Kreuzweg zur Halde Haniel

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Dieses Mal ging der Ausflug auf die Halde Haniel. Die Halde Haniel befindet sich in Bottrop. Ja genau, vor ein paar Tagen habe ich euch vom Tetraeder in Bottrop erzählt. Die Halde Haniel ist eine zweite Halde im Norden von Bottrop. Vom Parkplatz geht ein Kreuzweg auf das Plateau der Halde. An jeder Station des Kreuzwegs findet sich ein Relikt aus der Zechen und Kohlezeit. Mal ein Teil einer Schiene, mal ein Kohlewagen, mal ein Presslufthammer und auf dem Plateau angekommen findet sich das (Gipfel-)Kreuz. Wer sich wundert, warum vor dem Kreuz gerne mal Menschen in Fahrradoutfit für ein Foto posieren, dem sein gesagt, die Halde wird gerne von Mountenbikern für rasante (Ab-)Fahrten genutzt. Nicht erschrecken, wenn zwischen den Bäumen plötzlich ein Fahrrad hervorprescht 🙂 .

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Aber das Kreuz ist noch nicht der Höhepunkt der Halde. Wer mutig ist krabbelt den steilen Hang dahinter hoch, wer gut zu Fuß ist nimmt lieber den leichteren Weg über die Rückseite (rechts oder links um den Hügel herum, ca. 10 Minuten Fußweg). Während gerade noch Bäume und Gras um uns herum waren, sind wir jetzt wieder einer Mondlandschaft ausgesetzt. Das schwarze Gold hat seine Spuren hinterlassen. Der Abraum ist zu kleinen und großen Wällen aufgeschüttet, so daß der Blick in die Ferne zu allen Seiten von einem Wall gebremst wird. Mittendrin befindet sich ein kleines Amphitheater, daß zu Ostern u.ä. Anlässen auch gerne als Veranstaltungsort z.B. einer Messe genutzt wird.

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Wählt man dann noch den Anstieg auf den höchsten der Wälle ist man ganz oben auf der Halde angekommen. Totem (farbig angemalte Bahnschwellen) zieren hier in einem Halbrund den höchsten Punkt der Halde. Von hier kann man den Blick in die Ferne schweifen lassen und wird feststellen, daß rund um die die Halde Haniel viel Grün zu finden ist.

Starker Ort – Bottrop

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Wer an Bottrop denkt, denkt vermutlich in erster Linie an den Movie Park Germany oder an das Alpincenter mit der weltweit längsten Skihalle und der einzigen mit einer Kurve (übrigens auch auf einer Halde). Erst in zweiter Line denkt man an den Tetraeder auf der Halde Prosper (auch Halde Beckstraße) oder an den Malakowturm an der Zeche Prosper II.

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Beides sehenswerte Punkte auf der Route der Industriekultur. Hinzu kommt, daß die Zeche Prosper II (mit dem massiven Malakowturm) bis Ende April noch ein sogenannter „Starker Ort“ sein darf. Öffnungszeiten: Fr 17-20, Sa 15-20, So 11-17 Uhr.
Der Malakowturm an der Zeche Prosper II ist einer der letzten Türme dieser Bauart im Ruhrgebiet.

Wenige 100 Meter von der Zeche entfernt liegt die Halde Prosper (Halde Beckstraße). Sie ist zwar etwas kleiner, als die Halden in Essen oder Gelsenkirchen hat an ihrem höchsten Punkt aber eine weithin sicht- und begehbare Aussichtsmöglichkeit, den Tetraeder (zu erreichen über einen Serpentinenweg oder über einen Treppenweg). Der Tetraeder ist ein Wahrzeichen der Stadt Bottrop und bietet dem Besucher auf drei Plattformen in 18 m, 32 m und 38 m Höhe (frei aufgehängt an Stahlseilen) einen tollen Rundumblick.

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Die Ersteigung erfordert allerdings ein bischen Mut, denn die Plattformen und Treppen bestehen aus Lichtgittern und Lochplatten und bieten somit freiem Blick nach unten. Außerdem kann es in 30 – 40 Meter Höhe auch schon mal ganz schön windig sein. Also alles was man dabei hat gut festhalten 😀 .

Bilder wieder im Ruhr2010 Album von Flickr, Sevenload oder Picasaweb.