#Urbanana

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Schon mal von #Urbanana gelesen? Unter dem Hashtag #Urbanana läuft seit Mitte Januar eine neue Kampagne der Tourismus NRW gemeinsam mit Partnern aus Köln, Düsseldorf und der Metropole Ruhr. #Urbanana will mit Kunst, Kreativität und Unbekanntem punkten sowie touristisches gegen Geheimtipps tauschen (solange es Geheimtipps sind). Wie der Name entstand? Verbindet mal das Ruhrgebiet auf einer Karte NRW’s in einer geschwungenen Linie mit Düsseldorf und Köln. Na? Genau Banane 😉 . Nun heißt es, einer Metropole wie z.B. Berlin das Wasser zu reichen, denn Wasser, um mal beim Stichwort zu bleiben, haben wir in NRW schließlich auch.

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Der Kunstbegriff #Urbanana soll Einheimsche und Besucher einladen, die ungewöhnlichen und unbekannten Seiten entlang der urbanen Banane zu entdecken. Und damit auch alle verstehen worum es geht, läuft die Kampagne zweisprachig, oder wie die NRZ getreu dem Ruhrgebietsmotto „Woanders ist auch Scheiße“ schreibt „Elsewhere is bullshit, too“ 😉 . Mein Blog? Nein der läuft nicht zweisprachig, das will ich keinem zumuten bei meinen Englischkenntnissen, aber muß es nicht „Elsewhere else is shit, too“ heißen? Wie dem auch sei, ich habe mal im Fotoarchiv gekramt, und euch zwei Tipps herausgesucht.

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Tipp Nr. 1: Düsseldorf Kiefernstraße
Daß das Rheinufer in Düsseldorf, seit dem Bau der Rheinufertunnels 1993, zum Bummeln einläd weiß jeder, weniger bekannt als das Rheinufer, dafür umso urbaner ist jedoch die Kiefernstraße, südöstlich des Hauptbahnhofs, im Stadtteil Flingern-Süd. Hier stehen die Häuser, die in den 1980er Jahren auf Grund von Hausbesetzungen bekannt wurden. 2009 und 2012 war ich dort unterwegs, denn auf dieser Straße durften sich Street Art Künstler austoben. Eine ganze Straßenseite voller bunter, kreativ bemalter Häuser.

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Tipp Nr. 2: Gasometer Oberhausen – Wunder der Natur
Der Gasometer, in der Hochzeit der Industrie ein riesiger Gasspeicher, der Gichtgas (ein Abfallprodukt der Hochöfen) speicherte, um es später in den Walzwerken wieder zu verfeuern, ist seit 1994 die Ausstellungshalle schlechthin. 117 Metern hoch, knapp 68 Metern im Durchmesser, beherbergt sie seitdem in regelmäßigen Abständen Ausstellungen, die anderswo so nicht zeigbar wären. Wer die aktuelle Ausstellung „Wunder der Natur“ (Wonders of Nature) im Jahr 2016 noch nicht gesehen hat, dem empfehle ich 2017 unbedingt einen Besuch.

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Bis November schwebt, neben mehr als 150 großformatigen Bildern aus dem Tier- und Pflanzenreich, ein 20 Meter hoher Globus im Innenraum. Über eine Projektion von realen Satellitenbildern des Planeten Erde kann der Besucher Tag und Nacht, Sommer und Winter im Zeitraffer erleben. Der Gasometer ist nicht beheizt, also gerade im Winter unbedingt eine Jacke mitbringen. Wer dann noch Lust hat, fährt mit dem gläsernen Aufzug auf das Dach und betrachtet das Ruhrgebiet aus 117 Metern Höhe. Eine höhere Aussichtsplattform wird sich so schnell nicht finden.

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Tipp Nr. 3: Köln Belgisches Viertel
Köln ist bereits vor Düsseldorf auf die Idee eines Rheinufertunnels gekommen, denn hier verläuft der Verkehr bereits seit 1982 unterirdisch. Neben dem Projekt #urbanCGN ist auch Köln Partner von #Urbanana. Da mein Kölnbesuch aber leider noch aussteht, muß ich euch einen Geheimtipp zur Zeit noch vorenthalten, aber vielleicht schaut ihr mal im Belgischen Viertel vorbei oder surft auf den Blog visit.koeln. Ich melde mich dann im Frühjahr aus der Domstadt.

#Urbanana findet ihr im Netz übrigens unter diesen Adressen:
Website: www.nrw-tourism.com/urbanana
Twitter: www.twitter.com/goingurbanana
Blog: www.nrw-tourism.com/going-urbanana
Instagram: www.instagram.com/explore/tags/urbanana/

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