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Vor etwa einem Jahr habe ich hier einen Beitrag mit dem Titel „Ich bin ein Radiokind (DAB+)“ geschrieben. Jetzt, ein Jahr später, habe ich den Text nochmal gelesen und finde ich habe recht wirres Zeug geschrieben. Falls ihr euch also nicht mehr erinnern könnt, macht das gar nichts. Es ging um dieses „damals“, die Zeit, als es nichts gab, das annähernd nach Computer oder Internet aussah und ich stattdessen mit Musikkassetten vor dem Radio saß und Musik mitgeschnitten habe.

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In NRW hatten wir nur den WDR, Radio Luxemburg und vielleicht den SWF. Erzähl heute mal jemandem, was die Mittelwelle geschweige denn die Kurzwelle am Radio ist. Die meisten Sender haben diesen Weg der Ausstrahlung längst abgeklemmt. Überhaupt das Radio, heute streamt man doch nur noch, oder? Und in der Tat, Musikstreaming mache ich auch von Zeit zu Zeit, ganz anders als beim TV, denn bei Netflix & Co kann ich nicht mitreden. Was ich an dunklen Winterabenden mache? Ich nutze die öffentlich rechtlichen Mediatheken oder höre (genau) Radio.

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In Zeiten des Internets habe ich eine Möglichkeit, die früher so nicht denkbar war. Ich kann den Bayrischen (BR), den Norddeutschen (NDR), den Mitteldeutschen (MDR), den Südwest (SWR) oder den Hessischen Rundfunk (HR) genauso hören wie das heimische Radio des Westdeutschen Rundfunks (WDR) und tue das auch auf diversen Wegen. Wußtet ihr, daß es neben der ARD Mediathek auch die ARD Audiothek gibt (im Jahr 2026 soll daraus ARD Sounds werden)? Sie enthält neben Podcasts, Radioreportagen (im Bereich „Retro“ aus den 50’er/60’er Jahren) eben auch alle ARD Radios sowie den Deutschlandfunk.

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Und sonst? Bereits im letzten Jahr habe ich das Stichwort DAB+ erwähnt. Lange Zeit ein Nischenprodukt, habe ich neben dem heimischen WDR, der mehrere der DAB+ Kanäle mit seinen lokalen Programmen belegt, aktuell 83 Sender, die ich theoretisch hören könnte. Ganz neu dabei sind die Stadt- bzw. Lokalsender von NRW Radio. Ich könnte in Krefeld mit der Region 8C (Niederrhein / Duisburg / Essen) und 12D (Wuppertal / Düsseldorf / Mönchengladbach) gleich zwei Kanäle und somit alleine 16 verschiedene Lokalsender empfangen.




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In den bundesweiten und landesweiten Fequenzblöcken (Multiplex oder kurz Mux genannt) wächst die Anzahl der Stationen stetig. Ja, einige verschwinden auch wieder, denn Radio machen kostet auch Geld, aber bei der Auswahl sollte für jeden was dabei sein. Von Klassik bis Schlager, von Rock bis Oldies, z.B. Antenne NRW, Oldie Antenne, bigFM NRW, 80s80s, 90s90s, NRJ NRW (gesprochen Energie NRW), Rock Antenne, Radio Mixtape, Radio BOB, Absolut Radio oder RTL Radio um nur einige zu nennen. Einzig wie es (das rechtspopulistische) NIUS Radio da rein geschafft hat, bleibt mir ein Rätsel. Ich könnte mir ein Leben ganz ohne Radio nicht vorstellen. Und ihr? Hört ihr ab und zu Radio?

Ich höre sehr gerne Radio! Seit ich im Norden wohne meistens NDR2, wenn im Auto die Werbung nervt schalte ich schnell um auf z.B. N-Joy oder NDR1 oder 90,3. Wenn ich in der alten Heimat NRW bin, gerne mal wieder WDR2 oder Einslive. Wenn ich heute unterwegs bin und in einem Hotel übernachte, läuft im Badezimmer immer NDR2 auf dem ipad, dann fühle ich mich ein bisschen wie zuhause. Als Kind habe ich immer die neusten Hits bei WDR2 (?) auf Kassette mitgeschnitten: Montagabends kam die Schlagerrallye (klingt schlimmer als es war, ich sage nur: Moonlight-Shadow war irgendwie ein Jahr auf Platz 1 oder so) und Mittwoch Mal Sandocks Hitparade. Ich saß dann mit Kopfhörer vor der Stereoanlage meiner Eltern, die parallel Fernsehen schauten. Sie schimpften manchmal mit mir, weil ich immer wieder zurück- und vorspulen musste, um den Sprecher zu löschen, der reingesprochen hatte. Das Klacken der Tasten muss wohl genervt haben.
Schlagerrallye (Moonlight-Shadow) und Mal Sandocks Hitparade sind noch wohlbekannt.