Halde Rheinpreußen

Wieder mal, möchte ich sagen, war ich oben auf der Halde Rheinpreußen in Moers. Erstens weil sie relativ schnell von Krefeld aus zu erreichen ist und zweitens weil man in gut 15 Min. oben ist. Es ist ein totaler Unterschied, ob man im Winter bzw. im beginnenden Frühjahr raufläuft oder im Hochsommer. Die Vegetation rechts und links des Weges schießt regelrecht in die Höhe. Der einzige Negativpunkt der Halde, ist der fehlende Blick nach Westen.

Von hier hätte man einen schönen Blick auf das Hallenhaus der Halde Norddeutschland (aktuell mit dem orangefarbenen Kunstwerk Windzeichnung), aber in diese Richtung ist die Halde Rheinpreußen leider zugewachsen. Was ich wieder vergessen habe ist ein Fernglas. Das wollte ich schon beim letzten Mal mitnehmen. Aber paßt auf, ihr merkt euch das jetzt bitte für mich mit und wenn ich das nächste Mal den Wunsch äußere, auf diese Halde zu laufen, dann erinnert ihr mich bitte daran. Abgemacht?

Normalerweise kann man davon ausgehen, daß auf der Halde Rheinpreußen immer Betrieb ist. So auch am letzten Sonntag, aber zwischen meiner Ankunft und meinem Rückweg lagen gut 10-15 Min. die ich ganz alleine da oben war. Ganz alleine mit dem tollen Blick auf den Rhein, auf die Kokerei Schwelgern, auf die A42 in Richtung Duisburg, auf den Niederrhein mit seinen Windrädern, auf den angrenzenden See oder auf das Kraftwerk in Walsum.

Das Geleucht selbst war an diesem Sonntag geschlossen, vielleicht wegen der Ferien. Erst auf dem Weg nach unten kamen mir die nächsten Haldenbesucher entgegen und eine dunkle Regenwolke. Aber das war ja dann nicht mehr mein Problem. Die und noch ein paar weitere Bilder gibt es bei Flickr und Google Photos.

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