Parkleuchten (Grugapark) 2014

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Wenn ich das nächste Mal aus dem Haus gehe nehme ich auf jeden Fall eine Büroklammer mit und überhaupt, manchmal frage ich mich, ob es wirklich so schwierig ist, Kindern ein bisschen Anstand beizubringen. Ihr versteht kein Wort? Gut dann sortieren wir mal. Am Samstag war es mal wieder so weit, ich habe Kurs auf Essen und den Grugapark genommen, denn wie auch in den letzen Jahren läd man dort wieder zu nächtlicher Illuminationen ein. Kurz das Parkleuchten geht bis Mitte März in eine neue Runde. Im Vorfeld hieß es, es gäbe rd. 80% neue Lichtinstallationen und ich muß sagen ich wurde nicht enttäuscht.

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Ob es nun wirklich 80% waren lasse ich mal dahingestellt, aber im Vergleich zum Vorjahr gab es tatsächlich eine Menge neues zu entdecken. Gießkannenbäume, Lichternetze in Würfelform, Schriftzüge, die Lebenslust und Liebesleben beleuchten 😉 , ausgeleuchtete Kaputzenmänner ohne Gesicht oder überlebensgroße Figuren, die es sich im Wäldchen gemütlich gemacht haben und ein wenig an „Dundu“ erinnern, den man bei der Extraschicht 2012 erleben durfte. Dazu natürlich zig Kilometer Kabel die auch erstmal verlegt sein wollen.

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Dieses Mal habe ich mal nicht am Haupteingang geparkt, denn dort zahlt man auf dem Messeparkplatz 3,- Euro Parkgebühr, sondern an der Lührmannstraße (kleiner Parkplatz) und habe das Parkleuchten über den Eingang „Mustergärten“ von hinten aufgerollt. Als ich gegen 17.15 Uhr kam war es noch hell, so daß ich mir erstmal einen Überblick verschaffen konnte. Je näher ich dann allerdings dem Haupteingang kam, es ging auf 18.00 Uhr zu, je voller wurde es. Ehrlich gesagt habe ich es in den letzten Jahren nie so voll erlebt, was dafür spricht, daß sich die Veranstaltung mittlerweile rumgesprochen hat.

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An manchen Stellen, z.B. im Bereich der Lichtspiegelung quer über den Weg, war es kaum möglich ein Foto zu machen, ohne daß einem jemand durchs Bild lief. Vor allem waren diesen Samstag sehr viele Familien mit Kindern unterwegs, die ihr übriges taten, gewisse Installation fast zu demontieren, dazu später noch etwas mehr. Zum Glück hat das Parkleuchten Freitag und Samstag bis 22.00 Uhr geöffnet und nach 21.00 Uhr wird es dann auch merklich leerer. Trotzdem verrennen die gut 4 Stunden gefühlt wie nichts und wenn ich ehrlich bin, ich könnte locker noch eine weitere Stunde hintenanhängen.

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Ich mag solche Lichtspielereien und wenn es nach mir geht, könnte es gerne noch eine Veranstaltung dieser Art geben. Ich weiß der Westfalenpark bietet ähnliches im November Dezember/Januar, aber Dortmund ist von mir aus gesehen nun mal nicht gleich um die Ecke. Ich habe wieder reichlich Bilder hochgeladen und da ich mich nicht auf wenige Bilder beschränken konnte, gibt’s eine größere Auswahl bei Flickr und Google+

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Ach ja das mit der Büroklammer … da man nie so genau weiß wo man da Nachts herumstolpert (für gute Fotos muß man schließlich auch mal abseits der Wege über matschige Wiesen und Wege gehen), habe ich meine ältere Winterjacke angezogen und wärend ich zwischendurch den Reißverschluß öffnete und wieder schloß machte es Zip (wie so’n Zipper eben macht) und ich hatte den Schnippel zum Ziehen in der Hand. Abgerissen. Versucht mal einen Reißverschluß zu öffnen ohne Schnippel dran. Das geht nicht. Nun gut, das Leben der Innentasche konnte man auch von unten herum leeren und bis ich wieder zu Hause war blieb die Jacke eben zu. Erst dort habe ich dann mit einer Büroklammer (als Ersatzzipper) die Jacke wieder aufbekommen. Sachen gibt’s die gibt’s garnicht 😉 .

