Oldtimertreffen und Blechliesel

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Der Regenschauer kam gerade, als ich aus dem Auto ausgestiegen war. Überhaupt lies das Wetter am Sonntag etwas zu wünschen übrig und trotzdem war es proppevoll beim ersten Krefelder Oldtimertreff 2011 an der Krefelder Rennbahn. Während ich noch darüber nachdachte den Regenschirm aufzuspannen fuhr ein Oldtimer nach dem anderen auf den Parkplatz und da der Parkraum begrenzt ist kamen die Wageninhaber ohne Servolenkung nach kürzester Zeit ganz schön ins Schwitzen 🙂 .

Die Menge derjenigen, die nach dem Winter endlich mal wieder ihre „Schätzchen“ zeigen wollten war anscheinend unendlich. Während ich überlegte, warum sich die Mercedes Fraktion mit mehreren bauähnlichen (Mercedes 230 ff.) so schön in Reih und Glied aufgestellt hatte, fuhr plötzlich die Tin Lizzy (übersetzt etwa Blechliesel) aus dem Jahr 1911 auf das Gelände und war sofort umringt von einer Menschentraube. Wunderschön herausgeputzt stand der Fahrer des 100 Jahre alten Ford Rede und Antwort.

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Selbst wenn man kein Autofachmann ist, macht es Spaß sich auf diesem Treffen umzusehen. Hier Köpfe unter einer Motorhaube zusammengesteckt, dort Fachgespräche über Ersatzteile und dazwischen Kinder, Hunde, ganze Familien auf dem Weg zum oder vom Sonntagsspaziergang. Wer mit dem eigenen Auto (das kein Oldtimer ist) zum Treffen anreist, dem steht übrigens ein eigener Parkplatz im Stadtwald zur Verfügung. Einfach der Straße „An der Rennbahn“ folgen, etwa 150 – 200 Meter hinter der Oldtimereinfahrt links rein. Weitere Oldtimer Termine in diesem Jahr … am 26.06., 24.07., 21.08. und 18.09.2011. Mehr auch auf der Homepage der Oldtimerfreunde Egelsberg und nicht vergessen „Nur gucken, nicht anfassen 😀 .

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Bilder: Flickr / Sevenload / Picasaweb

Niedrigwasser am Rhein

Nach wochenlangem Sonnenschein nun also ein bischen Regen. Immer noch zu wenig, wenn man die Bauern fragt und immer noch zu wenig für die Schifffahrt, um auf dem Rhein wieder unter Volllast zu fahren. Aber die Binnenschiffer haben keine große Wahl, mit verminderter Ladung geht es trotzdem den Rhein rauf und runter. Letzte Woche habe ich mich mal in Krefeld an den Rhein begeben, um mir selbst ein Bild zu machen. Hier in Höhe des Rheinkilometers 763/764 (Rheinhafen) lag der Pegel so kanpp über 1,90 Meter.

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Wohlgemerkt, eine Pegeltiefe von 1,90 Meter bedeutet nicht, daß der Fluß an der Stelle nur 1,90 Meter tief ist (siehe Erläuterung des Begriffs Pegel). Das Ufer war gut zu sehen, aber um einen echten Vergleich zu haben, bräuchte ich Bilder wie es hier bei Normal- oder gar bei Hochwasser aussieht. Ich werde mir dazu die Stelle an der Düsseldorfer-, unterhalb der Berliner Straße mal merken. Ich erinnere mich aber, als ich vor einem 3/4 Jahr ca. 1 km flußabwärts ein paar Fotos gemacht habe, daß zumindest die in den Rhein hineinragenden Aufschüttungen mit den rot/weißen Barken (als Kennzeichnung für „Hindernis“) komplett überflutet waren. Rot-/weiße Barken stehen übrigens stromabwärts immer rechts, grün-/weiße auf der linken Seite, aber das wußtet ihr sicher 😀 .

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Auf diese Art und Weise habe ich jetzt ein paar Bilder von der Brücke gemacht, über die ich sonst immer nur fahre, wenn ich mit dem Auto Richtung östliches Ruhrgebiet unterwegs bin. Die Berliner Straße ist der direkte Zubringer, der später auf die A524 bzw. im Autobahnkreuz Breitscheid weiter auf die A52 Richtung Essen führt.

Bilder vom Rhein und rund um Krefeld auf Flickr oder Sevenload.

Frühling

Auch wenn mir die Frühblüher ein paar Probleme beim Atmen machen liebe ich den Frühling. Ich liebe es, wenn die Bäume nach einem langen Winter wieder grün werden, ich liebe es, wenn wie in diesem Jahr bereits im April erste Sommergefühle aufkommen und ich liebe es, wenn die Gärtner in den größeren Parks die Arbeit aufnehmen. Daher war ich letzte Woche auch mal kurz im Botanischen Garten in Krefeld und habe die Kamera umherscheifen lassen.

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Anfang dieser Woche habe ich meinen Urlaub dann genutzt, mich mal wieder im Gruga Park in Essen umzusehen. Dieses Mal allerdings nicht im dunkeln (Parkleuchten) sondern an einem super sonnigen Tag im hellen. Blühende Kirschbäume und immer aktuelle Mustergärten zeichnen die Gruga u.a. aus. Außerdem liebe ich diese Blumenbeete in denen aberhunderte Tulpen in allen möglichen Farben den Boden bedecken.

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Allerdings, und das fand ich etwas schade, waren sämtliche Springbrunnen und Wasserfälle noch außer Betrieb. Nur in der Freiflugvogelhalle plätscherte etwas das Wasser. Übrigens, falls ihr auch mal wieder hin wollt, Parkplätze am Haupteingang der Gruga können u.U. etwas kosten, wenn zeitgleich eine Messe läuft. Der Hintereingang an der Lührmannstarße (Mustergärten) hat hingegen kostenlose Parkplätze. Etwas erschrocken hat mich, daß die Messe Essen eine neue Messehale bauen will (siehe auch DerWesten), wodurch knapp 50 Bäume, der nördliche GrugaBahn Bahnhof und der Kiosk oberhalb der Kranichwiese wegfallen würde(n). Natur gegen Arbeitsplätze, mal sehen wer gewinnt.

P.S.: Bilder in den Alben „Rund um Krefeld“ bzw. „Rhein und Ruhr“ bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (nur „Rhein und Ruhr“) folgen noch.