Düsseldorf von oben

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt besucht. Hier findet ihr ein paar bewegte Bilder, denn ich habe dieses Mal das Carsharing Produkt „Car2Go“ ausprobiert und anschließend Düsseldorf von oben betrachtet. Für “Car2Go” war es meine Jungfernfahrt. Zum ersten Mal im Smart gesessen, zum ersten Mal ein Auto einfach so am Straßenrand ausgeliehen. Vielleicht kennt ihr schon die Möglichkeit ein Fahrrad zu leihen, das an bestimmten Punkten auf den Kunden wartet. Fahrradfahren ist für die Kurzstrecke oder den Ausflug. Was aber wenn man etwas weiter fahren und sogar etwas transportieren muß? Ein Auto wäre nicht schlecht. Und hier kommt „Car2Go“ zum Einsatz. Nach Anmeldung (z.B. über die Webseite) und Vorlegen des Führerscheins und einer EC oder Kreditkarte, kann man jederzeit ein Auto nehmen. Handy Apps erleichtern Auffinden und Buchung. Für die erste Fahrt, incl. Hilfe durch das installierte Navigationsgerät, hat eigentlich alles gut geklappt. Ach ja, Benzin, Versicherung, Parkgebühren alles inclusive, nur den Parkplatz suchen müßt ihr noch selbst. Die Konkurrenz schläft übrigens nicht, sie heißt „DriveNow“.

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Apropo Auto, vielleicht erinnert ihr euch, daß ich mal über das „Meilenwerk“, eine Art Autogarage in einem alten Lokschuppen, berichtet habe. Mit ein bischen Kleingeld findet ihr hier alles vom Oldtimer bis zum Ferrari. Seit einiger Zeit nennt sich die Autoschau „Classic Remise“. Ein neuer Name, aber gleiches Konzept. Nach wie vor gilt, gucken ist frei und kostet nichts (wie im Autogeschäft um die Ecke), nur daß hier viel interessantere Autos stehen 😀 .

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Nach dem Besuch ging es auf den Rheinturm. Für 4,- Euro (für Erwachsene) geht es im Aufzug mit 4 Meter pro Sekunde auf knapp 170 Meter Höhe. Von hier geht der Blick über ganz Düsseldorf und bei gutem Wetter auch noch darüber hinaus. Der Clou des Rheinturms, die Scheiben (45 mm dick) sind nach außen geneigt und bieten so die Möglichkeit am Turmschafft herunter zu gucken, so als wenn man vor dem Turm schweben würde. Der Blick geht auf den Landtag, den Promenade, die Altstadt, aber auch über den Medienhafen, das Funkhaus des WDR und weiter entfernt auf den Düsseldorfer Flughafen. Schaut euch die Fotos an und entscheidet selbst, ob die Aussicht ein Fall für euch ist. Ihr müßt ja nicht bis ganz nach vorne an die Scheibe treten 😉 . Bilder findet ihr hier bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb (Google+).

Studiofest WDR

Heute war ich wieder in Düsseldorf unterwegs. Der Grund, Hafenfest im Medienhafen und was noch viel wichtiger ist Studiofest beim WDR. Ein „Tag der offenen Türe“ sozusagen. Zugegeben ein bischen Geduld muß man schon mitbringen, wenn man warten muß, um in die Studios zu gelangen, aber der frühe Vogel … ihr kennt das Sprichwort 😀 . Bereits um kurz vor 10.00 Uhr stand die erste Schlange vor dem Eingang, aber die Wartezeit hielt sich mit ca. 15 Min. in Grenzen.

Also habe ich mir heute u.a. angesehen wo die Sendung „Daheim und unterwegs“ (Mo.-Fr. 16.00 Uhr) sowie die Nachrichtensendungen des WDR wie z.B. die „Aktuelle Stunde“ (Mo.-Sa. 18.50 Uhr / So. 19.10 Uhr) gemacht werden. Interessant alleine was an Technik unter der Decke hängt (Deckenkamera, Scheinwerfer). Außerdem wirken die Studios am Fernseher viel größer.

Neben den beiden Studios gab es Möglichkeiten, sich mit den Archiv- und Filmschnittmitarbeitern zu unterhalten, in verschiedene Radiostudios (in denen zu dem Zeitpunkt natürlich keine Sendungen stattfanden) zu schauen und sich mit Postern, Luftballons und Autogrammen der Moderatorinnen und Moderatoren einzudecken.