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Zum Schluß noch eine persönliche Note an alle Eltern unter euch. Liebe Eltern, bitte glaubt mir, ich habe selbst zwei Racker (wenn sie auch momentan nicht bei mir wohnen), aber wenn man so eine Illumination besucht, dann sind die angestrahlten und mit fluoreszierender Folie beklebten Bäume nicht zum Klettern da. Die aufgeklebte Folie überlebt das nicht, wenn dauerhaft an ihr rumgezerrt wird und wenn die Äste zur Wippe umfunktioniert werden. Klar Kinder brauchen Bewegung und haben kein Interesse nur beleuchtete Bäume anzugucken, aber ich finde euer Verhalten, die Kinder gewähren zu lassen schon grenzwertig. Ganz schlimm wird’s, wenn der Nachwuchs mitten in den Bündeln von Sonnen- oder Lichtfängern (solche transparenten Scheiben an langen Stäben) herumtrampelt, die Stäbe abknickt oder solange biegt, bis die Scheiben wie Frisbees umherfliegen. Das ist gelinde ausgedrückt eine Frechheit. Muß wirklich alles erst vergittert werden bevor ihr etwas merkt? Sorry, das mußte abschließend noch gesagt werden.

9 Kommentare

  1. Guten Morgen,

    sehr schöne Bilder! Ich war letztes Jahr in der Gruga und im Januar letztens im Westfalenpark. Obwohl ich den Westfalenpark lieber mag als die Gruga fand ich ihn für die Lichtinstallationen nicht so gut geeignet. Oder die Werke waren nicht gut aufgebaut, ich weiß es nicht…
    Jetzt überlege ich ja doch, noch mal hinzugehen. Sieht ja schon wirklich toll aus…

    Und das mit den Kindern ist wirklich eine Frechheit. Ich verstehe sowas auch nicht. Klar büxt einem so ein Zwerg schon mal aus aber ich lasse mein Kind doch nicht auf diesen Skulpturen rumkraxeln. Ich meine ja immer, das sind dann die Vandalen von morgen, die alles beschmieren und keinerlei Respekt mehr vor dem Eigentum anderer oder vor Allgemeingut haben. Ich verstehe sowas auch immer nicht…

    Wünsche dir einen schönen Wochenstart!
    Lg Haydee

    Antwort

  2. Hallo Michael,

    deine Bilder sind klasse. Ich würde soetwas so gerne mal live sehen, aber ich verpasse diese Veranstaltungen immer. Wenn ich viel Glück habe schaffe ich es ja diesmal in den Grugapark. das wäre super. Dann könnte ich mich darin üben solche Bilder ebenfalls einzufangen.

    Das mit den zerstörerischen, ignoranten Kindern ist leider gang und gäbe. Verstehen kann ich das auch nicht, denn es ist wirklich schade, dass solche Installationen dadurch zerstört werden.

    Einen schönen Start in die neue Woche.

    Liebe Grüße, Carmen

    Antwort

    1. Fairerweise sei gesagt, daß ich bei solchen Veranstaltungen immer ein günstig gekauftes Stativ dabei habe, um wacklerfrei auch mal mehrere Sekunden belichten zu können.

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      1. Das würde ich dann natürlich mitnehmen ;o) ich erwarte nicht, das bei diesen Lichtverhältnissen ohne Stativ verwacklungsfrei hinzubekommen. Das wäre dann wohl Zufall, wenn es gelingt.

  3. Vielleicht solltest Du überlegen, lieber unter der Woche solche Veranstaltungen zu besuchen. Dann sind aus eigener Erfahrung weniger Leute unterwegs, dementsprechend auch weniger Kinder. Das Parkleuchten ist dann zwar eine Stunde kürzer, aber diese Stunde spart man beim Warten auf ein freies „Schussfeld“ auch locker wieder ein. Ist zumindest meine Erfahrung.

    Antwort

    1. Wäre eine Überlegung wert. Da ich aber ca. 40 km von Essen entfernt wohne, gegen 17.30 von der Arbeit komme und dann im Berufsverkehr nach Essen fahren müßte, wird mir das zu knapp. Allenfalls wenn ich mir den Nachmittag frei nehme. Ich merke es mir vor ;-).

      Antwort

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