New York – The Village

Für einige ist es das blaue für andere das lila Band, wieder einmal blühen viele tausend Krokusse entlang des Düsseldorfer Rheinufers. Über die genaue Farbe kann man streiten und dieses Jahr schwächeln sie anscheinend auch etwas, aber dennoch, der Krokus kündigt, neben Narzisse und Schneeglöckchen, den Frühling an. Also war ich am letzten Wochenende nochmal in Düsseldorf und bin vom Nordpark bis zum Rheinpark gelaufen. Neben dem Hofgarten ist auch der Rheinpark mit einem sogenannten lila (blauen) Band bepflanzt.

Warum ich euch das erzähle? Weil das mit dem Reisen aktuell ja nach wie vor etwas schwierig ist. Statt Berlin oder Hamburg (zu New York kommen wir gleich noch) ist es eben Düsseldorf. Aber der Rheinpark war nicht der einzige Grund, warum ich in der Landeshauptstadt war.

Martin Luther Platz, nur einen Steinwurf vom KöBogen

Schon beim letzten Besuch habe ich die Gegend hinter dem KöBogen besucht. Rund um den Martin Luther Platz stehen gegenüber der Johanneskirche, wie ich hier schon schrieb, gleich drei Denkmäler. Neben den Resten des Moltke Denkmals (Schmied mit Knabe) zum einen das Kaiser-Wilhelm Denkmal, eingeweiht 1896 (seit 1988 an diesem Platz), zum anderen das Bismarck Denkmal, welches auch schon seit 1899 existiert.

Den Martin Luther Platz selbst ziert ein Kugelbrunnen und seit die Autos an dieser Stelle in den KöBogen Tunnel verbannt wurden einen Gastronomie Pavillon mit dem ausgefallenen Restaurantnamen „Wilma Wunder“ (googelt mal danach). Wenn wir mal wieder draußen sitzen dürfen, sicher ein wunderschöner Ort für einen Kaffee oder ein Glas Wein.

Le Quartier Central, früher der Derendorfer Güterbahnhof

Ein ganz anderer Teil Düsseldorfs ist das Viertel „Le Quartier Central“ (ich hoffe ich habe das richtig recherchiert), das mich ein bisschen an den „Tilla Durieux Park“ südlich des Potsdamer Platzes in Berlin erinnert. Unweit der Jülicher Brücke (Toulouser Allee/Marc-Chagall-Straße), die ich zum Urban Art Festival 2019 besucht habe, und nur gut 1,6 km von der Königsallee entfernt, scheint man in einer anderen Welt zu sein.

Früher der ehemalige Derendorfer Güterbahnhof, heute Hochhäuser, mit 2.000 Wohnungen, Büros, Hotels und Gastronomie. Modern, irgendwie anders und dennoch irgendwie sehenswert. Dazu eine riesige Rasenfläche, darunter vermulich eine Tiefgarage. Die Krönung am südlichen Ende ist das 25hours Hotel, das ihr vielleicht von den Balkonbildern mit freistehender Badewanne kennt und die „Bar Olio“, die eigentlich keine Bar sondern ein Italienisches Restaurant oder ein Bistro ist und von außen anmutet, wie der letzte Lagerschuppen, der noch vom Güterbahnhof übrig ist.

Wie ich gelesen habe ist die „Bar Olio“ wahrlich kein Newcomer wohl aber der angesagteste Lokalhit der Rheinmetropole und nur wer zuerst kommt, bekommt einen Platz. Keine Reservierung. Auch hier mal googeln bzw. auf die Facebookseite gucken.

New York – The Village, versprüht Manhattener Flair

Eine Ecke weiter nennt sich „New York – The Village“, ein Straßenzug, der ein bisschen Manhattener Flair versprüht. Backsteinfassaden, markante Fensterteilungen und natürlich das Flatiron Building nachempfundene „Bügeleisengebäude“. Der Fotohotspot des Vietels würde ich sagen. Sowohl als ich kam, als auch nach dem Ende meiner Runde, saßen vor dem markanten Gebäude Menschen zum Nachbarschaftsplausch. Ich habe trotzdem angefangen zu fotografieren und als ich dann das ca. 10. Foto machte, war plötzlich freies Fotofeld. Ja ich weiß ich kann da manchmal ganz schön nerven. 🙂 Wenn ihr auch noch weitere Bilder sehen möchtet, dann wie immer hier entlang zu Flickr und Google Photos.

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