Ein paar schwarze Wolken zogen über das Gelände, weil der August sich eher wie ein April gab, aber das hat nur die wenigsten vom Besuch abgehalten. Vor dem Funkhaus wurde die Sendung „Hallo Ü-Wagen“ produziert und anschließend diente der Ü-Wagen als Showbühne für verschiedene kleine Programmpunkte. Das Studiofest (und das Hafenfest) finden auch noch morgen (Sonntag 29.08.2010) statt. Bilder werden noch in das Düsseldorf 2010 Album bei Flickr, Sevenload und Picasaweb gestellt.

Leihräder

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Mitlerweile gibt es eine ganze Reihe von Verleihsystemen für Fahrräder. Das erste Mal gehört habe ich von Call a Bike bei der Deutschen Bahn. Zunächst in Großstädten, später an allen ICE Bahnhöfen. Ausleihe und Rückgabe erfolgt in Berlin, Frankfurt/M., Karlsruhe, Köln und München irgendwo im Stadtgebiet, in den restlichen Städten an bestimmten Call a Bike-Stationen. Die Tochterunternehmen namens Stadtrad arbeiten in einigen Städten (z.B. Hamburg oder Berlin) nach dem gleichen Prinzip.

Vor ca. 1 1/2 Jahr habe ich dann erstmals von Nextbike gehört und, da die Anmeldung nichts kostet, mich dort mal angemeldet. Nextbike hat aus meiner Sicht den großen Vorteil, daß für die Ausleihe eine ganz normale Festnetznummer in Berlin angerufen werden muß, während Call a Bike leider eine teurere 0700’er Nummer benutzt.

Die Anmeldung für die genannten Systeme ist zwingend, weil man seine Konto-/Kreditkartendaten hinterlegen muß. Dafür ist man super flexibel. Findet man ein freies Rad, ruft man via Mobiltelefon an, wird an Hand der eigenen Rufnummer erkannt und schon ist das Rad ausgeliehen. Nebenbei, Nextbike ist auch Mitinitiator von Metroradruhr, so daß Kunden von Nextbike auch dort Räder ausleihen können.

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Ein anderes Konzept verfolgen Anbieter wie Revierrad (entlang des Ruhrgebiets) oder Niederrheinrad (westlicher Rand des Ruhrgebiets und Niederrhein). Hier reserviert man sich die Räder an einer Verleihstation und entscheidet vorher, wo man das Rad wieder abgeben möchte.

In der Regel gibt man die Räder an der selben Station zurück, an der man sie auch abgeholt hat. Das ist zwar nicht zwingend, kostet aber Aufpreis, wenn man seine Reise an einer anderen Station beendet. Vorteil dieser Art des Verleihs, man kann sicher sein, sein reserviertes Rad an der Verleihstation vorzufinden, während die o.g. Systeme dafür flexibler ausgelegt sind.

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Diese Woche war ich mal nicht im Ruhrgebiet sondern in Düsseldorf, um ein Fahrrad bei Nextbike auszuleihen. Vorteil in Düsseldorf, man kann sein Rad (im Innenstadtbereich) an jedem Punkt zurückrückgeben, der sich an Hand z.B. einer S-/U-Bahnstation, einer Straßenkreuzung o.ä. eindeutig beschreiben läßt. Ich habe das Rad am Luegplatz übernommen, war im Medienhafen, habe einen Abstecher in den Hofgarten gemacht und das Rad schließlich am Burgplatz stehen lassen.

Das Rad hatte „nur“ eine Dreigangnabenschaltung, was aber für eine Tour entlang des Rheins vollkommen ausgereicht hat. Die Ausleihe war nach Angabe der Nummer auf dem Fahrrad und der Mitteilung der Schloßkombination binnen Sekunden erledigt. Auch die Rückgabe, die ich ganz in Ruhe vorgenommen habe, war in einer Minute erledigt. Der Sattel ließ sich mittels Schnellspanner verstellen, für den Lenker hätte man Werkzeug benötigt. Die Ausleihe kostet 1,- Euro/Std., in Düsseldorf höchstes 5,- Euro/24 Std., in anderen Städten bis zu 8,- Euro/24 Std. Ich war mit dem Rad voll und ganz zu frieden und würde beim nächsten Mal wieder ein Rad nutzen, um kürzere Strecken zurückzulegen.