„Jules Verne“ ist in der Erdatmosphäre verglüht

Habt ihr das gestern gelesen? „Jules Verne“ ist in der Erdatmosphäre verglüht. Nein nicht der Science-Fiction-Schriftsteller. Der ist bereits am 24. März 1905 von uns gegangen, der gleichnamige europäische Raumtransporter. Er verglühte wie geplant bei seinem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über dem Südpazifik. Er war sowas wie Lieferant und Müllfahrzeug in einem. Nach rund sechs Monaten im All, er hatte die Astronauten an Bord der ISS mit Lebensmitteln, Sauerstoff und Treibstoff versorgt, wurde er jetzt nicht mehr gebraucht. Und was macht man mit „Fahrzeugen“ die man nicht mehr braucht. Man läßt sie einfach abstürzen und in den Weiten des Weltraums verglühen. Und wo man gerade dabei ist, sieben Tonnen an Müll, Urin und Wäsche der Raumstation ISS mußten auch weg. Also rein in den Transporter. Ich kann nur hoffen, daß die Bewohner der Südsee keine Reste des Hightechmülls in Ihrem Garten gefunden haben. Ob sich diese Art der Müllentsorgung auch für uns Menschen auf dem „blauen Planeten“ eignet? Ich glaube nicht, denn so ein Müllfahrzeug kostet 1,3 Milliarden Euro. Also doch weiter die Tonne vor die Türe und ab zur nächsten Müllverbrennung auf der Erde.

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