Alte Verkehrszeichen ungültig

Wie lange habt ihr euren Führerschein schon? Lange? Sehr lange? Dann hat sich mitlerweile auch das eine oder andere in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) geändert. Das wichtigste, es haben sich einige Verkehrszeichen geändert, und zwar schon 1992(!). Aber es gab eine Übergangsfrist bis Herbst letzten Jahres. Das war der letzte Termin, bis zu dem die neuen Schilder hängen sollten. Gut die Dampflok auf dem Schild für einen Bahnübergang war nicht mehr zeitgemäß und der Mann mit Hut auf dem Fußgängerüberweg war vielleicht auch nicht mehr ganz aktuell, aber wir haben die Schilder trotzdem verstanden.

Nun aber ist die Frist abgelaufen und tausende von alten Schildern hängen trotzdem noch. Diese sollen jetzt ungültig sein? Ich darf parken wo ich will, nur weil der Pfeil auf dem Halteverbotsschild jetzt an einer anderen Stelle zu finden ist? Ich brauche nicht mehr auf Radfahrer zu achten, nur weil das Piktiogramm auf dem alten Schild eine Lampe und Pedalen hat? Na mal ehrlich, warum müssen wir 100.000,- Euro an Steuergeldern ausgeben, nur um solche Spitzfindigkeiten mit neuen Schildern zu versehen.

Reicht es nicht aus, die rostigen Teile durch neue zu ersetzen, wenn es notwendig ist? Oder ist das die Gelegenheit, auf die wir seit langem gewartet haben? Endlich den Schilderdschungel von überflüssigen Zeichen bereinigen? Ich glaube nicht dran.

[Update 13.04.2010] Politiker haben doch noch ein Einsehen. Wie heute der Presse zu entnehmen war, möchte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, daß alte Verkehrsschilder nun doch vorerst gültig bleiben. Nicht daß er verantwortlich wäre, der frühere Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee ist Schuld, aber vielleicht können wir uns die Kosten eines Austausches dann doch erst mal sparen.

Zoom Erlebniswelt (2. Teil)

Im Sommer schrieb bereits einmal von einem Besuch in der Zoom Erlebniswelt, einer neuen Art von Zoo in Gelsenkirchen. Geht es euch auch so, daß der erste Besuch immer etwas besonderes ist? Man kennt sich noch nicht aus und es gibt an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken. Obwohl die Asienwelt ein neuer Teil des Zoos ist, war das Erlebnis heute nicht so groß wie beim letzten Mal. Vielleicht lag es daran, daß es, trotz regnerischem Sonntag, unheimlich voll war.

Die Tiere haben (fast) alle noch ihren wohlverdienten Sonntagsschlaf gehalten, während sich die Gäste die Nasen an den Glasscheiben plattdrückten. Es ist nach wie vor beeindruckend, wie man einen Zoo gestalten kann, trotzdem ist die Asienwelt der m.E. kleinste Teil der Zoom Erlebniswelt. Das Highlight ist die Tropenhalle in denen u.a. die Orang Utans einen Großteil der Anlage einnehmen. Der Zuschauer hat von unten, von oben, von überall Einblick, vorausgesetzt er hat vor lauter Menschen überhaupt Einblick.

Die RuhrTopCard, die noch bis Ende März freien Eintritt gewährt, war vermutlich ein Grund für den heutigen Andrang. Den Abschluß haben wir dann noch bei Antonia, einem Liliputaner-Eisbären in der Alaskawelt gemacht, danach fing es wieder an zu regnen.

Ich habe die neuen Bilder den Zoom Erlebnisweltalben bei Flickr bzw. Picasaweb zusortiert. Das Album bei Sevenload folgt, sobald Sevenload keine Zicken mehr macht. Leider habe ich die Bilder fast alle etwas nachbearbeiten müssen, da diesieges Wetter immer auch verwaschene Bilder gibt. Aber seht selbst …

Von Duisburg nach New York

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Was hat Duisburg mit NewYork zu tun? Nicht viel? Doch, tolle Bilder. Ein Bild vom Innenhafen könnt ihr euch selber machen (oder in meine Alben bei Flickr & Co. schauen), die Bilder aus New York gibt es zur Zeit in einer kleinen aber feinen Ausstellung im Foyer der Werhahnmühle in Duisburg zu sehen. Noch bis zum 21.03.2010 (jeweils Do. – So. von 14.00 – 18.00 Uhr) könnt ihr die Bilder, bei freiem Eintritt, betrachten.

Erstellt worden sind die „NEW YORK STORIES“ in einer einwöchigen Fotoreise im September 2009 durch Friedhelm Kirscher und Tobias Lühe. Wer keine Chance hat hinzukommen schaut mal hier. Ein Dank geht an den Ruhrpott2010 Blog, wodurch ich u.a. auf die Ausstellung aufmerksam geworden bin.

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Zeitsprung in die 60’er (MWO Oberhausen)

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Am Sonntag haben wir einen Zeitsprung ins Ruhrgebiet der 60’er Jahre gemacht. Die Modellbahnwelt Oberhausen (MWO) hat in Form einer Modelleisenbahn das Leben und Arbeiten im Ruhrgebiet der 60’er Jahre nachgestellt. 400 qm Eisenbahnfläche mit diversen Bahngleisen, Wohnhäusern und Industrievierteln sollen zeigen, wie vor 50 Jahren Kohle gefördert und Stahl erzeugt wurde. Die Zeche Zollverein ist ebenso zu sehen wie HOAG (Hochofen AG) Oberhausen, die Villa Hügel in Essen genauso wie der Hafen in Duisburg. Für mich persönlich sind weniger die fahrenden Züge interessant, sondern eher die Details, die man manchmal erst bein zweiten Hinsehen entdeckt.

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Vielleicht ist diese Ausstellung eine gute Einstimmung auf mehr Besuche im Ruhrgebiet. Wie immer ist es schwierig eine solche Anlage in wenigen Bildern wiederzugeben, trotzdem hier eine Auswahl der Fotos bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Die Bilderordner tragen den Titel Ruhr2010. Im Laufe des Jahres werde ich dort weitere Bilder zur Kulturhauptstadt 2010 ablegen.