Halde Haniel – Zu Besuch bei den Totems


Sonntags wird gebaut auf deutschen Autobahnen, so auch am letzten Wochenende. Na ja, wann wird da nicht gebaut? Glücklicherweise wurden auf der A42 und der A2 keine Störungen gemeldet und so ging es für mich mal wieder in den Oberhausener Norden. Dort liegt die Halde Haniel und mein letzter Besuch ist überraschenderweise auch schon fast wieder ein Jahr her. 😮 Das hätte ich jetzt selber nicht gedacht. Bei schönem Frühlingswetter ist die Halde am letzten Sonntag gut besucht. Weiterlesen →

LG Arena KM900 neues Kapitel

1Nachdem, wie letztens im Blog angemerkt, auch die Klingeltöne bei meinem Handy ihren Dienst versagt hatten, habe ich in der abgelaufenen Woche ein Austauschgerät bekommen. Zum Service bei Vodafone kann man nichts negatives sagen, denn der Austausch ging binnen 2 Tagen über die Bühne. Allerdings mußte ich erst einmal so einiges wieder neu einrichten. Google Maps, e-mail Konto, WebSeiten/Lesezeichen usw. Früher war das einfacher, SIM Karte rein, Klingelton ausgewählt und fertig. Heute ist so ein Handy wie ein kleiner PC. Die Softwareversion ist übrigens die gleiche geblieben. Einziges Handycap … oh pardon Handicap, auf dem alten Handy (oder genauer auf der SIM) waren noch eine Hand voll geschützte MP3’s, die jetzt keine Lizenz mehr haben. Ein Nachladen der Lizenz war nicht mehr möglich. Nun ja, habe die Titel ja noch auf dem „echten“ PC. Mal sehen, wie sich das Handy in den nächsten Wochen macht. Ich werde weiter berichten.

Neues vom LG Arena KM900

1Daß ich auf meinem Handy nur ab und zu Musik hören konnte (man sah wie der Musicplayer lief, aber man hörte nichts) war mir ja bewußt, aber zu verschmerzen. Letzte Woche dann plötzlich keine SMS Töne mehr und Klingeln bein Anrufeingang war auch nicht mehr. Der Lautsprecher selbst ist o.k., was man daran merkt, daß man Tastentöne, das Radio o.ä. hören kann. Telefonieren kann man auch, aber alles was nach MP3 ausschaut glänzt durch Ruhe.

Also habe ich die entsprechende Firma kontaktiert, die bei uns die im Unternehmen Vertragsverlängerungen für den Netzbetreiber vornimmt und binnen einer Stunde hatte ich einen Rückruf. Das Lustige, dieser Rückruf kündigte sich durch Klingeln des Handys bei mir an und auch der spätere Versuch Musik zu hören verlief reibungslos. Warum also das Gerät in Reparatur geben, wenn alls geht?

Heute früh, das Gerät war übers Wochenende eingeschaltet, ein neuer Test und siehe da, die Musik spielte immer noch. Aber leider nur bis die erste SMS eintraf (während ich gerade im Internet war). Kein SMS Ton und auch wieder kein Klingeln, wie ein anschließender Testanruf ergab. Nun möchte ich vor Ostern das Gerät nicht aus den Händen geben, aber nach Ostern, werde ich die Hotline wohl nochmal kontaktieren müssen. Ich tippe ja nach wie vor auf einen Softwarefehler oder ein Problem mit dem Prozessor.

Während ich diesen Beitrag schreibe probiere ich nochmal und jetzt sind die Töne wieder vorhanden. Habt ihr solch merkwürdige Reaktionen des LG Arena KM900 auch schon mal erlebt? Wie soll ich denn da bloß eine Fehlerbeschreibung formulieren?

Erfahrungsbericht LG KM900 Arena (III)

1Wie ihr schon gelesen habt, bin ich zurück aus dem Urlaub. Dort habe ich (mangels anderem Internetanschluß) mein Handy zum Twittern und RSS Feed / e-mail lesen genutzt. Werte Damen und Herren der Firma LG, ich hatte ja im Vorfeld bereits gelesen, daß es ab und zu einen Absturz des Browsers bzw. des Handys geben kann, aber ca. jeden zweiten Tag (manchmal auch 2 x an einem Tag) den Deckel ab und den Akku raus, das nervt auf Dauer doch.

Mal beim Aufruf der Lesezeichen, mal beim Beenden des Browsers und mal nach e-mail Abruf und Rückkehr ins Handymenü. Einmal sogar beim downloaden eines Musiktitels. Nichts geht mehr. „Normale“ Nutzung scheint das Handy auszuhalten, aber ausführlichere Nutzung z.B. des Google Readers oder das Lesen von e-mails machen Probleme. Ich habe daraufhin versucht die Menüs oder Popups mit etwas Wartezeit zu bedienen (Anzeige: „Wollen Sie den Browser beenden“, zugehörenden Warnton abgewartet, weitere 2 Sekunden Bedenkzeit, dann Auswahl), so wirklich gebracht hat das aber auch nichts.

