Lehrer sein …

stift Lehrer sein ist in diesen Tagen wahrlich nicht leicht. Lehrer sein, war noch nie leicht, aber zu meiner Schulzeit in den späten 70’er und 80’er Jahren gab es mal eine Prügelei auf dem Schulhof, mal einen Feueralarm, weil jemand seine Finger wieder nicht von dem kleinen roten Kästchen lassen konnte oder einen Rüffel, weil jemand so eine Art (Hand-)Taschenalarm in Gang gesetzt hatte und den Stift zum Abstellen nicht mehr finden konnte.

Ich hätte niemals Angst gehabt, daß jemand mit einer Waffe in die Schule eindringen könnte. Heute müssen Lehrer ihren Schülern erklären, warum ihre Mitschüler mit dem Leben bezahlt haben, nur weil ein Irrer vermeintlich wahrlos durch die Gegend ballert. Anna ich habe gestern unweigerlich an dich gedacht.

Warum, frage ich mich, haben die Eltern des Schützen ihre Waffen anscheinend frei zu Hause herumliegen? Muß man Ihnen vorwerfen mit Schuld zu sein? Müssen die Schulen zu einem Sicherheitsbereich ähnlich einem Flughafen hochgerüstet werden? Es kann doch nicht wieder nur das eine Computerspiel Schuld sein. Sind Schüler dieser Art ein Spiegel unserer Gesellschaft? Mehr Fragen als Antworten.

Ein Kommentar

  1. Hi Michael, schön, dass du an mich gedacht hast. Nach solchen Geschehnissen wird man sich als Lehrer mal wieder bewusst, wie ausgeliefert wir doch eigentlich sind. Vielleicht denkt der Staat ja auch bei Lehrern mal über eine Gefahrenzulage nach.

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