Zahnarzt

pinnadel Hatte ich euch eigentlich erzählt, daß ich letzte Woche wieder mal beim Zahnarzt war. Ja man glaubt es kaum, die Behandlung, die ich rigendwann im Frühjahr (oder war es noch Winter) begonnen hatte ist endlich abgeschlossen. Ihr erinnert euch vermutlich nicht mehr, aber das war der Zahn, der dank Wurzelbehandlung und jetzt einer Teilkrone runderneuert wurde. Seinerzeit hatte man mir ja einen Kostenvoranschlag ins Haus geschickt ohne vorher mit mir darüber zu reden was mich etwas verärgert hatte. Ich darf garnicht daran denken, daß irgendwann mal mehr an meinen Zähnen gemacht werden muß. Der Tag wird kommen, unweigerlich wird er kommen.

Für die Wurzelbehandlung hatte ich ja schon um die 150,- Euro bezahlt, aber glücklcherweise von meiner privaten Zahnversicherung zurückbekommen. Auf Laserbehandlung, die ich hätte selber zahlen müssen, habe ich dankend verzichtet und für die abschließende Behandlung nebst Teilkrone (so ein kleines Deckelchen) sind jetzt rd. 650,- Euro fällig. Mal sehen, die private Versicherung wird davon (zusammen mit dem Festkostenzuschuß der gesetzlichen Krankenversicherung) hoffentlich 90% übernehmen. Vermutlich macht man sich als junger Mensch wenig Gedanken darüber, aber wenn die „Kauleiste“ mal einer Generalüberholung bedarf sind da schnell 4-5 stellige Beträge fällig. Dafür kaufen sich andere einen Kleinwagen.

Zahnärzte (2. Teil)

vertrag Nachdem ich in den letzten Tagen mehr aus dem Bereich „Wissenswertes“ geblogt habe, heute mal wieder was „persönliches“.

Ihr erinnert euch vielleicht, mein Zahnarzt wollte mir eine Behandlung mit größerem Eigenanteil „verkaufen“ (Blogbeitrag Zahnärzte vom 17.01.2009).

Ich konnte daher nicht umhin, schriftlich nach dem tieferen Sinn der Kosten zu fragen, weil ich als Kaufmann davon ausgehe, daß man erst über Kosten spricht und dann dem Kunden/Patienten einen Kostenvoranschlag erstellt.

Heute hatte ich dann einen Gesprächstermin. Zunächst einmal hat Herr Dr. versucht, mir den Grund gerade dieser Behandlung zu erläutern. Für ihn war das ganz „normal“ Zusatzkosten nicht mehr groß zu erwähnen. Ich habe meine Ansicht wiederholt, daß ich mich schwer tue, den Rest, den die Zusatzversicherung nicht übernimmt (immerhin noch knapp 200,- Euro) selber zu zahlen.

Nach einer kleinen Diskkusion sind wir übereingekommen, daß ich die Wahl habe zw. traditioneller Behandlung (mit der Gefahr von späteren Entzündungen) oder einer (eigenfinanzierten) Laserbehandlung. Nun habe ich also 14 Tage Zeit, die Entscheidung zu treffen, was ich tun soll.

Der Arzt äußerte ganz offen, daß Kassenpatienten kaum noch ohne Zuzahlung auskommen. Aber er käme mir entgegen, die Summe in 3 Raten zu zahlen. Täusche ich mich, oder gleichen Arztbesuche langsam einem Basar? Obwohl, auf einem Basar würde ja noch gehandelt.

Zahnärzte

Eigentlich ist es für gesetzlich Versicherte i.d.R. kein Problem einen Arzt aufzusuchen. Versichertenkarte und 10,- Euro Praxisgebühr sind normalerweise ausreichend. Bei Zahnärzten scheint das jedoch etwas anders zu laufen, denn die gesetzliche Grundversorgung ist meist kurz abgehandelt.

geld Letzte Woche hat mein Zahnartz auf einem Röntgenbild etwas entdeckt, was seiner Meinung nach der Behandlung der Wurzelkanäle bedarf. Von Kosten kein Wort. Ein Termin für Februar wurde vereinbart.

Vorgestern erhalte ich dann plötzlich eine Kostenaufstellung, die ich so besprochen und gewünscht hätte, insgesamt rd. 350,- Euro. Haben es Zahnärzte jetzt plötzlich so nötig oder ist die Kassenversorgung so miserabel geworden? Gut ja, ich habe eine private Zahnzusatzversicherung, die das aber nach Rücksprache längst nicht alles übernimmt.

Ich habe den Eindruck insbesondere Zahnärzte sind mitlerweile zu wahren Verkäufern geworden. Leider stehen an den zu verkaufenden „Waren“ selten die Preise dran und wenn, dann wird die Summe schnell 3 bis 4-stellig und größer. Ist das auch eure Erfahrung oder habt ihr einen Zahnarzt der offen die Alternativen präsentiert, auch wenn sein Verdienst dabei kleiner ist? Ich werde meinen wohl nochmal ansprechen müssen.