burghof. Rechts geht die Treppe in den großen Saal. Ich öffne erstmal das Fenster und laß die Sonne rein. In der Ferne der Sendemast des Senders Langenberg, ganz unten winzig kleine Segelboote. Ich rufe nach dem Buttler, aber keiner erscheint. Burgservice ist auch nicht mehr was er mal war 😉 . Auf dem Rückweg stolpert mir in der Kurve, in der ich erstmals die „Schwarze Lene“ erblicken konnte eine junge Dame mit Hund aus dem Unterholz entgegen *knister_knack_huch* und empfielt mir spontan, dort zwecks guter Fotos auch mal hinzustolpern. Man erreicht einen Felsvorsprung mit toller Aussicht aber auch ohne jegliche Sicherung. Also eher etwas für Lebensmüde ohne Höhenangst (wie mich) 😉 . Ich schieße ein paar Schnappschüsse und krabble auf den Hauptweg zurück. Nach weiteren 10-15 Minuten bin ich dann wieder am Ausgangspunkt.

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Ebenfalls vor längerem habe ich dem berühmten bunten Strommast an der Ruhr mal meine Aufwartung machen wollen. Einmal in der Gegend könnte ich also mal Ausschau danach halten. Nun mußte ich erstmal mein Navi davon überzeugen, daß die Straße „Wichteltal“ (welch hübscher Name), an welcher der Mast steht, nur ein Fuß-/Radweg ist und zweitens, daß ich im ersten Anlauf am falschen Ende des Weges stehe. Aber nachdem ich ein wenig rumgeeiert bin, treffe ich mit der Mönckhoffstraße Ecke Wichteltal eine gute Ausgangsposition. 10 Min. laufe ich bis hinunter an die Ruhr und habe noch ein paar hübsche Fotos gemacht. Gut zu wissen, von hier kommt also der bunte Strom 😉 . Die letztgenannten und weitere Fotos der Neuen Isenburg könnt ihr euch wieder bei Flickr und bei Google+ ansehen.

Krupp Park und weitere herbstliche Ziele

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Habt ihr die letzten fast sommerlichen Wochenenden genießen können? Als ich am Sonntag früh aufwachte pochte es schon in meinem Kopf, aber bei dem angekündigt schönen Wetter mußte ich einfach raus. Dummerweise hatten sich das, aus unerfindlichen Gründen, auch 1 Mio. andere gedacht 😮 . Außerdem trug die frische Luft auch nicht unbedingt dazu bei, die Kopfschmerzen zu vertreiben und Tabletten hatte ich keine mitgenommen. Aber was soll’s ich hatte mir vorgenommen mal den Krupp Park in Essen in Augenschein zu nehmen. Also eine der umliegenden Straßen ins Navi eingegeben und los.

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Unweit der ehemaligen Zeche Amalie erstrecken sich kleine Berge und ein See, ein Kinderspielplatz, ein Bolzplatz und verschiedene Aussichtshügel. Für mich als ortsfremden war es trotz Navi gar nicht so einfach den Park zu finden. Obwohl ich keine 200 Meter entfernt geparkt hatte, habe ich den Park zuerst mal übersehen. Gut, so habe ich noch ein paar Graffiti entdeckt und bin dann einmal um den sprichwörtlichen Pudding gefahren. Als ich den Park dann gefunden hatte, gab es keine Parkplätze und als ich einen Parkplatz in Augenschein genommen hatte, kam ich fast wieder an der Stelle aus, an der ich gut 10 Minuten vorher losgefahren bin (Pferdebahnstraße/Helenenstraße). Kurz mal laut geflucht, dann das Auto abgestellt und zu Fuß die nächste Treppe hoch.

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Durch die vielen Hügel, der Park ist noch in seiner weiteren Bauphase, kann man spazieren gehen und wird dennoch nicht vom fließenden Verkehr, der am Sonntag sowieso kaum vorhanden war, belästigt. Ein wahres Paradies für Kinder, Skateboarder und Modellschiffer am nahen See. Ja gut, es ist nur ein Park, aber schön anzusehen vor der Kulisse der eingangs erwähnten Zeche Amalie (die übrigens kein Teil des Parks ist, aber in Sichtweite auf der anderen Straßenseite liegt). Der See war an diesem Sonntag von unzähligen Modellbootbegeisterten gesäumt, die dort ihre kleinen Boote fahren ließen. Tanker, Sport- und Segelboote schipperten über das Wasser.

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Da es jetzt kein Café oder ähnliches dort gab, wollte ich noch ein paar Meter weiter an den Baldeneysee. Leider hatte ich auch hier nicht bedacht, daß sich der Rest des Ruhrpotts das gleiche Ziel gesetzt hatte. Der Parkplatz am Regattaturm und das Umfeld drumherum war schon restlos zugeparkt, so daß ich mich zum Bootsanleger nach Heisingen (Lanfermannfähre) aufgemacht habe. Zwar war es auch hier nicht minder voll, aber zumindest bekam ich da noch einen Parkplatz. Irgendwie habe ich es dann also doch noch geschafft, den fast blauen Himmel am Wasser zu genießen. Also habe ich mich auf die Suche nach einer freien Bank gemacht und diese für die nächsten Minuten gegen alle Feinde verteidigt 🙂 .

