Köln – Zwischen Riesenrad und Rheinpark

Nur rund 50 km südlich von Krefeld liegt die größte Stadt des Bundeslandes NRW – Köln. Durch Corona bedingte Pause war ich seit 2019 nicht mehr dort. Zeit also, das mal wieder zu ändern. Genauer gesagt war ich in den letzten fünf Wochen gleich dreimal dort und habe mich so relativ gut in den U-Bahnplan der Stadt eingearbeitet. Auch wenn ich mit dem Auto anreise, vor Ort wird ausnahmslos die Straßen-/U-Bahn genutzt. Ähnlich wie in Düsseldorf, fährt diese mal ober- und mal unterirdisch.

Riesenrad (am Zoo)

Da ich kurz vor meiner ersten Tour lesen mußte, daß mein bisher genutztes Parkhaus renoviert wird, habe ich dieses Mal im Parkhaus Quincy/Breite Straße (ehem. Du Mont Carré), Neven-DuMont-Straße 1 geparkt. Sonntags kostet es dort 7,- €/Tag und es liegt nur ein paar Schritte vom Appellhofplatz entfernt. Mein erster Weg führte mich von dort in Richtung Zoo/Flora. Das mit 55 Meter Höhe größte transportable Riesenrad der Welt (Europa-Rad) hat den Sommer über (noch bis Ende August) seinen Platz dort gefunden.

Flora und die WDR Maus

Köln von oben für 8,- €, nicht günstig, aber ich fahre gerne Riesenrad und die geschlossenen Kabinen sorgen auch für eine sichere Fahrt. Der Blick geht über die Zoobrücke, den Rhein und auch auf mein nächstes Ziel die Flora, den botanischen Garten Kölns. So einen schönen Garten, der auch noch ohne Eintritt besucht werden kann, wünsche ich mir in jeder Stadt. Nach großer Runde und dem Gespräch mit einer älteren Dame, die mir erzählte, daß sie früher noch mit analogem Film fotografiert hat, geht es wieder in die Innenstadt. Über den Appellhofplatz geht es für einen kurzen Abstecher zur Skulptur der WDR Maus. Sie hat dort vor dem Funkhaus seit diesem Jahr einen festen Standplatz.

Kranhäuser im Rheinauhafen

Das sonnige Wetter treibt mich als nächstes zu den Kranhäusern in den Rheinauhafen. Die Häuser bieten sowohl von der Wasser- als auch von der Hafenseite ein interessantes Motiv. Außerdem war es der Zeitpunkt, nach den Unwettern und Überflutungen Mitte Juli, einen Blick auf den Pegel des Rheins zu werfen. Das Wasser schwappte noch nicht über die Uferkante, war aber, wie auf einigen Bildern zu sehen, schlammig braun. Gerne wäre ich im Rheinauhafen noch weiter nach Süden gelaufen, immerhin ist die Promenade bis zur Südbrücke knapp 2,0 km lang, aber die Zeit rannte und der Tag, der für mich erst gegen Mittag begonnen hatte, war wie verflogen.

Seilbahn über den Rhein

Bei meinem zweiten Besuch ein paar Wochen später, habe ich etwas neues ausprobiert. Ich habe nach einem P&R (Park&Ride) Parkhaus gesucht und bin z.B. an der Aachener Straße fündig geworden (es gibt noch weitere). Der Vorteil, man erreicht das Parkhaus von der Autobahn recht schnell und das Auto steht dort den ganzen Tag praktisch kostenlos, wenn man sich für ein Ticket der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) entscheidet. Das Navi wähnte sich, warum auch immer, schon 800 m vorher am Ziel, aber nach kurzer Handyrecherche habe ich das Parkhaus dann gefunden.

seiLeise (PasteUp Kunst)

Mit der Straßen-/U-Bahn (das Ticket ist, wenn man es über die VRS App kauft nochmal 5% günstiger) ist man in rd. 10-12 Minuten mitten in der Stadt. Weiter ging’s nochmal in Richtung Zoo, denn ich wollte heute mit der Seilbahn über den Rhein fahren. Der Preis dafür liegt bei 4,80 € für eine Fahrt. Erstes Ziel für diesen Tag war dann der etwas abgelegene Teil nördlich der Zoobrücke. Der StreetArt Künster seiLeise hat dort seine PasteUp Kunstwerke versteckt, auf dessen Suche ich mich begeben habe. Und ich war nicht der einzige, der dort mit Fotoapparat herumlief. Nebenbei, gab’s gleich noch ein paar andere PasteUps und die Katzenbuckelbrücke zu sehen.

Rheinpark

Zurück an der Zoobrücke ging es dann gemütlich zu Fuß durch den Rheinpark in Richtung Hohenzollernbrücke. Auch dort hätte es noch zwei Kunstwerke gegeben, aber ich war im Geiste schon auf der Aussichtsplattform des Triangle Turms, den ich 2017 schon mal besucht hatte. Leider hatte sich vor der Türe eine recht lang Warteschlange gebildet, so daß ich doch vom Besuch Abstand genommen habe. Ich habe mich stattdessen ein paar Meter weiter auf dem Rheinboulevard zu einer kleinen Pause niedergelassen und von dort das Altstadtpanorama genossen.

Auf den Steinterrassen war Corona konform genug Platz. Über einen karnevalistischen Brunnen in der Südstadt, eine U-Bahn Station, einem Besuch auf Melaten, des Triangle Turms und im Rheinauhafen erzähle ich euch etwas im zweiten Teil dieses Blogbeitrags.

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