Als ich gestern mal wieder den WLan Zugang bei mir zu Hause via Handy nutzen wollte hat das Gerät gar einen Neustart durchgeführt (incl. PIN Eingabe), so als hätte ich es gerade eingeschaltet. Also ich weiß ja nicht wie das iPhone da arbeitet, aber hier hat LG noch einiges nachzuarbeiten.

Den nächsten ausführlicheren Test darf das Handy bei meiner nächsten Dienstreise Ende August bestehen. Dann funktioniert auch mein „Flickr2Blog“ Zugang hoffentlich wieder. Hier war zu allem Überfluß die Einstellung bei Flickr verlorengegangen, wo mein Blog zu finden ist (vermutlich als ich auch „Flickr2Twitter“ eingerichtet habe). Aber das hat ausnahmsweise nichts mit dem Handy zu tun 😀 .

Erfahrungsbericht LG KM900 Arena (II)

1Mitlerweile sind ein paar Tage mit dem neuen LG KM900 Arena vergangen, so daß ich ein erstes Resumee ziehen kann. Wichtigster Punkt, telefonieren. Man kann telefonieren 😀 und zumindest hier im städtischen Bereich ist der Empfang immer gut. Kamera, wenn ich ehrlich sein soll, ich hatte mir von einer 5 Megapixel Kamera etwas mehr erwartet. Die Farben sind meiner Meinung nach ein bischen blaß und bei starkem Zoom und schwachem Licht doch ein wenig pixelig. Aufnahmen bei denen die Objekte näher dran sind oder sonnige Aufnahmen sind o.k.

Display, da das Gerät prinzipiell keine hardwareseitigen Tasten mehr hat, ist man auf die Touchscreenbedienung angewiesen. Innerhalb von Gebäuden sind die Farben kräftig und bestens lesbar, außerhalb gerade an sonnigen Tagen ist es hingegen schon mal schwierig zu erkennen, was sich auf dem Display befindet, da die Oberfläche stark spiegelt. Akku, abhängig von der Nutzung des Geräts ist der Akku 2-3 Tage standby, soll heißen, mal ein Foto, ein paar Internetsessions (Twitter, RSSFeeds, Nachrichten) und über Nacht Handy aus. Dann reicht der Akku etwa 3 Tage. Wi-Fi, Radio zieht mehr Strom, nur Standby dürfte u.U. auch für einen 4 Tag reichen. Da ich die Zeit nicht mitgestoppt habe, sind das mehr gefühlte Werte. Fürs Auto werde ich mir noch einen Autoladekabel anschaffen.

Die Menüführung ist für meine Begriffe (wie schon beschrieben) ziemlich intuitiv. Ich müßte mal im Handbuch blättern, was das Gerät sonst noch so kann 😀 . Die Beleuchtung schaltet nach 20 Sekunden ab (so eingestellt) und das ganze Gerät geht nach 60 Sekunden in den Schlafmodus (nebst Tastensperre). Das spart Akkuleistung, kann aber auch schon mal nerven, wenn man gerade etwas lesen will.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Anpassung der Kontakte, weil unterhalb des Kontaks ein Menü zu finden ist, in dem man nach links und rechts hin- und herscrollen muß. Das ist mir anfangs garnicht aufgefallen. Was ich auch noch nicht verstanden habe ist das schreiben von SMS … d.h. das Schreiben schon, aber a) muß ich dem T9 wohl erst noch ein paar Begriffe beibringen und b) wenn ein Hauptwort aus mehreren Teilworten besteht (z.B. Regenschirm) konnte ich bei meinem Nokia "Regen" schreiben, den Cursor hinter das Wort setzen und dann "schirm" schreiben. Das LG versucht hier immer das Folgewort irgendwie mit dem ersten Teil zu verknüpfen und beginnt auch immer mit einem Großbuchstaben "RegenSchirm".

TomInMuc hat mich auf das Forum Telefontreff aufmerksam gemacht, das noch viel ausführlicher über dieses und andere Handys berichtet. Daraufhin habe ich mich dort mal angemeldet. Insbesondere wollte ich herausfinden, ob das KM900 wirklich nur 24 Lesezeichen (plus weitere 24 durch Vodafone vorgegebene) speichern kann. Das wären definitiv zu wenig, aber so scheint es zu sein.

Wen es interessiert, hier mal drei Links, mit eine Menge Anwenderinformationen, auch wenn jeder seine eigenen Prioritäten setzt.

Ausführlicher Testbericht, Erfahrungsbericht, Bugs und Fehler

Erfahrungsbericht LG KM900 Arena

1Erster Erfahrungsbericht zum neuen Mobiltelefon LG KM900 Arena. Ich habe lange überlegt und wollte erst wieder ein Nokia Gerät haben, aber erstens heißt es ja so schön „Nokia geht garnicht“ (Stichwort Schließung des Werkes in Bochum) und zweitens wollte Vodafone selbst für Kunden mit Rahmenvertrag um die 200,- Euro für ein N85 oder N95. Also habe ich es gewagt stattdessen ein Gerät der Firma LG zu nehmen. Hergestellt werden die Geräte (soweit ich weiß) zwar auch nicht hier sondern in Korea aber LG hat seinen deutschen Firmensitz in Willich, also gleich hier um die Ecke.

