Die 5. Jahreszeit

maske1Eigentlich wollte ich euch ja etwas zum bevorstehenden Karnevalswochenende schreiben (dem ich, nebenbei bemerkt, nicht besonders zugeneigt bin), aber wenn ich meinen Blogbeitrag zur 5. Jahreszeit aus dem Jahr 2010 so lese, würde ich sagen, der trifft noch immer zu 100% zu. Ich spule also einfach mal zwei Jahre in der Zeit zurück und plane unterdessen lieber weitere Touren durch den Ruhrpott 😀 .

P.S.: An diesem Wochenende startet das “Parkleuchten” im Grugapark in Essen. Wer also dem Karneval entfliehen will.

Es geht wieder los …

Lief Närrinnen und Narrhalesen, et is wigger soweit, die Ämter bleiben geschlossen, Büros haben nur Notbesetzung, im Rheinland startet die 5. Jahreszeit. Kurz … Außnahmezustand. Ich habe mich nie so richtig mit Karneval anfreunden können, aber ich flüchte nicht ins Sauerland ;-). Ich besuche den heimischen Karnevalsumzug und summe ansonsten mit ’nem kühlen Blonden in der Hand das Lied der Bläck Fööss „Drink doch eine met„.

Drink doch eine met, stell dich nit esu ahn.
Du steihs he de janze Zick eröm.
Häs de och kei Jeld, dat es janz ejal,
drink doch met un kümmer dich nit dröm.

Wo immer ihr feiert, ob im Karneval, in der Fassenacht oder beim Fasching, ich wünsche euch ein paar tolle Tage und wer endlich mal verstehen will, was die Kölner Jecken da so singen, der schaut mal hier 😀 .

Die 5. Jahreszeit

Noch wenige Stunden, dann ist es wieder so weit. Dann startet in den Karnevalshochburgen das verrückteste Wochenende des Jahres. Hoffentlich verkühlt sich da dieses Jahr mal keiner. Wenn das Wetter weiter so winterlich bleibt sind, werden die Rosenmontagszüge von Schneeräumern angeführt und statt Strüssjer und Kamelle gibt’s Streusalz und Granulat 😀 . Wer den Blog schon etwas länger verfolgt weiß, ich bin kein Karnevalsjeck, aber am Rosenmontag werde ich zumindest den heimischen Umzug besuchen und wenn’s das Wetter zuläßt auch mal 2-3 Fotos machen. Mal sehen wie wir uns die 1 ½ Stunden warm halten werden. Ich würde sagen so ein paar Fläschchen Wodka/Feige dürfen da schon in die Jackentasche wandern. Getreu dem Motto: „Trinken ist gesund, erst saufen schadet der Gesundheit“ 😀

Nebenbei bemerkt, einem guten Karnevalslied kann ich mich auch nicht so ganz entziehen. Höhner, Paveier, Brings oder Bläck Fööss haben schon ganz gute Titel (außerhalb des Ballermann Klisches) im Programm. Mal sehen was mir da spontan einfällt:

  • Och wat wor dat fröher schön doch en Colonia …
  • Heut´brennt mein Iglu, und auch wieder mal der Bär, dann ruft mein Goldfisch immer nach der Feuerwehr …
  • Dicke Mädchen haben schöne Namen, heißen Tosca, Rosa, oder Carmen …
  • Oh la la willst du eine Pizza? Oh la la Pizza wundaba …
  • Nä, wat wor dat dann fröher en superjeile Zick. Mit Träne in d’r Auge loor ich manchmol zurück …
  • Op dem Maat, op dem maat, Stonn die Bure, Dicke Eier, fulle Prumme, Lange Muhre, und die Lück und die Lück sinn am lure …

Jetzt aber genug, ich wünsche euch schöne Karnevalstage, Fassenacht, Fasching, wie immer das bei euch heißt und nicht vergessen „Am Aschermittwoch ist alles vorbei, die Schwüre von Treue sie brechen entzwei, von all deinen Küssen darf ich nichts mehr wissen, wie schön es auch sei, dann ist alles vorbei„.