Ein Strudel aus Plastikmüll

erde Es gibt Dinge, die einem logisch erscheinen, von denen man aber trotzdem noch nie gehört oder gelesen hat. Was meint ihr, passiert mit einer Plastikflasche oder einer Plastiktüte, die auf einem Kreuzfahrtschiff oder einem Frachter über Bord fällt. Sie schwimmt auf dem Ozean und wird vielleicht irgendwo wieder angespült? Ja, könnte sein, hätte ich auch vermutet. In Wirklichkeit wird jedoch ein Großteil des Plastikmülls, der so in den Meeren landet, von den Naturgewalten (Sonne, Gezeiten, Wind und Wellen) so fein zermahlen, daß sich daraus eine regelrechte Plastiksuppe ergibt. Die „Suppe“ sammelt sich dann nach und nach in verschiedenen übergroßen Strudelbewegungen. Der größte Strudel dreht sich im Pazifik zwischen den US-Bundesstaaten Hawaii und Kalifornien, kaum sichtbar, knapp unter der Meeresoberfläche.

Forscher wollen jetzt herausfinden, ob es möglich ist den Müll mit einem engmaschigen Netz herauszufischen. Das Netz muß engmaschig genug sein, um den klein zerriebenen Plastikmüll aufzufangen, aber auch großmaschig genug sein, um Plankton durchzulassen. Vielleicht, so die Hoffnung, kann man den Müll anschließend wiederverwerten oder als Brennstoff verwenden. Da sich der Plastik-Wirbel in internationalen Gewässern dreht, fühlt sich wie üblich keine Regierung verantwortlich. Die rd. 1,4 Millionen Euro, die für die Expedition notwendig sind, sollen aus Spenden aufgebracht werden.

Quelle: heute.de

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