Coffee to Go

Im Laufe meiner kleineren Reisen, habe ich euch schon mal von meinem Mehrwegkaffeebecher erzählt. Habt ihr mittlerweile auch einen? Ich habe mir vor einiger Zeit den Emsa Travel Mug gekauft (je nach Farbe rd. 20,- €). Vorteil, der hält durch eine Art Druckknopf wirklich dicht und hält den Kaffee lange heiß. Das ist keine Werbung sondern meine ehrliche Meinung. Außerdem ist der Deckel durch seinen erhöhten Rand gleichzeitig sowas wie eine kleine Tasse. Auch bei WMF habe ich einen ähnlichen Isolierbecher im Sortiment entdeckt. Pluspunkt, bei einigen Kaffeeketten gibt’s einen Rabatt von ca. 0,20 €, wenn ihr euren eigenen Becher mitbringt.

Was aber, wenn ihr gerade keinen eigenen Becher dabei habt? Einige Städte haben ihr eigenes Pfand- und Recyclingsystem aufgezogen, andere haben sich einem Projekt angeschlossen, bei dem ihr den leeren Becher sogar in einer anderen Stadt wieder abgeben könnt. Gemeinsam haben sie meistens das Prinzip. Ihr leiht beim Kaffeekauf einen Becher gegen Pfand (i.d.R. 1,- bis 1,50 €), und wenn der Becher leer ist, gebt ihr ihn in der nächsten Bäckerei, im nächsten Cafe, das sich beteiligt, wieder ab. Ihr bekommt das Pfand zurück und der Becher wird gespült und neu verwendet.

Den Becher, den ich vor einiger Zeit in Düsseldorf entdeckt habe, scheint es noch zu geben, während Hamburg seinen ersten Test mit Refill.it beendet hat. Stattdessen hat Hamburg sich wie Berlin dem Recup StartUp angeschlossen. Dieses gibt es mittlwerweile in vielen Städten vom hohen Norden bis in den Süden der Republik. Es wäre somit theoretisch möglich einen Becher in Berlin zu leihen und in Köln wieder abzugeben. Gerade in NRW ist jedoch das Unternehmen Cupforcup recht gut vertreten, was die Idee Berlin/Köln wiederum nur zum Teil realisierbar erscheinen läßt.

Interessant könnte ein Kaffeebecher schließlich auch als Stadtwerbung sein. So hat die Stadt Essen heute der Presse einen Becher vorgestellt, der lt. WDR Lokalzeit in Kürze für 3,90 € bei Essen Tourismus (am Hbf.) angeboten werden soll.

Auch meine Wahlheimat Krefeld hat mittlerweile einen eigenen Becher an den Start gebracht, allerdings muß man diesen Becher, ähnlich wie in Essen, für 9,50 € (incl. Deckel und Filzhalterung) kaufen und dann selber für die Sauberkeit sorgen. Die Ideen sind also da, aber was meint ihr, brauchen wir ein bundesweit einheitliches Pfandsystem? Oder bewegt ihr euch sowieso nur in eurer Stadt? Wie genießt ihr euren Coffee to Go und vor allem hat eure Stadt auch ein Pfandsystem am Start? Schreibt mir mal, gerne auch mit passender Webseite.

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