Heute war es nach wie vor sehr kalt draußen, sogar kälter als vor ein paar Tagen, aber die Sonne kam hier heute raus. In den Nachmittagsstunden schien mir die Sonne im Büro auf den Rücken und ich muß sagen, das tat richtig gut. In der Regel haben wir im Büro die Außenjalousie zur Hälfte runtergelassen, weil es sonst zu hell ist, um auf den Computerbildschirm zu schauen. Aber im unteren Teil kam die warme Frühlingssonne rein. Heute dachte ich, es darf jetzt endlich soweit sein, jetzt soll der Frühling kommen. Aber es sind noch 17 Tage bis zum kalendarischen Frühlingsanfang und bis dahin sind am Wochenende erst mal wieder Schneeregenfälle für NRW angesagt :-(. Ach jaaaa ….
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Die 5. Jahreszeit
Noch wenige Stunden, dann ist es wieder so weit. Dann startet in den Karnevalshochburgen das verrückteste Wochenende des Jahres. Hoffentlich verkühlt sich da dieses Jahr mal keiner. Wenn das Wetter weiter so winterlich bleibt sind, werden die Rosenmontagszüge von Schneeräumern angeführt und statt Strüssjer und Kamelle gibt’s Streusalz und Granulat 😀 . Wer den Blog schon etwas länger verfolgt weiß, ich bin kein Karnevalsjeck, aber am Rosenmontag werde ich zumindest den heimischen Umzug besuchen und wenn’s das Wetter zuläßt auch mal 2-3 Fotos machen. Mal sehen wie wir uns die 1 ½ Stunden warm halten werden. Ich würde sagen so ein paar Fläschchen Wodka/Feige dürfen da schon in die Jackentasche wandern. Getreu dem Motto: „Trinken ist gesund, erst saufen schadet der Gesundheit“ 😀
Nebenbei bemerkt, einem guten Karnevalslied kann ich mich auch nicht so ganz entziehen. Höhner, Paveier, Brings oder Bläck Fööss haben schon ganz gute Titel (außerhalb des Ballermann Klisches) im Programm. Mal sehen was mir da spontan einfällt:
- Och wat wor dat fröher schön doch en Colonia …
- Heut´brennt mein Iglu, und auch wieder mal der Bär, dann ruft mein Goldfisch immer nach der Feuerwehr …
- Dicke Mädchen haben schöne Namen, heißen Tosca, Rosa, oder Carmen …
- Oh la la willst du eine Pizza? Oh la la Pizza wundaba …
- Nä, wat wor dat dann fröher en superjeile Zick. Mit Träne in d’r Auge loor ich manchmol zurück …
- Op dem Maat, op dem maat, Stonn die Bure, Dicke Eier, fulle Prumme, Lange Muhre, und die Lück und die Lück sinn am lure …
Jetzt aber genug, ich wünsche euch schöne Karnevalstage, Fassenacht, Fasching, wie immer das bei euch heißt und nicht vergessen „Am Aschermittwoch ist alles vorbei, die Schwüre von Treue sie brechen entzwei, von all deinen Küssen darf ich nichts mehr wissen, wie schön es auch sei, dann ist alles vorbei„.
Ich will Frühling
Eigentlich ist Winter ja auch eine schöne Jahreszeit. Man hat keinen Ärger mit Allergien (Heuschnupfen), man schwitzt nicht übermäßig (ganz im Gegenteil), man muß sich nicht ständig um den Garten kümmern usw. Aber nach einiger Zeit vermisse ich die Sonne, fange ich an das graue Schmuddelwetter zu hassen, die Eiseskälte dieses Jahr mit dauerhaft unter 0 Grad. Jeder Sonnenstrahl wird derzeit genossen. Ich will so langsam wieder Frühling haben, raus an die frische Luft ohne sich zu verkühlen. Aber das dauert bestimmt noch, oder? Wie haltet ihr denn den Winter so aus? Macht ihr euch warme Gedanken 😀 ?
Winterwoche
Nun ist es fast eine Woche so richtig Winter und mal ganz ehrlich, die meisten von uns haben das Winterwetter schon wieder satt. Wer das neue Jahr mit Urlaub begonnen, und den Schlitten noch nicht dem Sperrmüll zugeordnet hat, der hat alles richtig gemacht. Der Rest durfte sich durch Eis und Schnee kämpfen. Autofahrer hatten es da kaum besser als Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel.
Früher als Kind, da wurden die Straßen Tag und Nacht geräumt, da zogen zahllose orange gekleideten Mitarbeiter aus, um Bürgersteige und Radwege zu streuen. Aber dieses Jahr war irgendwie alles anders. Egal wo ich hinkam, jeder beschwerte sich. Die eine Stadt hatte nach 3 Tagen kaum mehr Streusalz (Einkauf zu teuer, wann schneit das in unserer Gegend schon mal), die andere Stadt hatte nur 30 Mitarbeiter um alle Gehwege abzustreuen, viel zu wenig, um auch nur annähernd durchzukommen. Nebenstraßen sind selbst nach einer knappen Woche nicht geräumt.
Und bei der öffentlichen Verkehrsmitteln? Alles eingefroren und nicht genug Mitarbeiter um Weichen zu enteisen oder zugfrorene Türen zu reparieren. Kollege Computer kann eben doch nicht alle Arbeiten übernehmen. Ehrlich gesagt ich mache mir ein wenig Sorgen, wenn der Sparzwang so weiter geht.
Gute Geschäfte haben all diejenigen gemacht, die Winterware zu verkaufen hatten. Winterreifen, Streugut und Schneeschieber, Schlitten und alles für die Skipiste, warme Unterwäsche, Schals und Mützen.
Bleibt die Gewissheit, daß wir (je nach Alter) unseren Kindern oder Enkeln irgendwann mal erzählen können 2008/2009 war einer der kältesten Winter seit 100 Jahren. Seen und Flüsse waren zum Teil zugefroren, vereinzelt platzten Wasserrohre und trotzdem, wir werden den Winter überstehen. Vor über 100 Jahren war sogar der Rhein zugefroren. Das werden wir nicht mehr erleben.
P.S. Wohnt zufällig jemand von euch am Funtensee in Bayern? -34,6 Grad sollen es dort gewesen sein. Kein neuer Rekord, denn im Winter 2001/2002 soll es dort sogar -45,9 Grad gegeben haben 😀 .
