Dienstreise Berlin

Nach meiner ersten Berlin Reise dieses Jahres im Mai, gab es einen guten Grund für einen zweiten Besuch. Dieses Mal war es jedoch eine dienstliche Reise, genauer eine Fortbildung. Das heißt natürlich, daß ich von 09.00 – 17.00 Uhr meinen Kopf einsetzen muß, danach aber dürfen es nochmal die Füße sein.

Für die drei Abende hatte ich mir Ziele ausgesucht, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe. So z.B. die Großbildprojektion im Parlaments­viertel. Die Show läuft nach Sonnenuntergang und erzählt in rd. 30 Minuten die Geschichte des deutschen Volkes. Eine beeindruckende Film- und Tonprojektion an der Fassade des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses gegenüber des Reichstags. Unter bundestag.de/grossbildprojektion gibt die Show übrigens auch online.

Am Montagabend tröpfelt es, ich spaziere durch die Friedrichstadt-Passagen, in denen sich u.a. das Kaufhaus Lafayette befindet. Kaum Leute hier an diesem Abend, also weiter zum Biergarten am Gleisdreieck. Ich verspeise schnell noch ein paar Makkaroni, bevor es wieder schauert. Dann doch lieber ins Hotel, das dieses Mal am unteren Ende des Kurfürstendamms, in Sichtweite des Funkturms lag.

Am Folgeabend hatte ich mir das Schloß Charlottenburg vorgenommen. Ein paar Fotos vom Schloß im abendlichen Sonnenschein, das sollte es sein. Fragt mich nicht warum, aber wie bei meinem ersten Besuch zogen, kaum daß ich im Schloßgarten stand, bedrohlich dunkle Wolken auf. Da es vor Ort kaum Möglichkeiten gibt, sich unter zu stellen, wurde der Abstecher dann doch eher kurz.

Zurück ging es über den Potsdamer Platz vorbei am Sony Center, das überraschender Weise, anders als das Schloß Charlottenburg, noch in der Sonne strahlte und vorbei am Holocaust Mahnmahl. Warst du in letzter Zeit mal in Berlin? Erzähl mir doch mal was dein Lieblingsplatz ist. Vielleicht entdecke ich beim nächsten Mal noch Neues.

Der letzte Schulungstag endet 1 Stunde früher als gedacht, so daß ich noch Zeit für einen Spaziergang durch den Berliner Tiergarten hatte. Dieser grüne Teil Berlins wurde von mir bisher nur in Teilen erlaufen. Jedes Mal wenn ich dort bin, gibt es eine neue Ecke zu sehen und längst habe ich noch nicht alle Ecken entdeckt. Dieses Mal hüpften mir das „Beethoven, Hayden, Mozart“ Denkmal vor die Linse und die Luiseninsel zeigte sich von ihrer schönsten Seite.

Die Stunde verrannte schnell und beinahe hätte ich vergessen, daß ich ja noch am Hotel vorbei mußte, um den Koffer abzuholen. Ich kam etwas ins Schwitzen, weil die Zeit bis zum Hauptbahnhof dann doch etwas knapp wurde. Ich war trotzdem pünktlich, der Zug eher nicht. Wir starteten mit 40 Min. Verspätung auf Grund eines fehlenden Triebfahrzeugführers, dann folgte die Durchsage von einen Böschungsbrand und Zugumleitung über Magdeburg und kurz vorm Ziel fehlte uns in Dortmund wieder ein Triebfahrzeugführer.

So wurden aus 4,5 Stunden dieses Mal 7,5 Stunden Bahnfahrt. Als uns der übernächste Zug aus Berlin zu überholen drohte, hieß es umsteigen, denn dieser Zug fuhr uns zumindest bis ans Ziel. Zum Abschluß in Duisburg noch auf den Anschluß warten und gegen 1:20 Uhr in der Nacht fiel ich todmüde ins heimisches Bett 😮 . Seid ihr noch wach, um ein paar Bilder zu gucken, dann hier zu Flickr oder GoogleFotos.

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