Zunächst mal die Handlichkeit. Mit ca. 5,5 x 10,5 x 1,2 cm (BxHxT) ist das Gerät zwar etwas breiter als ein normales Handy aber durchaus noch handlich. Außer dem Ein-/Ausknopf, den Lautstärkereglern und der Kamerataste hat das Gerät keine hardwareseitigen Tasten. Alles andere wird über den Touchscreen geregelt. Nachdem die SIM Karte eingelegt war wurde kurz gefragt, ob die Kontakte ins Telefon übernommen werden sollen und ein kleiner Annimationsfilm zeigte die grundlegende Bedienung. Danach gings los.

Unten am Rand einmal Hörer abnehmen (grün) und Hörer auflegen (rot), dazwischen eine Multifunktionstaste mit verschiedenen Aufgaben je nach Menü. Der Rest des Bildschirms ist einer Art Desktop nachempfunden, auf dem man Kalender, Uhr, Symbole für empfangene e-mails etc. abelegen kann. Insgesamt gibt es 4 Desktops, zunächst der eben berschriebene, dann einen für den schnellen Zugriff auf wichtige Kontakte (Telefonnummern), einen für Bilder und Musik und einen mit den wichtigsten neun Programmen (SMS, e-mail, Kamera, Musikplayer, Internet … sowas eben). Der Wechsel zwischen den Desktops erfolgt mit einem Fingerwisch nach rechts oder links.

Da das Handy vom Netzanbieter kommt, sind die meisten Einstellungen bereits voreingestellt, lediglich meine e-mail Adresse habe ich noch einrichten müssen und dazu die üblichen „privaten“ Einstellungen wie SMS- und Klingelton. Berührt man den Touchscreen erfolgt (auf Wunsch abstellbar) eine kurze Vibration, als Zeichen, daß die Berührung erkannt wurde. Als Ladegerät erhält der Kunde bereits ein zukunftsweisendes Ladegerät mit Mini USB Buchse, dazu einen Kopfhörer mit integriertem Mikrofon, ein USB Kabel und ein Handbuch nebst CD. Vom iPhone abgeguckt hat man sich Funktionen wie das verschieben von Icons, das Scrollen usw. mittels Fingerwisch und das vergrößern und verkleinern der Schrift (z.B. während einer Internetsession) durch Bewegung von Daumen und Zeigefinger (zusammen bzw. auseinander). Als ich versucht habe eine Webseite zu vergrößern während sie noch geladen wurde, habe ich es geschafft das Gerät zum Absturz zu bringen 😀 . Die Anzeige läßt sich bei einigen Anwendungen (entsprechend der Drehrichtung des Gerätes) ins Querformat drehen, was etwas mehr Platz auf dem Bildschirm bietet.

Beim Schreiben einer Nachricht (e-mail, SMS) oder eines Textes bekommt man im Hochkantformat eine übliche Handytastatur (incl. der Eingabehilfe T9 etc.) angeboten. Dreht man das Gerät quer erhält man eine Buchstabentastatur, umschaltbar auf Zahlen, Sonderzeichen usw. Ansonsten verfügt das Gerät über eine 5 Megapixel Kamera, ein Radio, GPS-A und WLan.

Um Strom zu sparen schaltet das Display nach einigen Sekunden dunkler und nach (wählbaren) 60 Sekunden ganz ab (Tastensperre). Ein kurzer Klick auf den An-/Ausknopf bringt den Anwender aber an die letzte Stelle zurück. Im großen und ganzen ist die Bedienung für jemanden der auch anderweitig an Computern arbeitet ziemlich intuitiv. Das Handbuch habe ich bisher kaum benötigt. Erst Einzelheiten muß man hier und da mal nachlesen. Leider, und das könnte ich als kleinen Nachteil aufführen, kann man das Touchscreen anscheinend nur mit den Fingern bedienen, ein Versuch mit einem Eingabestift (PDA, Nintendo DS o.ä.) brachte kein Ergebnis. Das ist insbesondere deshalb schade, weil bei Internetseiten häufig erst stark vergrößert werden muß um z.B. einen Link zielgenau zu treffen.

Erste Versuche mit einem neuen Gerät fallen i.d.R. etwas ausführlicher aus, so daß der Akku nach knapp 2 Tagen auch schon zu Ende war. Wie sich der Akku auf längere Sicht schlägt berichte ich nach einiger Zeit, ich würde mal sagen so in 6-8 Wochen. Selbstverständlich darf man nicht vergessen, daß ich am Sonntag kurz auch die WiFi (WLan) Funktion, die übrigens auf Anhieb funktionierte, ausprobiert habe. Die zieht vermutlich richtig Strom.

[Update] Mitlerweile habe ich auch die Kamera mal ausprobiert und festgestellt, der volle (optische) Zoom und ein leicht dämmeriger Abendhimmel bereiten der Kamera Schwierigkeiten. Weitere Ergebnisse lest ihr in einem zweiten Blogbeitrag in den nächsten Tagen.