Starker Ort – Bottrop

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Wer an Bottrop denkt, denkt vermutlich in erster Linie an den Movie Park Germany oder an das Alpincenter mit der weltweit längsten Skihalle und der einzigen mit einer Kurve (übrigens auch auf einer Halde). Erst in zweiter Line denkt man an den Tetraeder auf der Halde Prosper (auch Halde Beckstraße) oder an den Malakowturm an der Zeche Prosper II.

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Beides sehenswerte Punkte auf der Route der Industriekultur. Hinzu kommt, daß die Zeche Prosper II (mit dem massiven Malakowturm) bis Ende April noch ein sogenannter „Starker Ort“ sein darf. Öffnungszeiten: Fr 17-20, Sa 15-20, So 11-17 Uhr.
Der Malakowturm an der Zeche Prosper II ist einer der letzten Türme dieser Bauart im Ruhrgebiet.

Wenige 100 Meter von der Zeche entfernt liegt die Halde Prosper (Halde Beckstraße). Sie ist zwar etwas kleiner, als die Halden in Essen oder Gelsenkirchen hat an ihrem höchsten Punkt aber eine weithin sicht- und begehbare Aussichtsmöglichkeit, den Tetraeder (zu erreichen über einen Serpentinenweg oder über einen Treppenweg). Der Tetraeder ist ein Wahrzeichen der Stadt Bottrop und bietet dem Besucher auf drei Plattformen in 18 m, 32 m und 38 m Höhe (frei aufgehängt an Stahlseilen) einen tollen Rundumblick.

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Die Ersteigung erfordert allerdings ein bischen Mut, denn die Plattformen und Treppen bestehen aus Lichtgittern und Lochplatten und bieten somit freiem Blick nach unten. Außerdem kann es in 30 – 40 Meter Höhe auch schon mal ganz schön windig sein. Also alles was man dabei hat gut festhalten 😀 .

Bilder wieder im Ruhr2010 Album von Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Zeche Zollverein

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Herrlich so ein Feiertag wie Karfreitag, die meisten schlafen lange, die Autobahn ist leer und ich habe mich bereits gegen 09.00 aufgemacht Richtung Ruhrmuseum / Zeche Zollverein nach Essen. Ich gehörte zu den ersten ca. 20 Besuchern auf dem Parkplatz und dank RuhrTopCard hatte ich den Eintritt ja auch schon mit dem Kartenkauf bezahlt.

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Nach kurzem Rundumblick ging es dann die riesig lange Rolltreppe hoch in die ehemalige Kohlenwäsche, 24 Meter über dem Erdboden. Eine Fahrt mit der 68 Meter langen Rolltreppe dauert ca. 90 Sekunden und ist bereits das erste optische Erlebnis. Was sich dann im einzelnen im Ruhrmuseum befindet könnt ihr bei Wikipedia nachlesen, vielleicht nur soviel, die Ausstellung ist sehr vielschichtig denn sie zeigt sowohl die aktuelle Geschichte des Ruhrgebiets, aber auch die Erdgeschichte und die Sozialgeschichte der Industrialisierung.

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Besonders fotogen ist der Eingangsbereich, in dem man von der 24 Meter Ebene auf die 17 Meter Ebene heruntersteigt. Die Treppe in dem ansonsten dunklen Raum symbolisiert fließenden Stahl und von oben hat man einen durchgehenden Blick bis ganz nach unten. Iposant kann ich da nur sagen. Zwischen
den einzelnen Ausstellungsstücken finden sich die Rest der riesigen Maschinen, der Kohlenrutschen usw.

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Einige Ausstellungsteile wurden sogar regelrecht in die alten Trichter der Materialbunker integriert. Kiosk mit Wasserverkauf? Nein hier seht ihr die aus dem Ruhrgebietsraum stammenden Wassersorten. Wer hätte gedacht, daß es soviele sind? In weiteren Vitrinen Fußballrequisiten, Arbeitsgeräte eines Bergmanns und der halbvolle Teller mit Suppe. Auf Grund von Bergschäden sind einige Häuser abgesackt, so daß alle Räume schief stehen. Mehr Suppe paßt nicht rein, sonst läufts aus dem Teller wieder raus.

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Im Anschluß an meinen Besuch des Ruhrmuseums habe ich mir dann noch einen Überblick auf dem Gelände der Zeche Zollverein verschafft. Alles und noch mehr (z.B. wie man festgestellt hat ob auch alle Bergleute die eingefahren sind ihre Schicht auch wieder beendet haben oder warum die Kokerei Zollverein ein Riesenrad hat) gibts auf Bildern bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.