
Das Wetter hätte nicht besser sein können für 33.000 Besucher, die auch dieses Jahr wieder den kleinen Krefelder Ortsteil Linn besucht haben. Es war Pfingsten und das heißt für drei Tage Flachsmarkt Zeit rund um die Burg Linn. Die Tradition des Flachsmarktes geht bis in die Zeit der Stadterhebung Linns um 1315 zurück, der erste Flachsmarkt nach historischem Vorbild fand damals noch am Andreastag statt, genauer am 30. November 1974. Zweimal ist der Markt auf Grund von Corona ausgefallen. Bedeutet das wirklich, daß dieses Jahr der 50. Flachsmarkt stattfand.




Ich muß das wohl nochmal verifizieren. Auf jeden Fall gab es einen Sonderstempel der Deutschen Post mit dem Motiv eines Fassmachers und der Burg Linn im Hintergrund. Vielleicht ist er euch ja auf einem Brief aufgefallen (wobei, wer bekommt heute noch gestempelte Briefe). An verschiedenen Stellen wurde vorgeführt, wie früher Flachs verarbeitet wurde und ich darf euch sagen, da steckte jede Menge Arbeit drin, bis irgendwann der Faden mittels Spinnrad zur Verfügung stand. Ich habe mich wieder mit dem Fotoapparat umgesehen und zeige euch heute einfach eine bunte Auswahl daraus.







Übrigens nach dem Markt ist vor dem Markt, die Vorbereitungen für 2027 starten und von Pfingstsamstag bis Pfingstmontag 2027 sieht man sich wieder in Linn bei Schmieden, Holzbildhauerinnen, Papiermacherinnen, Glaskünstlern, Kaligraphen, Textilfärbern, Seidenmachern, Weberinnen und vielem mehr. Die Bilder dieses Flachsmarktes findet ihr nochmal bei Flickr und Google Photos.