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Bevor jetzt die stürmischeren Herbsttage kommen und wir am Sonntag auch wieder die Uhr um eine Stunde zurückstellen, lohnt es sich vielleicht, die an den Tagen davor gemachten herbstlich, sonnigen und perspektivisch ungewöhnliche Fotos aus Duisburg anzusehen. Schaut mal auf die Bildershow. Ich war mal wieder im Angerpark (Tiger & Turtle) und im Landschaftspark Duisburg Nord, der ja bekanntlich immer einen Ausflug wert ist. Letzterer hat jetzt auch einen neuen bequemeren Zugang zum Hochofen 5 bzw. zur ersten Etage des Hochofens. Eine neue Treppe (vom Haupteingang aus gesehen rechts vom Hochofen) lädt zum Aufstieg ein (nach der Treppe mit den blauen Gittern Ausschau halten). Mehr Bilder? Dann klickt auf Flickr oder Google+.

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Holla die Waldfee (am Baldeneysee)

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Holla die Waldfee, oder die Geschichte vom Sommer, der plötzlich wieder da war. Ich glaube es war im März, als ja eigentlich noch Frühling war, als es kurz mal richtig warm wurde, danach regnerisch und seit gestern ist der Sommer zurückgekehrt. Aber sowas von … 34 Grad, 35 Grad, 36 Grad …. und ja, ich hab’s ganz gerne etwas wärmer und Sonne macht mir auch nichts, solange es nicht die tropische Hitze ist. Aber trotzdem muß ich auf meinen Kopp aufpassen, denn wenn der zu lange in der Sonne brutzelt, brutzelt auch mein Hirn, sprich ich krich Kopfweh 🙂 . Aber mein Hirn sagt mir auch … Sonne? Du mußt raus. Also Sonnencreme auf die Stellen die freiliegen und ab dafür. Auf ’ne Halde? Ja habe ich auch schon gebracht, da war ich dann aber morgens um 9.00 Uhr.

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Nein gestern war es schon fast Mittag und ich dachte an den Baldeneysee, dahin kannste ja mal wieder fahren. Nun kenne ich die Regattastrecke ja schon auswendig und die Radfahrer und Rollerskater dort i.d.R. auch. Dieses Mal sollte es eine andere Stelle sein, gleich verbunden mit der Suche nach dem Förderturm der Zeche Carl Funke, dem letzten Überrest der Zeche, den man auch vom Wasser her immer sehen kann. Also Google Maps und mein neues Buch „Auf Zeche“ bemüht, um zu gucken wo ich hin muß. Lanfermannfähre, Essen .. mhmm .. bischen versteckt, aber das Navi kennt den Weg. Die Straße ist ziemlich lang und als es langsam enger wird, die letzten Wohnhäuser hinter mir liegen, stelle ich mein Auto am Straßenrand ab und mache mich auf die Suche.

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Und wat soll ich sagen? Ihr müßt wissen, daß um mich herum alles Bäume standen. Ich konnte es also wirklich nicht sehen, aber vom Auto bis zum Fördergerüst der ehemaligen Zeche Carl Funke waren es geschätzte 50 Meter 🙂 . Ich hatte unmittelbar davor geparkt. Das nennt man wohl Punktlandung. Also ein paar Fotos gemacht und dann entlang des Baldeneysees spaziert. Eine neue Sicht bei schönstem Sonnenwetter. Der Samstag wurde von Radfahrern genauso genutzt wie von einer Truppe junger Frauen. Bauchfrei locker bekleidet, mit Sekfläschchen in der Hand und Musikanlage auf dem Bollerwagen. Schien sowas wie ein Junggesellinnenabschied zu sein und wenn man dann, während man auf der Bank sitzt, locker lässig gedrückt wird weiß man, daß man im Ruhrpott ist 😉 . Wer weiß, wer weiß, vielleicht war das die eingangs erwähnte Waldfee. Ich hätte mir was wünschen sollen 😀 .

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Jetzt brauchte ich ’ne Abkühlung. Auf dem Rückweg habe ich eine abgeflachte Stelle am Ufer gefunden und meine Füße ins kühle Naß gesteckt. Am liebsten wäre ich dort noch länger sitzengeblieben, aber Sonnenbrand auf den Füßen hatte ich auch schon mal und ich sage euch das ist unangenehm. Nach ca. 20 Minuten Füße kühlen bin ich wieder zurück zum Auto und mit Klimaanlage zurück nach Krefeld gezockelt. Der Sommer kann bleiben. Hier geht’s zu den „Ruhr2014“ Alben bei Google+ und Flickr.

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