25 Jahre Rheinufertunnel und Japantag in Düsseldorf

Vielleicht ist es euch schon aufgefallen, in diesem Jahr habe ich, zumindest bis jetzt, noch keine weiteren Reisen unternommen, weil ich denke, auch vor der eigenen Haustüre läßt sich hervorragend Freizeit verbringen. Dieses Jahr gibt es einige Juliläen z.B. der Gasometer, der Grugapark oder 100 Jahre Bauhaus über die ich auch schon etwas geschrieben habe. Ein weiteres Jubiläum fand letzte Woche in Düsseldorf statt.

Obwohl Düsseldorf und Krefeld bezüglich Freizeitgestaltung immer ein bisschen in Konkurrenz zueinander stehen, komme ich nicht umhin, der Landeshauptstadt zu einem Bau zu gratulieren, der heute gar nicht mehr wegzudenken ist. Es handelt sich um den Rheinufertunnel. Die Stadt rückt an den Rhein hieß es beim Spatenstich im März 1990. Ich erinnere mich noch dunkel, daß ich Mitte der 80’er Jahre zur Feier meines Fachabiturs in Düsseldorf war und wir das Auto noch auf einem Schotterparkplatz in Rheinnähe geparkt haben.

Der Verkehr lief unmittelbar am Ufer entlang und machte das Rheinufer so unatraktiv wie sonst noch was. Trotzdem war der Tunnel nicht unumstritten, denn auch damals kostete das Projekt Geld, eine halbe Milliarde um genau zu sein. Gut 3 Jahre mußte sich der Verkehr auf einer umgeleiteten Bundesstraße 1 an der Baustelle vorbeiquälen, bevor Ende 1993 der Rheinufertunnel eröffnet wurde. Seit dem kämpft man zwar ab und zu mit der Tunneltechnik, die immer mal wieder nicht vorhandene Störungen meldet, aber auf die Rheinuferpromenade möchte heute keiner mehr verzichten.

Viele Großevents haben seit dem auf der Promenade und rund um den Burgplatz stattgefunden, gerade erst der Japantag, der mit 600.000 Besuchern bereits zu 18. Mal stattfand oder im Juli wieder das Frankreichfest mit Oldtimerausfahrt „Tour de Düsseldorf“. Zum 25. Jubiläum konnten in der vorletzten Woche Fußgänger und Radfahrer den Tunnel noch einmal ohne Autos erkunden. Stellwände mit der Geschichte des Tunnels klärten über das Projekt auf, während die Besucher durch Lichtinstallationen geführt, den Tunnel besichtigen konnten.

Wußtet ihr z.B., daß die beiden Tunnelröhren aus Platzgründen zum Teil übereinander verlaufen, daß Handy und Radioempfang im Tunnel möglich ist, daß 72 Ventilatoren für frische Luft sorgen oder daß es im Rheinufertunnel eine Tiefgarage gibt, die ihre Ein- und Ausfahrten im Tunnel hat und zwischen den Straßenebenen hindurchführt? Über diese und andere Informationen erzählt das Buch „Die Stadt rückt an den Rhein“, das von der Stadt Düsseldorf verteilt wurde. Dafür vielen Dank.

Das Buch „Die Stadt rückt an den Rhein“ wurde herausgegeben von der Landeshauptstadt Düsseldorf , Amt für Kommunikation, Marktplatz 2, 40213 Düsseldorf. Weitere Bilder bei Flickr oder GooglePhotos.

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