Zoo Duisburg

Na, was habe ich noch vor kurzem hier geschrieben? Ich wollte mal wieder einen der anderen NRW Zoos besuchen und vorletzten Sonntag schien die Gelegenheit günstig. Sonnig, trocken, also los. Was ich nicht bedacht hatte, es war auch Stadtwerke Familientag und so hatten für einen Märztermin insbesondere Familien den gleichen Gedanken. Bereits um kurz vor 11.00 Uhr war der Parkplatz gut gefüllt. Im Auto sitzend schnell ein Ticket online gekauft und los. Erstmal weg vom Haupteingang, denn je weiter man sich in den Zoo hinein bewegte, um so leerer wurden die Wege.

Im Duisburger Zoo tut sich einiges, gleich an verschiedenen Ecken gab es Umbauarbeiten. Mein erster Weg ging in Richtung Löwengehege, die haben wir in Krefeld nämlich nicht, und den Koalas. Die Löwen lagen allerdings recht faul herum und nahmen ein Sonnenbad, also mal gucken was die Koalas machen. Die Wiegeaktion war wohl gerade beendet, die Koalas daher noch einigermaßen wach, was ja nicht so häufig vorkommt, denn Koalas schlafen 18-20 Stunden am Tag. Mal was am Rande, seit wann sind eigentlich die Bollerwagen so groß geworden. Einige ähneln mittlerweile einem Reisebettchen. Na ja, muß jeder selber wissen, wir mußten als Kinder einfach laufen.

Da die Sonne so schön schien, war dieses Mal auch der Beuteteufel (Tasmanischer Teufel) zu sehen. Er genoss die Sonnenstrahlen genauso, wie die eingangs erwähnten Löwen oder die Kängurus gleich gegenüber. Auch außerhalb der Gehege gab es Tiere zu sehen. Ein Rotkehlchen hüpfte mir fast bis vor die Füße. Leider hatte ich nicht einen einzigen Brotkrümel dabei. Wußtet ihr, wie schwer es ist, einen Brillenbären zu fotografieren. Das dichte schwarte Fell und die kleine hellere Stupsnase, läßt die Tiere auf den Bildern wie ein Fellknäul aussehen. Auf manchen Bildern könnte auch ein Schäferhund sein. Es sind nur zwei einigermaßen brauchbare Bilder gelungen.

Etwas länger beobachtet habe ich dafür diesmal die Wölfe. Auch beim Tiger hatte ich schon fast aufgegeben, denn er dämmerte im Schatten vor sich hin. Aber man muß eben Geduld haben, irgendwann trollte er sich dann doch wieder durch sein Gehege und ich von Fenster zu Fenster hinter ihm her wie der Paparazzo hinter der Königin. Nichts los war auf dem Außengehege der Gorillas, wobei ich das Affenhaus in Duisburg nicht so mag. Da sind die Krefelder bereits weiter und werden auch zukünftig weiter am Affenpark bauen.

Auf dem Rückweg wollte ich nochmal bei den Löwen vorbei, aber allem Anschein nach stand die Fütterung bevor, also kein Durchkommen mehr mit der Kamera. Was ich sonst so fotografisch erwischt habe und noch ein bisschen mehr gibt’s wieder bei Flickr und Google Photos.

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