Parkleuchten (Grugapark) 2022

Das Parkleuchten im Essener Grugapark ist eine der Veranstaltungen, auf die ich mich bereits zum Jahreswechsel freue. Nach dem pandemiebedingten Ausfall im letzten Jahr, findet es in diesem Jahr wieder statt (29.01.-06.03.2022). Licht und Farbe lassen die grauen Wintertage etwas erträglicher werden. Ich dachte zuerst der Eintritt wäre gestiegen, wie ich aber meinem eigenen Blogbeitrag von 2020 entnehmen konnte, stimmt das nur bedingt. Statt 6,- € in der Woche und 7,- € am Wochenende, kostet es jetzt die ganze Woche 7,- €.

In der Regel komme ich gegen 17.00 Uhr am Hintereingang der Gruga an und nutze dort den kleinen Parkplatz. Dieses Mal war die Lührmannstraße aber zu meiner Überraschung bereits bis zur nächsten Kreuzung zugeparkt und nur mit Glück habe ich noch einen Stellplatz gefunden. Das Parkleuchten scheint sich herumgesprochen zu haben. Zeit also in der Warteschlange das Zertifikat für die 2G Regel auf dem Handy aufzurufen und den Ausweis rauszusuchen. Alle weiteren Eintrittsinformationen findet ihr übrigens hier.

Es dauerte also einen Moment, bis der Impfstatus kontrolliert, das Bändchen angelegt und die Kasse passiert war. Die Sonne, die sich eh seit Wochen rar macht, war gerade unter gegangen. Ich begebe mich erstmal weg von der Kasse und versuche mir wie üblich einen kleinen Überblick zu verschaffen. Dann packe ich das Stativ aus, schalte meinen leuchtenden Rucksack (eigentlich ist es mehr so eine Art großer Turnbeutel) ein und starte den Abend.

Auf den leuchtenden Rucksack werde ich im Laufe des Abends noch öfter angesprochen und verweise dann jedes mal auf das „Festival of lights“. Erst zu Hause sehe ich, daß der Rucksack dort mittlerweile ausverkauft ist. Trotzdem Interesse? Dann sucht mal nach „nebulite berlin“. Jetzt aber genug der unbezahlten Werbung. Auf den Hauptwegen ist es verhältnismäßig voll, aber wenn man, als Kenner der Gruga, mal den einen oder anderen Zwischenweg (z.B. im Garten der Sinne) benutzt, läuft’s eigentlich ganz gut.

Ich halte mich so gut es geht, fern von kleineren Ansammlungen und warte auch gerne mal einen Moment, wenn es sich knubbelt. Insbesondere von den Food Ständen halte ich mich fern, ich bin zwar in aber nicht zum Essen hier. 😉 Die Macher des Parkleuchtens haben dazugelernt und haben die eine oder andere Aktion mit Bändern abgesperrt und auf Schildern gebeten die Bänder nicht zu übersteigen. Zumindest da wo ich war, schien das ganz gut zu funktionieren. Für den Rest sorgte dann der deutlich sichtbare Ordnungs- und Sicherheitsdienst.

Eigentlich hatte ich gar nicht vor die 4,5 Stunden (17.30 – 22.00 Uhr) auszureizen, aber die Zeit vergeht dann doch wie im Fluge. Und wie jedes Jahr versuche ich mich auch wieder auf der Lindenallee, dieses Mal mit langer Belichtungszeit, so daß die Besucher (fast) im Dunkel der Nacht verschwimmen. Als ich den Hintereingang wieder erreiche ist es tatsächlich schon 21.50 Uhr geworden. Kein Wunder, daß ich doch ein bisschen Hunger verspürte. 🙂

Wenn ihr auf Grund eines eigene Besuchs noch ein bisschen überrascht werden wollt, spart euch den Mausklick, ansonsten guckt (auch wenn ich, wie jedes Jahr, nicht mit allen Bildern zufrieden bin) für weitere Bilder gerne wieder bei Flickr oder GooglePhotos vorbei.

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